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  • Halloween Horror Festival - Unsere Eindrücke


    Inzwischen ist die erste Woche des Halloween Horror Festivals im Movie Park Germany vorbei - Grund genug für uns zu einem kleinen Fazit zu den Neuheiten und Veränderungen zu kommen.


    Die hervorstechende Neuheit in diesem Jahr ist natürlich „Project Ningyo“. Das Thema der Maze ist auf den ersten Blick unverkennbar, es geht um die künstlich erhaltene ewige Jugend. Der Besucher landet als erstes in einem Beauty-Unternehmen, welches während einer Führung stolz seine Labore präsentieren möchte. Doch wie es kommen musste geht etwas schief: der Gast sieht Teile der Fabrik, welche eigentlich vor ihm verborgen bleiben sollten. Von der Thematisierung und den Effekten ist die Neuheit auf jeden Fall nochmal ein deutliches Upgrade zum Vorgänger, dem Deathpital welches 12 Jahre lang ein fester Bestandteil der Halloween-Festivitäten war.


    Der Unterschied zwischen den beiden Mazes ist aber auf jeden Fall das Storytelling. Ningyo hat eine deutlich durchdachtere Story, dafür musste ein großer Teil der bisherigen Gruselatmosphäre des Deathpitals weichen. Alles in allem hat der Movie Park sein Angebot um eine gelungene Attraktion bereichert. Bei dem vielleicht einzigen Kritikpunkt handelt es sich um die gefühlt geringere Kapazität, welche in Verbindung mit dem nun erstmals in der Geschichte des Halloween Horror Festivals erhältlichen FastPass für eine Maze seltsam wirkt.
    Das Highlight für mich persönlich ist bei dieser Maze ist aber auf jeden Fall der neue IMAScore Soundtrack. Die basslastige Musik begleitet den Besucher durch die ganze Maze. Besonders schön dabei ist, dass er überhaupt nicht den sagenumwobenen typischen IMAScore Klang enthält, sondern kreativ eine völlig andere Richtung einschlägt.





    Die zweite größere Neuheit ist in diesem Jahr der 4D Film „ES - 4D Experience“. Ich glaube zum Film muss ich nicht viel sagen: Es handelt sich um den erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten, gleichzeitig ist es die wohl größte Halloween-Lizenz, welche der Park jemals im Portfolio hatte. Man darf natürlich auch hier keine Wunder erwarten. Bei einem Film, welcher über zwei Stunden lang ist, bleibt beim Kürzen auf rund zwanzig Minuten immer was auf der Strecke. Wer den Film „ES“ schon kennt, wird sich in der Vorstellung eher wie in einer kleinen, lustigen Wiederholung fühlen. Wer ihn dagegen noch nicht gesehen hat wird mit Sicherheit viel Spaß haben. Alles in allem ist der Film um Längen besser als seine Vorgänger an Halloween im Roxy-Kino, insbesondere an kälteren Herbsttagen bietet er eine gute Chance, um sich wieder aufzuwärmen. Was ich mir nur noch gewünscht hätte: ein kleiner Stand, an dem man die roten Ballons aus dem Film kaufen könnte. So wäre die Stimmung aus „ES“ vielleicht noch mehr im Park zu spüren.




    Das Highlight für mich in diesem Jahr ist ein Update, welches ich zuerst nicht wirklich auf dem Schirm hatte. Der „Circus of Freaks“, die bekannte „Clown-Maze“, wurde weitestgehend überarbeitet. Endlich besitzt die Maze ein Zirkuszelt, welches man die letzten Jahre immer vermisste. Natürlich ist es ein bisschen ironisch, dass das Grusellabyrinth in der gleichen Stadt in ein Zirkuszelt investiert und der Movie Park direkt nachzieht. Zudem wurden überall kleinere Thematisierungselemente ergänzt und der Ausgang verlegt. Alles stimmige Änderungen, die definitiv nötig waren, aber auch überzeugen.




    Natürlich ist auch der DJ Max Behring Teil des Festival Line-Ups. Dieser spielt wieder bekannte Electronic Dance Music und ist inzwischen nicht mehr vom Halloween Horror Festival wegzudenken. Doch bevor er die Bühne betritt, startet das Festival mit einer Opening Show, wurde ebenfalls in diesem Jahr wieder überarbeitet wurde und deutlich professioneller wirkt als in den Jahren zuvor. Zudem in diesem Jahr eine Closing Show mit Feuerwerk und Laserprojektionen gezeigt, welche den perfekten Abschluss nach einem langen Halloween Tag bietet.



    Das größte Problem der ersten Tage war sicherlich das Wetter, es regnete vor allem. Dies erschwerte natürlich den Darstellern ihre Arbeit immens, manchmal litt auch die Halloween Stimmung drunter. Alles in allem hat der Movie Park wieder viele gute Veränderungen präsentiert. Während im letzten Jahr das Festival zu seinem 20. Geburtstag komplett neu aufgelegt wurde, stand in diesem Jahr Evolution statt Revolution im Vordergrund. Dies ist dem Park geglückt.
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