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  • Hoch hinaus mit dem Hangover-Tower



    Mitten im Sommer beginnt alljährlich die Reihe der größten deutschen Volksfeste. Im Juli und August stehen besonders die Düsseldorfer Rheinkirmes sowie die Cranger Kirmes im Mittelpunkt, während September und Oktober Wasen bzw. Wiesn gehören. Unser Blick gilt der größten Kirmes am Rhein, welche aktuell stattfindet und neben mehreren Achterbahnen, großer Wildwasserbahn und zahlreichen Überkopfschleudern auch eine lange angekündigte Neuheit bietet, den Freifallturm „Hangover“.
    Bereits im Oktober 2013 veröffentlichte die Schaustellerfamilie Schneider erste Informationen zu ihrem neuen Projekt. Demnach sollte ein 100 Meter hoher Freifallturm gebaut werden, mit drehender Gondel und von der Firma ABC Rides produziert. Dazu kam es jedoch nicht: Der Hersteller wurde im Jahr 2014 ‚geändert‘ und die ursprünglich geplante Premiere auf der Rheinkirmes 2014 konnte nicht stattfinden. Die nun zuständige Firma Funtime hat u.a. durch den reisenden Turm „Skyfall“ bereits Erfahrung in dem Segment gesammelt und konnte auch die von der Familie gewünschte drehende Gondel umsetzen. Aus den geplanten 100 Metern wurden letztendlich 80 Meter Höhe, was natürlich immer noch eine Hausnummer auf vielen Kirmesplätzen sein wird. In diesem Jahr ist der Hangover rechtzeitig fertig geworden und steht gemeinsam mit Schneiders Power Tower 2, welcher im übrigen weiterhin auf der Reise sein wird, auf der Düsseldorfer Rheinwiese.



    Die Front des Turms mit großem Schriftzug:


    Eine Gruppe von Coasterfriends traf sich am Eröffnungswochenende auf der Düsseldorfer Kirmes, um neben den obligatorischen Achterbahnfahrten auch den brandneuen Freifallturm zu testen. In Düsseldorf kann man als Besonderheit ein Kombi-Ticket kaufen, mit welchem man Power Tower 2 und Hangover zu einem reduzierten Preis testet. Anschließend stimmt der Mitfahrer ab, welcher Turm ihm besser gefallen hat und mit etwas Glück ist man eine von 10 Personen, die lebenslange Freifahrten auf dem favorisierten Turm gewinnt. Doch ist der neue Hangover-Tower wirklich besser als der kultige Power Tower 2?
    Während die mutigen Mitfahrer in der Gondel Platz nehmen, eignet sich die zugehörige Besucherterrasse besonders für Angehörige und Fotografen. Die Bügel haben vom Formfaktor her einen Hauch der B&M Wing Coaster Bügel geerbt und schränken den Körper kaum ein. Ein Catchcar zieht die Gondel langsam bis zur Spitze des Turms, wo man dank der Drehung einen guten Ausblick auf die Stadt hat. Der Fall kommt dann (leider) wenig überraschend, da die Gondel kurz vor diesem nochmal minimal hochgezogen wird. Ein kleiner Spezialeffekt sorgt nochmal für extra Nervenkitzel... da möchte ich aber nicht zu viel verraten. Mit einem ordentlichen Tempo fällt man in Richtung Erdboden. Vor allem in dieser Hinsicht kann der Hangover voll überzeugen und lässt auch einige Türme aus Freizeitparks hinter sich. Wir waren uns einig, dass der Turm eine Bereicherung für unsere Volksfeste ist. Der Preis ging dank des Kombi-Tickets in Ordnung; bei mittelmäßigem Andrang bekamen wir zwei Fälle aus voller Höhe. Ein Vergleich mit dem Power Tower 2 ist schwierig, da beide Türme großen Spaß machen und von der Fahrweise her komplett unterschiedlich sind.

    Die drehbare Gondel:



    Nach der Fahrt stimmt man für seinen Lieblingsfreifall ab:


    In diesem Jahr könnt ihr den Hangover-Tower noch in Düsseldorf, Crange, Rosenheim, Stuttgart und London fahren. Wir wünschen euch viel Spaß auf dem Turm und der Familie Ewald Schneider den gewünschten Erfolg mit ihrer Neuheit.

    Quelle: Hangover - The Tower
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