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  • Die Ära von Bob Iger endet!

    Die meisten Disney Fans sollten es mitbekommen haben. Der langjährige Disney CEO Bob Iger ist zurückgetreten und wird bis zum Ende des Jahres 2021 „Exclusive Chairman“. Dabei kümmert er sich fortan um die kreativen Aufgaben der Walt Disney Company. Sein Nachfolger wird übrigens Bob Chapek, der bisher vor allem für die Disney Parks zuständig war.
    Allerdings soll es heute nochmal um Bob Iger gehen, denn in 15 Jahren hat sich einiges in den Parks mit dem Schloss in der Mitte getan. Von einem neuen Park bis hin zu geschlossenen Attraktionen, wollen wir über alle großen Entwicklungen sprechen.


    Bob Iger (links) und Bob Chapek (rechts)

    Bevor wir allerdings starten muss ich noch eine dritte Persönlichkeit ins Spiel bringen: Michael Eisner. Dieser war der Vorgänger von Iger und hatte eine Parklandschaft hinterlassen, die durchaus Probleme hatte. Durch den Misserfolg des Disneylands Paris in den ersten Jahren, wurde der Disney Company erstmals klar, dass man auch Scheitern kann. Weswegen man bei künftigen neuen Investitionen weniger Risiko einging, bzw. weniger Geld investierte. Dies hatte zur Folge, dass man rund um das Jahr 2000, kleinere und vor allem lieblosere Freizeitparks baute. Disneys California Adventure, MGM Hollywood Studios und die Walt Disney Studios in Paris waren allesamt Parks, die wenig zu bieten hatten. Der Filmpark in Paris hatte zur Eröffnung sogar nur drei richtige Attraktionen. Das wäre heute für einen Disney Park unvorstellbar. Es musste sich also einiges verändern.


    Der ehemalige Disney CEO Michael Eisner

    Im Artikel gehe ich die einzelnen Standorte durch und stelle das Ergebnis der Investitionen dar. Zudem werde ich nicht alle Veränderungen erwähnen, sondern nur die Spannendsten.


    Anaheim
    Die erste große Neuerung befindet sich in Disneys California Adventure und eröffnete im Jahr 2006 und hieß „Monster Inc. Mike & Sulley to the Rescue!“. Gemeinsam mit Mike und Sulley geht es dort durch „Monstropolis“. Diese versuchen, das kleine Baby aus dem ersten Film zurück in ihr Schlafzimmer zu bringen. Für viele war es zu der Zeit der beste Disney Darkride seit Jahren und ersetzte die unbeliebte Attraktion „Superstar Limo“. Was heißt unbeliebt - für viele war der Vorgänger die schlechteste Attraktion in einem Disney Park, jemals. Die Umgestaltung war der erste Schritt in der 1,5 Milliarden teuren Strategie Californias Adventure zu einem attraktiven Park zu machen.





    Im Jahr 2008 wurde wieder in eine neue Attraktion rund um einen Pixar Film investiert: In „Toy Story Mania“. Vorbild für die Attraktion war „Buzz Lightyear Astro Blasters“ aus dem Magic Kingdom in Orlando. Die Attraktion kostete über 80 Millionen Dollar und besitzt unter anderem einen der innovativsten Animatronics – „Mr. Potato Head“, welcher sogar mit den Gästen interagieren kann. Bis heute gehört die Attraktion zu den beliebtesten Disney Attraktionen und eröffnete im selben Jahr in Walt Disney World und vier Jahre später in Tokio.





    Zwei Jahre später eröffnete die 75 Millionen teure Fontänen Show „World of Color“ ebenfalls in Californias Adventure. Vorbild war die Show am Bellagio in Las Vegas. Allerdings sollte diese Neuheit größer und effektvoller sein. Dafür wurden über 1200 Hochdruck-Fontänen installiert. Das große Ziel der Show war es, die Besucher auch noch in den Abendstunden im Park zu halten. Zudem war sie Vorbild für weitere Abendshows wie zum Beispiel „Disney Illuminations“ in Paris.

    Eine der wichtigsten Neuheiten für das California Adventure war wohl das „Cars Land“. Aus einem Parkplatz nahe des Parks sollte das Car Land werden, welches allerdings nicht den Pixar Film als Vorbild nehmen sollte, sondern die Kalifornische Autoszene der 50er Jahre rund um die Route 66.
    Der Themenbereich sollte ursprünglich eine „Autopia“ ähnliche Attraktion beinhalten sowie verschiedene Shows. Disney wurde allerdings klar, dass damit DCA nicht sonderlich attraktiver wird und was Größeres gebaut werden musste.

    Zuerst entschied man sich dafür, statt eines „Autopia“ Konzeptes, auf eine deutlich schnellere Testtrack ähnliche Attraktion zu setzen. Zudem kam zur Zeit der Entwicklung der Pixar-Film „Cars“ raus, welcher riesigen Erfolg an den Kinokassen feierte. Damit stand eigentlich fest, es wird ein „Cars Land“ gebaut und diesmal geht es wirklich um „Cars“. Es war übrigens der erste Themenbereich, welcher sich mit einer einzelnen Lizenz beschäftigte. Diesen Schritt ermöglichte vor allem Disney CEO Bob Iger.
    „Cars Land“ war allerdings auch das Zuhause eines der größtes Disney Flops aller Zeiten – „Luigis Flying Tires“. Vorbild für die Attraktion war „Flying Sauces“ eine ehemalige Attraktion aus den Eröffnungsjahren des Disneylands. Bei dem man auf einer Art Luftkissenboot sitzt und dieses sogar selbst steuern kann. Also eine Art futuristischer Autoskooter. Allerdings fuhr man viel langsamer und es war einfach nur langweilig. Das fand sogar Bob Iger, welcher von den Imagineers eine schnellere Fahrt forderte. Dies klappte allerdings nicht und die Attraktion wurde zu einem Trackless Ride umgebaut.
    Dies war allerdings nur aus finanzieller Sicht negativ, denn die Hauptattraktion des Themenbereiches lenkte von dem Flop ab. „Radiator Spring Racers“ ist eine Kombination aus Darkride und Thrillride. Die Gäste treffen zunächst auf die Charaktere rund um „Lightening MacQueens“, bevor man an einem Rennen durch die Wüste teilnimmt.
    Wie ihr sicherlich gemerkt habt, schenke ich diesem Bereich besondere Aufmerksamkeit. Allerdings ist das auch nötig, denn es war wahrscheinlich die Rettung des gesamten Parks.





    Doch das war immer noch nicht alles in California Adventure, während in dieser Zeit im Disneyland Anaheim recht wenig passiert ist. Im Jahr 2017 wurde dann noch der „Hollywood Tower of Terror“ umgestaltet, passend zu den „Guardians of the Galaxy“ Filmen.
    Dies wurde von vielen kritisiert, da der Disney Klassiker dies einfach nicht nötig hatte und die düstere Thematisierung verschwand. Ein Jahr später wurde das „Paradise Pier“ zum „Pixar Pier“ und thematisiert nun bekannte Filme aus dem Studio Pixar. Dabei wurde aus der Achterbahn „California Screamin“ der „Incrediecoaster“. „California Screamin“ war nicht die beliebteste Disney Achterbahn, allerdings war der „Incredicoaster“ keine großartige Verbesserung. Die Thematisierung besteht hauptsächlich aus roten Röhren, in denen eigentlich eine Geschichte erzählt werden soll. Da diese allerdings viel zu schnell durchfahren wird, kriegt man von der Story kaum etwas mit. Das „Pixar Pier“ ist zwar alles in allem eine Verbesserung des „Paradise Piers“, doch Umgestaltungen sind Disney bei anderen Attraktionen besser gelungen als beim „Incredicoaster“. Alles in allem kann das DCA inzwischen mithalten mit seinem benachbarten Park und dies vor allem durch die Investitionen der letzten Jahre.









    Im Disneyland fand die größte Neuheit im Jahr 2019 statt – „Star Wars: Galaxy´s Edge“. Ein Themenbereich, welcher Disney eine Milliarde Dollar wert war. Die Hauptattraktion in diesem Bereich ist „Rise of the Resistance“. Ein Darkride, welcher detaillierter kaum sein könnte. Zudem wird der Bereich noch durch die Attraktion „Millienium Falcon: Smugglers Run“ ergänzt. Welcher als eine Art „Star Tours 2.0“ beschrieben werden kann.
    Übrigens war Bob Iger die Person, welche für den Kauf von Pixar, Marvel und Lucasfilm verantwortlich war. Das Disney diese Franchises gekauft hat, sieht man vor allem an DCA. Die Umgestaltung zu einem attraktiven Park hätte ohne den CEO vermutlich anders ausgesehen. Ob man das gut findet, hängt vor allem ab, wie sehr man diese neuen Studios annimmt. Die Besucherzahlen geben ihm jedenfalls recht.






    Orlando
    Das Freizeitparkmekka und das Touristenziel Nummer eins, war Orlando schon vor Bob Iger. Doch es wurde in den vergangenen 15 Jahren noch weiter investiert, damit dies auch so bleibt.
    Eine der größten Investitionen war ein Themenbereich rund um „Avatar“ in Disneys Animal Kingdom. Gemeinsam mit Regisseur James Cameron entwickelte man einen Themenbereich, in dem Gäste zwei Attraktionen besuchen können. Besonders beindruckend ist aber die Gestaltung des Bereiches, in dem Disney sogar die fliegenden Berge verwirklicht hat. Dort wo früher das lieblose „Camp Minnie Mickey“ stand, befindet sich heute „Flight of Passage“.
    Kleiner Nachtrag noch, bevor ich zu „Flight of Passage“ komme. „Camp Minnie Mickey“ sah in seiner Gestaltung sehr billig aus. Da es eigentlich der Platzhalter für das „Beastly Kingdom“ war, ein Themenbereich rund um Bestien. Dieser Bereich konnte, mangels Budgets, nie verwirklicht werden. Dieses hatte man im Jahr 2017 dann für die Welt von „Avatar“ und eben „Flight of Passage“ eingesetzt. Die Attraktion ist eine Weiterentwicklung des klassischen Flying Theatres wie „Soarin“ oder das „Voletarium“. Das Gefühl des Fliegens ist dabei noch realer als bei „Soarin“.
    Die Attraktion begeistert bis heute die Besucher des Parks, daneben wirkt die zweite Attraktion „NA´VI River Journey“ fast schon langweilig. Zwar ist der Animatronic von „NA´VI“ der vielleicht bis heute beeindruckendste, dennoch ist die Fahrt sehr langsam und es passiert leider nicht viel.





    Mehr hingegen passiert auf dem „Seven Dwarfs Mine Train Coaster“. Die Achterbahn ist die Hauptattraktion im neuen „Fantasyland“, welches 2012 eröffnete. Die Attraktion für die ganze Familie besitzt eine Besonderheit, während der Fahrt können die einzelnen Wagen ausschwenken. Dabei begegnet man den Zwergen in einer atemberaubenden Bergkulisse und vornehmlich, in einer Mine. Zudem können Besucher auch das Haus der sieben Zwerge entdecken, welches originalgetreu nachgebaut wurde. Größter Kritikpunkt bei der Attraktion ist für mich hier, vor allem die Länge der Attraktion. Diese könnte ein deutliches Stück ausgedehnter sein. Zwar hat die Attraktion viel Qualität. An Attraktionen wie „Splash Mountain“ oder „Pirates of Caribbean“ kommt sie allerdings nicht ran. Im Gegensatz zu „Avatar“ ist „Seven Darfs Mine Train Coaster“ eine Attraktion, die sich mit einem klassischen Disney Film beschäftigt. Dies ist in der Zeit unter Bob Iger durchaus eine Besonderheit geworden.



    Eine weitere Attraktion zu einem klassischem Disney Film ist „Frozen Ever After“ in Epcot. Die Attraktion leitete gewissermaßen eine neue Zeit für den Park ein. Was Anfangs als Park der Zukunft gedacht war, sah in den letzten Jahren vor allem nach 80er Jahren aus. Viele Attraktionen sind in die Jahre gekommen und Disney brauchte ein neues Konzept. In Zukunft werden vor allem viele Disney Lizenzen den Park erweitern. Da bietet sich natürlich das „World Showcase“ an, welches viele verschiedene Länder der Erde repräsentiert. Dies ermöglichte den skandinavisch angehauchten Film „Frozen“ im Norwegischen Pavillon nachzubauen. In naher Zukunft wird zudem der „Ratatouille“ Darkride aus Paris im Französischen Pavillon eröffnet.
    „Frozen Ever After“ ersetzte „Maelstrom“, eine Bootsfahrt, welche durch die Umgestaltung inzwischen Wartezeiten von bis zu 3 Stunden mit sich bringt. Die neuen Attraktionen rund um Lizenzen sollen den Park attraktiver machen, deswegen entsteht zudem eine Achterbahn rund um „Guardian of the Galaxy“.




    Ein Artwork der geplanten Achterbahn.

    Natürlich fehlt noch ein weiterer Park, eines der am Anfang genannten Problemkinder: Die „Hollywood Studios“. Der spannendere Teil ist die Eröffnung des „Toy Story Playlands“ mit der Hauptattraktion „Slinky Dog Dash“ im Jahr 2018. Dies begeistert mit einer tollen Gestaltung, welche nicht mit dem gleichnamigen Themenbereich in Paris zu vergleichen ist. Die Hauptattraktion ist ein Mack Launch Coaster für Familien, welcher ein skurriles Layout besitzt.
    Die weniger spannendere Neuheit ist „Galaxy´s Edge“, dem Pendant zur Version in Anaheim, welche kürzlich eröffnete. Zudem können Gäste in wenigen Wochen „Minnies and Mickys Runaway Railway“ erleben. Welcher tatsächlich der erste Ride rund um Micky Maus wird. Damit ersetzt die Attraktion den „Great Movie Ride“, welcher ein absoluter Publikumsmagnet war und das inoffizielle Vorbild für die „Hollywood Tour“ im Phantasialand.
    Dies spielt allerdings keine Rolle, denn besonders spannend wird es, wenn man sich mal die Investitionsverteilung der letzten Jahre anguckt. In Orlando wurde gezielt versucht jeden Park ein bisschen attraktiver zu machen. Natürlich wurde in den beiden schwächelnden Parks, Epcot und den Studios, mehr investiert, damit alle Parks irgendwann die gleiche Attraktivität haben. Dabei setzte man in fast allen Parks nur auf bekannte Filme und es wurden weniger neue Geschichten erzählt. Ein Trend, der vor allem unter Bob Iger zu erkennen ist.




    Shanghai und Hong Kong
    Im Juni 2016 eröffnete das Shanghai Disneyland seine Tore für Besucher. Damit betraten die Disney Parks den chinesischen Markt, einem der wichtigsten Märkte der Welt. Ein Projekt, für das vor allem der Disney CEO verantwortlich war. Denn er war der Chef Unterhändler mit der Chinesischen Regierung.
    Als er den Park eröffnete, bezeichnete er den Park als "authentically Disney and distinctly Chinese". Ein Satz, der zeigt, dass wenn man einen Park in China bauen will, man Zugeständnisse an die Regierung des Landes machen muss.





    Eine der spannendsten Attraktionen ist wohl „Tron: The Ride“. Die Weiterentwicklung von „Space Mountain“. Eine Attraktion, welche deutlich futuristischer und moderner daher kommt. Allerdings wird durch „Tron“ auch eine klassische Disney Attraktion mit einer eigenen Geschichte, durch eine Filmlizenz ersetzt. Versteht mich nicht falsch - Ich finde, „Tron: The Ride“ ist eine gelungene Weiterentwicklung. Dennoch ist „Space Mountain“ eigentlich eine Disney Attraktion, die in keinem Disney Park fehlen sollte. Alles in allem, ist das Shanghai Disneyland allerdings eines der schönsten Resorts der Welt.



    Voraussetzung für diesen Park war allerdings gewissermaßen ein Testlauf in der Chinesischen Provinz Hong Kong. Man wollte erst Erfahrungen mit der Kultur in der Region machen. Dabei interessierten sich die Besucher des Parks mehr für das Fotografieren der Attraktionen, als mit ihnen zu fahren. Weswegen die Architektur von manchen Attraktionen in Shanghai imposanter gewählt wurde, um die Besucher in die Attraktionen zu locken.
    Übrigens war das Hong Kong Disneyland lange Zeit auch ein kriselnder Park, welcher stets unvollständig wirkte. Es brauchte auch dort einen neuen Anziehungsmagneten, welcher die Besucher in den Park lockt. Deswegen eröffnete im Jahr 2013 „Mystic Manor“. Die Attraktion ist das was „Symbolica“ in Efteling gerne wäre. Die Besucher entdecken das Anwesen von Lord Henry Mystic. Die Attraktion erzählt die Geschichte eines Clubs von Abenteurern und Entdeckern, welcher im Jahr 2001 schon in Tokio DisneySea Einzug erhielt. Der Darkride setzt auf eine tolle Geschichte, State of the Art Technik und eine geniale Thematisierung.


    Das alte Schloss von Hong Kong...


    und das zukünftige Schloss im Disneyland.


    Mystic Manor

    Es geht also doch noch, Attraktionen mit einer eigenen Geschichte und das vor allem mit Qualität zu konzipieren. Dennoch ist das in den letzten Jahren unter Bob Iger etwas in Vergessenheit geraten. Das heißt natürlich nicht, dass die Disney Parks deswegen schlechter geworden sind. Das bedeutet vor allem, dass sie unter Iger in eine andere Richtung gegangen sind. Übrigens ist im Disneyland Paris die große Neuheit ein „Ratatouille Darkride“ in den Studios gewesen. Dort beginnen die großen Veränderungen in den nächsten Jahren.
    Alles in allem geben der Erfolg und die Besucherzahlen Bob Iger Recht, dass die Parks die richtigen Strategien fuhren. Dennoch muss man die Dinge kritisch sehen, denn in der Zeit sind vor allem auch die Eintrittspreise angestiegen. Inzwischen bezahlt man weit über 100$ für manche Disney Parks. Die Entwicklung der Parks sollte vor allem noch mehr Wirtschaftlichkeit bringen, wie in jedem Konzern. Dies war das Hauptziel für Disney und wurde von Bob Iger angestrebt.

    Zusammengefasst baute Disney hochwertige Attraktionen, bei denen deutlich weniger Personal eingesetzt werden muss. Damit konnte deutlich Geld eingespart werden. Zudem wurden auch die Wartezeiten länger, was die Aufenthaltsdauer erhöhte.
    Für die Veränderungen war neben Bob Iger aber auch Bob Chapek verantwortlich, als Chef der Disney Parks. Deswegen bleibt zu erwarten, dass diese Strategien auch zukünftig fortgesetzt werden.



    Quelle: The Walt Disney Company
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    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von Floooooo
      Floooooo -
      Sehr schöner Artikel zu den Änderungen in den Disney-Parks in der "Ära" Iger. Was wir insgesamt natürlich nicht vergessen sollten ist, dass die Parks lediglich ein Teil von Disney sind - der CEO steuert ja einen riesigen Medienkonzern mit Filmstudios (im Bereich der Blockbuster kommt man an Disney kaum noch vorbei), Fernsehsendern/ -networks (ABC), diversen Franchises etc.pp. Bob Iger war in den letzten Jahren derjenige, der die verschiedenen Geschäftsbereiche (von der Content-Produktion zur -distribution über verschiedene Kanäle bis zum Merchandising) noch viel enger verzahnt hat. Der letzte große Wurf in der schon länger bestehenden Strategie, die Endkunden direkt zu binden (ohne "Zwischenhändler" wie z.B. Kinobetreiber) ist nun noch Disney+, in das Disney gerade Milliarden pumpt. Insofern: Bob Iger ist weit mehr als ein "Park-CEO". (...und wenn ich seiner Autobiographie glauben darf, ggf. irgendwann mal demokratischer Präsidentschaftsbewerber in den USA )
    1. Avatar von parkfan46
      parkfan46 -
      Es stellt sich mir doch die Frage, ob Chapek jetzt so weitermacht wie Iger oder ob er was nennenswert ändert. Unter Iger war Disney was die Filme angeht, noch nie so erfolgreich wie heutzutage. Da gibt es für Chapek eigentlich wenig Grund zur Änderung. Warum bezeichnet ihr Galaxy Edge als das weniger spannende Projekt? Star Wars ist mindestens genauso spannend wie Toy Story. Ich hoffe das man bei Disney sich noch mehr um das DLP kümmert. Und das man nicht wieder jahrelang in Paris gar nix mehr tut, wenn mal die neuen Attraktionen komplett aufgebaut sind.
    1. Avatar von MoritzB2000
      MoritzB2000 -
      Zitat Zitat von parkfan46 Beitrag anzeigen
      Es stellt sich mir doch die Frage, ob Chapek jetzt so weitermacht wie Iger oder ob er was nennenswert ändert. Unter Iger war Disney was die Filme angeht, noch nie so erfolgreich wie heutzutage. Da gibt es für Chapek eigentlich wenig Grund zur Änderung. Warum bezeichnet ihr Galaxy Edge als das weniger spannende Projekt? Star Wars ist mindestens genauso spannend wie Toy Story. Ich hoffe das man bei Disney sich noch mehr um das DLP kümmert. Und das man nicht wieder jahrelang in Paris gar nix mehr tut, wenn mal die neuen Attraktionen komplett aufgebaut sind.
      Das es das weniger spannende Projekt ist, war nur darauf bezogen, dass ich vorher schon einmal auf den Themenbereich in Anaheim eingegangen bin. Der Bereich an sich ist natürlich auch in Orlando spannend.