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  • Weltneuheit im Schwabenpark




    Weltpremiere im Schwaben Park für 2018 angekündigt: Kommendes Jahr entsteht im schwäbischen Kaisersbach die weltweit einzigartige Achterbahn "Wilde Hilde" von Ride Engineers, welche eine perfekte Ergänzung für das bestehende Attraktionsportfolio darstellt.

    Das Design der Anlage erinnert an eine Murmelbahn




    Die Schweizer Firma "RES" fasst 2018 Fuß in dem hartumkämpften Achterbahnmarkt und plant 2018 die Eröffnung der ersten eigenen Achterbahn. Der Prototyp des Roller Balls soll im Schwaben Park direkt neben Force One platziert werden und stellt quasi die Familienfreundliche Variante des ZacSpins von Intamin bzw. FreeSpins von S&S da.

    Lage im Park



    Thematisch greift man auf das Bauernhofthema, genauer gesagt auf Hühner zurück und gibt mit "Wilde Hilde" der Achterbahn eine kurzen, aber passenden Namen zum thematischen Leitfaden.


    Logo von der Achterbahn:



    Doch was macht den Roller Ball nun so besonders? Per Lift geht es auf 25m Höhe und anschließend folgt ein regelrechtes "Durcheinander". Vor jeder Abfahrt werden die Gondeln mit Magnetbremsen abgebremst und man beginnt hin und hergeschaukelt wird, ehe es den Drop runter geht und die Fahrtrichtung gewechselt wird.

    Immer wieder wird man in der schwingenden Gondel in die Tiefe gerissen


    Video, welches den Fahrablauf verdeutlicht:



    Alles weitere, wie aktuelle Baustellenfotos, findet ihr HIER bei uns im News-Forum.


    Quellen und Bilder:
    Schwaben Park
    Luftaufnahme - Google Earth


    Top-Spin, Blue Bumble Bee, Deevilad und 13 anderen gefällt dieses Posting.
    Kommentare 13 Kommentare
    1. Avatar von Mike D.
      Mike D. -
      Super Idee und eine tolle Erweiterung!
    1. Avatar von cannonball
      cannonball -
      Wo ist da denn ein großer Unterschied zu den Zacspins?
    1. Avatar von eKs_Prod
      eKs_Prod -
      Familienfreundlich, seitlich (mehr Sicht), keine Überschläge, stärkere Abbremsung... ja, so im groben. Und natürlich preiswerter und etwas filigraner vom Bau her...
    1. Avatar von cannonball
      cannonball -
      Ich verstehe. Definitiv interessant, bin gespannt wie gut die wilde Hilde sein wird.
    1. Avatar von Ireeb
      Ireeb -
      Ich würde als kleiner Park ungern mein Geld in sowas exotisches Investieren. Gerade wenn man begrenztes Budget hat, sollte man es doch sorgfältig investieren. Weder der Hersteller noch dieses Modell haben sich bewährt. Ich fände es daher sinnvoller, erstmal ein solides line-ip an bewährten Attraktionen aufbauen, bevor ich herumexperimentiere. Wenn das Ding flopt oder zu lange Probleme macht, kann das für so einen Park fatal sein.
    1. Avatar von WingRider
      WingRider -
      Zitat Zitat von Ireeb Beitrag anzeigen
      Ich würde als kleiner Park ungern mein Geld in sowas exotisches Investieren. Gerade wenn man begrenztes Budget hat, sollte man es doch sorgfältig investieren. Weder der Hersteller noch dieses Modell haben sich bewährt. Ich fände es daher sinnvoller, erstmal ein solides line-ip an bewährten Attraktionen aufbauen, bevor ich herumexperimentiere. Wenn das Ding flopt oder zu lange Probleme macht, kann das für so einen Park fatal sein.
      Dem stimme ich zu. Ein Gerstlauer Euro-Fighter oder Launch-Coaster hätte viel mehr hergemacht und wären zudem weitaus günstiger gewesen. Tripsdrill hat mit Karacho da eine ziemlich gute Wahl getroffen, sowas hätte man auch im Schwabenpark begrüßen dürfen.
    1. Avatar von doCoaster
      doCoaster -
      Zitat Zitat von WingRider Beitrag anzeigen
      Dem stimme ich zu. Ein Gerstlauer Euro-Fighter oder Launch-Coaster hätte viel mehr hergemacht und wären zudem weitaus günstiger gewesen. Tripsdrill hat mit Karacho da eine ziemlich gute Wahl getroffen, sowas hätte man auch im Schwabenpark begrüßen dürfen.

      Du glaubst ernsthaft, dass ein Gerstlauer Launch Coaster günstiger gewesen wäre als die Wilde Hilde? Also ich kenne keine genauen Zahlen, aber könnte darauf schwören, dass wir uns da in einer ganz anderen Preiskategorie bewegen. Außerdem ist es etwas anderes, ob ich mit einer Weltneuheit werbe, oder mit „wir haben jetzt auch endlich sowas wie Tripsdrill, nur in klein und langweilig“... Klar ist bei der Investition in einen Prototyp ein gewisses Risiko dabei, aber das gehört nunmal zu einem solchen Geschäft dazu. Aus meiner Sicht ist diese Neuheit genau das richtige für den Schwabenpark. Auch die Anpassungen gegenüber den älteren Konzepten die man vom Roller Ball kennt, machen das ganze nochmal interessanter.
    1. Avatar von F623
      F623 -
      Zitat Zitat von WingRider Beitrag anzeigen
      Dem stimme ich zu. Ein Gerstlauer Euro-Fighter oder Launch-Coaster hätte viel mehr hergemacht und wären zudem weitaus günstiger gewesen. Tripsdrill hat mit Karacho da eine ziemlich gute Wahl getroffen, sowas hätte man auch im Schwabenpark begrüßen dürfen.
      Vielleicht habe ich es einfach nur nicht mitbekommen, aber der Preis wird doch kein einziges Mal genannt. Woher willst du dann wissen, dass Gerstlauer günstiger gewesen wäre?
      Wartet doch erstmal ab, der Park wird nicht ohne Grund seine Entscheidung so getroffen haben. Ich finde es übrigens ein sehr spannendes Konzept und freue mich, dass man solchen sympatischen Personen eine Chance gibt sich mit ihrer neuen Firma zu beweisen. Wenn man solchen neuen Ideen keine Chance geben würde, wo wären wir dann heute?
    1. Avatar von eKs_Prod
      eKs_Prod -
      Die erste Roller-Ball-Anlage wurde bereits vorletztes Jahr angekündigt und das für dieses Jahr, irgendwo in Norddeutschland. Vielleicht ist da jemand abgesprungen und RES hat die Anlage weiterverkauft? Beziehungsweise muss RES einfach mal was verkaufen. Die sind seit glaube inzwischen 2 1/2 Jahren auf dem Markt und soweit ich weiß haben sie bisher nur kooperativ gearbeitet bzw. hat der Chef Projekte von abc Rides mitgenommen. Die Kosten einer solchen Anlage kann man nur schwer abschätzen, allerdings gab es mal eine Art Formel nach der man Grundkosten mit Projektgröße verrechnen konnte. Die Schienenlänge sind gerundete 100m. Eine - nur als Beispiel - Achterbahn wie Karacho sieben mal so viel. Dazu die Stützen, Fundamentmenge, etc. das heißt die reinen Produktionskosten sind da das siebenfache. Wenn wie laut Wikipedia die Anlage 7 Mio. Euro kostet und ich nur 1/3 bis 1/4 der Anlagenkosten (Rest Fahrzeugtechnik, Consulting, Planung, Auftragsvergabe, Elektrotechnik, etc.) auf die Schienen und Stützen beziehe, komme ich auf 1,75 bis 2,3 Mio., also sagen wir mal 2 Mio. Euro. Dann beträgt die Produktion bei 100m knapp 300.000 Euro. Lass' mal 400.000 sagen und das dann zzgl. der 1/3-1/4 Formel (die ich mir grad aus dem tiefsten Hinterkopf ziehe), wären das 1,2/1,6 Mio. Euro. Also runden wir nochmal auf 2 Mio. Euro, schätze ich, kostet die Anlage. (Menschen die sich da besser auskennen, bitte korrigieren)
      Und selbst wenn ich jetzt sage: Oh, die Schweizer sind sicher teuer und sage mit Zoll, Export und Schießmichtot, sind wir bei 3 Mio. Also bei weitem nicht bei der Hälfte von dem was Karacho gekostet hat.
      Vielleicht stellst du dir die Anlage gerade riesig vor. Und ja, die wird sicher was hermachen (größer als Force One) und rein von der Werbehöhe so hoch wie der Top Hat von Karacho. Aber was die Kosten angeht kannst du dir eher mal drei Roller Balls in den Garten stellen als ein Karacho...

      #Nerd #Spekulatius

      Zum eigentlichen Inhalt: Ich frage mich die ganze Zeit ob man die Anlage transportabel machen könnte. Stelle ich mir echt gut auf dem Volksfest vor, so mit Fassade und allem drum und dran...

      Und was den Schwaben-Park angeht: Alles richtig gemacht. Die Aufmerksamkeit die der Park heute und die Tage bekommt, ist phänomenal und ich hoffe die Saison zeigt was eine gute Investition bringen kann... nur eben auch das beschriebene Hoffen und Bangen, das RES das Ding schnell zum laufen bekommt. Aber das sind ja Präzessionsschweizer
    1. Avatar von Nite_Owl
      Nite_Owl -
      Meines Erachtens hat der Park alles richtig gemacht: Eine Weltneuheit zu präsentieren bedeutet natürlich ein Risiko, aber es heißt ja nicht umsonst, "nur wer wagt, der gewinnt". Eine Tripsdrill-ähnliche Achterbahn hätte man sicherlich nicht gut vermarkten können (und das wäre eine Gerstlauer-Bahn ja zweifelsohne geworden)... Was der Park braucht, ist ein Alleinstellungsmerkmal - und das dürfte er für den Otto-Normalbesucher in Deutschland wohl gefunden haben.
      Ich jedenfalls bin sehr positiv überrascht, in welche Richtung sich der Park entwickelt. Für den Mut zum Risiko und dem Willen, etwas zu ändern, wünsche ich dem Park auf jeden Fall das Beste. Hoffe, dass wir auch in Zukunft solch gute Meldungen hören werden. Denn ich bin der Meinung, dass dieser Park gerade innovativer als so mancher etablierter Großpark in Deutschland ist. So soll es sein: Frischer Wind tut uns allen gut!
    1. Avatar von Ireeb
      Ireeb -
      Ich glaube gerade dem Ottonormalverbraucher ist es schnurzpiepegal was für eine Achterbahn oder was für ein Modell es ist, solange es Spaß macht und toll aussieht. Würde man einen Gerstlauer Bobsled bauen mit anderer Thematisierung (man könnte "Wilde Hilde" direkt übernehmen, würde ja passen in Anlehnung an die Wilde-Maus-Elemente) und Custom Layout, würde kein normaler Besucher auf die Idee kommen, dass es etwas mit dem Tripsdrill zu tun hat. Wer außer uns Achterbahn-Fans kann schon erkennen, von welchem Hersteller eine Achterbahn kommt, ohne es nachzuschauen?
      Ich bin wirklich nicht sicher, ob die Aussage "Weltneuheit" der angepeilten Zielgruppe so wichtig ist. Ob da jetzt "Neue Achterbahn" oder "Weltneuheit" auf den Werbeplakaten steht, ist wahrscheinlich weniger relevant, schon allein dass es was großes Neues gibt wird vermutlich viele Leute wieder in den Park ziehen.
      Für mich sieht es nach wie vor danach aus, als war hier primär der Preis entscheidend. Eine relativ imposante Attraktion, die vermutlich nicht all zuteuer ist (Kurze Streckenlänge und kleiner, junger Hersteller), und obendrauf ist es eine Weltneuheit, das macht das Marketing einfacher (man kann ja einfach überall "Weltneuheit" draufrschreiben). Ich finds ja schön dass sie was bauen, aber ich bin eben nicht sicher, ob das unbedingt das beste war (auch wenn es nicht ganz falsch ist). Das Tripsdrill hats ja auch mit ganz banalen, aber spaßigen und familienfreundlichen Achterbahnen geschafft, und sich langsam gesteigert, von der Kinder- bis zur Thrillachterbahn.
    1. Avatar von Fiorell
      Fiorell -
      Also, ich kann Dir da zum Teil Recht geben. Aber nur zum Teil, denn:

      Abgesehen davon dass ein Gerstlauer Bobsled vermutlich auch mehr kosten würde und mehr Platz benötigt, hat man das Problem dass gleich nebenan die G'sengte Sau steht - ein 19 Jahre alter Prototyp, der keineswegs banal ist (die Bahn führt durch eine eigens dafür aufgezogene Burg und am Ende wunderschön bodennah durch die Fauna - erheblich schöner als in Belantis, bzw. frage mal in Klotten wie lange so etwas dauert zu bauen). Die fährt auch noch genau so gut wie am ersten Tag.
      Überhaupt - keine der Achterbahnen in Tripsdrill ist banal (für 'banale Beispiele' siehe ganz unten). Sogar der 21 Jahre alte Tausendfüßler ist eine der schönsten Zierer Tivoli Large-Anlagen die ich kenne.

      Wenn ich als Ottonormalverbraucher also einmal im Jahr einen Freizeitpark besuche, gehe ich dann zu dem billigeren Bobsled oder zu der Weltneuheit?

      Jetzt hätte der Schwaben-Park auch das tun können, was viele andere Familienparks auch gerne tun: Vekoma Junior Coaster rein und fertig. Oder, oh je, mal bei SBF Visa oder Zamperla anrufen.
      Da freue ich mich halt einfach, dass die dort mehr wagen. Und hoffe, dass sich das Teil auch gut fährt und keine Wartungs-Katastrophe wird.
    1. Avatar von WingRider
      WingRider -
      Zitat Zitat von doCoaster Beitrag anzeigen
      Du glaubst ernsthaft, dass ein Gerstlauer Launch Coaster günstiger gewesen wäre als die Wilde Hilde? Also ich kenne keine genauen Zahlen, aber könnte darauf schwören, dass wir uns da in einer ganz anderen Preiskategorie bewegen. Außerdem ist es etwas anderes, ob ich mit einer Weltneuheit werbe, oder mit „wir haben jetzt auch endlich sowas wie Tripsdrill, nur in klein und langweilig“... Klar ist bei der Investition in einen Prototyp ein gewisses Risiko dabei, aber das gehört nunmal zu einem solchen Geschäft dazu. Aus meiner Sicht ist diese Neuheit genau das richtige für den Schwabenpark. Auch die Anpassungen gegenüber den älteren Konzepten die man vom Roller Ball kennt, machen das ganze nochmal interessanter.
      Zitat Zitat von F623 Beitrag anzeigen
      Vielleicht habe ich es einfach nur nicht mitbekommen, aber der Preis wird doch kein einziges Mal genannt. Woher willst du dann wissen, dass Gerstlauer günstiger gewesen wäre?
      Wartet doch erstmal ab, der Park wird nicht ohne Grund seine Entscheidung so getroffen haben. Ich finde es übrigens ein sehr spannendes Konzept und freue mich, dass man solchen sympatischen Personen eine Chance gibt sich mit ihrer neuen Firma zu beweisen. Wenn man solchen neuen Ideen keine Chance geben würde, wo wären wir dann heute?
      Ich muss mich korrigieren: Ich kann natürlich nicht wissen, welcher der beiden Coaster günstiger gewesen wäre. Der günstigste mir bekannte Euro-Fighter kostete $2.900.000 (Spongebob Squarepants Rock Bottom Plunge), der günstigste mir bekannte Gerstlauer Launch-Coaster kostete "über" 7.000.000€ (Karacho Achtung: PDF). Das kann ein wirtschaftlich angeschlagener Park kaum stemmen, so wird die Weltneuheit - insofern sie sich rentiert - eine gute Investition gewesen sein.