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  • Thunderbirds im Fort Fun feierlich eröffnet



    Eine Deutschlandpremiere und die größte Einzelinvestition des Fort Fun Abenteuerlands seit zehn Jahren: das ist „Thunderbirds“, ein Zamperla Air Race 8.2. Doch was bietet die Neuheit und wie lief die Eröffnung ab?

    Unser Video von der Eröffnung - zum Starten aufs Vorschaubild klicken:




    Der Park ist stolz auf seine Neuheit

    Der Freizeitpark im Sauerland hatte eigentlich den Plan, erst im nächsten Jahr eine größere Attraktion zu eröffnen. Da die Eingliederung in die „Looping Gruppe“ jedoch sehr gut verlief, konnte das Abenteuerland eine Neuheit schon in dieser Saison präsentieren. Parkchef Andreas Sievering machte sich deswegen auf die Suche nach einer geeigneten Attraktion und bereiste Parks der eigenen Gruppe. Schlussendlich begeisterte ihn die Attraktion „Silver Wings“ im französischen „Parc Bagatelle“, ein Air Race von Zamperla - allerdings in der 6.4-Ausführung mit jeweils sechs sich drehenden Armen und vier Sitzenplätzen pro Gondel. Diese war dem Parkchef allerdings zu mächtig und behäbig, weswegen man sich für die 8.2er Variante entschied: diese hat 8 Arme mit je zwei Sitzen. Ein weiteres Problem war, dass man gerne eine Attraktion mit einem „Native-American“-Thema in seinem Portfolio hätte. Doch die meisten Ausführungen dieses Types besitzen die Gestaltungsform von Flugzeugen, was nicht zum Park passen würde, so der Parkchef. Doch da Zamperla innerhalb von nur zwei Tagen ein Konzept mit dem gewünschten Thema vorlegte, überzeugte nun auch die Gestaltung. Der Bau der „Thunderbirds“ konnte beginnen.






    Die Bauphase startete schließlich im September 2018. Dabei wurde unter anderem die Höhe des Bauplatzes, welcher zuvor Wasserkatapulte beherbergte, um gut einen Meter angehoben. Dies sorgt dafür, dass auch die kleinsten Gäste, wenn sie vor der Attraktion stehen, eine perfekte Sicht auf die Vögel haben. Beim Bau setzte man außerdem auf natürliche Materialien wie Holz, um den Gästen das Gefühl zu vermitteln, dass die Attraktion sich perfekt in das Gelände einfügt. Zudem schmücken alte, ursprünglich aus den USA importierte Marterpfähle den neuen Bereich und unterstreichen die Thematisierung mit dem Ansatz der „Native Americans“. Insbesondere der Ride selbst ist das Highlight: die Gestaltung der Gondeln als Vögel mit kräftigen Farben fällt dabei definitiv positiv auf. Dem Park war es außerdem wichtig, dass es eine Attraktion wird, die schon beim zusehen Spaß macht.


    Doch das Wichtigste: wie ist die Fahrt? Bei der Eröffnung wurde die Attraktion in drei Fahrprogrammen präsentiert. Die erste Fahrt – im fünften von insgesamt sieben Fahrprogrammen - ist vor allem für Familien geeignet und auch für die kleinsten mutigen Gäste geeignet - die Attraktion vom TÜV ab 1,20 Metern Größe freigegeben. Bei der zweiten Fahrt wurde das sechste Fahrprogramm gewählt: dieses machte die Fahrt schon deutlich „thrilliger“. Ich persönlich kam aus dem lachen gar nicht mehr raus - es macht einfach nur Spaß, ohne irgendwie das Gefühl zu haben in einer „Kotzschleuder“ zu sitzen. Bei unserer letzten Fahrt verkündete der Operator voller Stolz, dass er noch ein bisschen mehr aus dem Flatride rauskitzeln konnte: auch hier ist die Fahrt dadurch nochmals intensiver geworden, bot dabei aber immer noch eine Menge an Spaß. Die Fahrt wird zudem noch mit einem Soundtrack von IMAScore sowie Licht- und Nebeleffekten kombiniert.


    Die erste Attraktion im Fort Fun mit Testsitz

    Für die nächsten Jahre plant der Park etwa alle drei Jahre eine Investition von ungefähr einer Million Euro in größere Attraktion. Dazwischen möchte sich der Park auf kleinere Verbesserungen, insbesondere in der Infrastruktur, konzentrieren. Zudem betonte die Marketingleiterin Christine Schütte wie gut die Zusammenarbeit in der neuen Gruppe verläuft.


    Alles in allem ist „Thunderbirds“ eine gelungene Neuheit, welche das neue Herz in mitten des „Fort Fun“ werden soll. Natürlich ist die Attraktion noch nicht zu hundert Prozent fertig, denn kleinere Arbeiten werden noch vorgenommen und auch der Soundtrack ist noch nicht perfekt auf das Ende der Fahrt abgestimmt, aber auch das wird der Park in der Zukunft noch hinbekommen.
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