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  • Mystische Momente im Toverland – Riding the phoenix und mehr



    Anmerkung der Redaktion: In den letzten Wochen wird unser Trip Report Forum mit vielen interessanten und guten Berichten gefüllt. Einer der besonders raussticht ist der Toverland Report von LuckyCoasterLuke. Wir sagen Danke dafür. Zudem können wir versprechen, dass es sicher nicht der letzte Star Report ist, der es in den nächsten Wochen auf die Startseite schafft. Die Liste an qualitativ hochwertigen Berichten wächst und wächst...

    Hallo Coasterfriends!


    Das Toverland ist ja in diesem Club schon längst kein Geheimtipp mehr, bietet es doch die unter Fans sehr beliebte Holzachterbahn „Troy“ und viele andere Nettigkeiten.
    Im Parkcheckpoint war auch bei mir lange Zeit dieser Park als Wunschziel markiert, aber seit Mitte letzten Jahres ein B&M‘scher Feuervogel des Öfteren sein Unwesen treibt, wurde mein Wunsch, diesen Ort voller Magie mal näher kennen zu lernen, immer stärker…

    Und so kam es, dass ich mich wieder aufmachte Richtung Ruhrgebiet, wo es wieder zu Patrick und seiner Familie ging, die mir unter ihrem Dach eine Übernachtungsmöglichkeit bereitstellten, an dieser Stelle nochmals vielen Dank an euch alle

    Am nächsten Morgen war es dann so weit, Patrick und ich konnten aufbrechen Richtung Sevenum, begleitet von Alisa, die uns im Auto mitnahm. Nach einem kleinen Zwischenstopp zum Einkaufen in Venlo erreichten wir dann gegen 9:45 Uhr den Park.

    Nachdem wir die Tore passiert hatten, standen wir zunächst im neuen Bereich „Port Laguna“, der wirklich nett aussieht.


    Dieser wird vom Leuchtturm „Solaris“ überragt, Fahrattraktionen sind hier noch keine zu finden…


    Unsere erste Anlaufstelle befand sich in der Halle, mit der die Geschichte des Parks auch anfing: Die Indoor Halle, wo wir uns die Schlange der Maximus Blitz Bahn stellten, die für eine geringe Kapazität bekannt ist. Jedoch war hier gleich nach Öffnung noch nicht viel los und vor uns standen nur wenige Leute in der schön gestalteten Station…


    Nur ging es hier gerade nicht vorwärts, wegen einer technischen Störung mussten wir noch rund eine Viertelstunde länger warten, bis dann eine Testfahrt absolviert wurde und die ersten dann endlich in dem Gefährt Platz nehmen konnten.
    Maximus ist dann auch persönlich aufgetaucht und hat uns Mitfahrer persönlich begrüßt, zum Wagen geleitet und sogar den Sitz sauber gewischt

    Eines schon mal vorneweg:
    Ich mag die Bobkarts von Wiegand ohnehin gerne, aber diese Bahn ist mit Abstand die am besten thematisierte, die ich kenne – angefangen von kleinen Darkride Tunnel zu Beginn bis hin zu einigen Animatronics und Soundeffekten während der Fahrt
    Aber auch die Fahrt ist wirklich nett, sie ist schön lang und das Layout macht einiges her. Wieder angekommen in der Halle, die übrigens ein nettes alpines Thema hat


    Als nächstes wurde die Halle gewechselt, selbst der Verbindungsweg wurde mit verschiedenen Figuren fantasievoll gestaltet. Dort angekommen, standen wir vor Too‘s Express, der früher Boomerang hieß und fast bis unter die Hallendecke reicht.


    Für eine Kinderachterbahn hat dieses Ding jedoch ordentlich Power, in der letzten Reihe hat man beim First Drop sogar ein wenig Airtime und auch sonst ist dieser kleine Zug doch schneller unterwegs als man denkt


    Da nach uns niemand weiteres mitfahren wollte, animierte uns die nette Dame am Bedienpult sogar zum Sitzenbleiben und spendierte uns noch eine zweite Fahrt

    Als nächstes wurden die Kaffeetassen gefahren, die sich erstaunlich leicht drehen ließen, wodurch die Fahrt doch ordentlich schwindelerregend wurde


    Danach wurde mit „Djinn“ ein klassischer Wellenflug gerockt, die Dinger machen ja immer Spaß
    Dieser hier ist aber noch ganz schön in ein orientalisches Setting eingebettet!


    Als nächstes wurden die Wasserrutschen ausprobiert:
    Zuerst die Black Hole mit einer Helix, die aber einen nicht zu unterschätzenden Nässegrad hat, und dann die duellierende Wellenrutsche mit etwas Airtime
    Beide Bahnen waren recht rasant und haben Spaß gemacht


    Von der Villa Fiasko, die in der anderen Halle stand, habe ich leider kein Foto gemacht:
    Dieses Funhouse war von außen im netten alpinen Stil gehalten, innen waren die altbewährten Elemente zu finden:
    Drehende Platten, wackelnde Brücken, bewegende Leitern und schließlich noch diese Laufbänder, die sich in entgegengesetzte Richtung bewegen, wo eines davon am Ende mir beinahe den Schuh ausgezogen hat

    Etwas weiter war dann auch der Log Flume „Expedition Zork“:
    Eigentlich eine ganz normale Wildwasserbahn, wie man sie kennt, oder?


    Na ja, nicht ganz:
    Einmal findet die Fahrt sowohl innen als auch außen statt und der Drehteller, der einen nach dem kleinen Rückwärts Drop wieder vorwärts dreht, befindet sich im Lifthill, sodass diese Drehung in der Schräge stattfindet
    Der große Drop außen ist auch schön gestaltet und hat mich als Vorne sitzender ordentlich nass gemacht


    Zum Trocknen gab es zunächst mit der „Alpenrutsche“ einen kleinen Schleudergang im Kontiki, welcher ursprünglich mal ein Schiff dargestellt hat.
    Normalerweise finde ich die Dinger ja eher lahm, aber hier war man deutlich schneller unterwegs als zum Beispiel der Baumstamm in Hassloch

    Egal wie alt man ist, eine Runde Pferdekarussell geht immer


    Aber genug mit Indoor Rides jetzt, draußen gibt‘s ja auch noch so einiges:
    Da wäre beispielsweise die Booster Bikes im Außenbereich!


    Hier nimmt man auf Motorrädern Platz, eine Sitzposition, die ich bisher noch auf keinem Coaster zuvor hatte: ungewohnt, aber witzig!
    Interessant ist auch der Bügelmechanismus, bei dem die Höhe des „Lenkers“ sowie die Arretierung nach hinten gleichzeitig geschlossen werden

    Und bereits nach kurzer Zeit war es soweit, unter einem schillernden Soundeffekt wurden die grünen Bikes nach vorne geschossen, joa, der Launch ist durchaus nett
    Ebenso wie der Rest der Strecke, der zwar recht schnell vorbei ist, jedoch ziemlich smooth durchfahren wird



    Eine wirklich nette Bahn, die vor allem bei der ersten Fahrt Spaß macht, jedoch wird man hier im schlimmsten Fall gleich doppelt geblitzt:
    Ganz sicher von der Fahrfotoanlage, und wenn ein Coasterfriend mit einer Kamera vor der Bahn steht, dann noch ein zweites Mal, so wie hier


    Anschließend ging es dann gleich zum nächsten Count:
    Dverwelwind, ein Spinning Coaster, für den wir aufgrund des Einzugbetriebes ungefähr 10 min warten mussten, bis wir in der wirklich nett gestalteten Station in den farbenfrohen Zug einsteigen konnten


    Diese Fahrt war für eine Familienbahn überraschend flott unterwegs, nur war diese Fahrt leider etwas unruhig und der Onboard Sound funktionierte bei mir leider nicht. Wenigstens wurde ich später überzeugt, dass es auch anders gehen kann


    Nun war es dann auch endlich so weit, wir konnten den neuesten Themenbereich betreten – Avalon:


    Als wir diesen betraten, war mein Eindruck auf Anhieb durchweg positiv:
    Die Optik wirkt in sich geschlossen und die beiden Attraktionen fügen sich perfekt in die Umgebung mit dem Gewässer und den Wegen ein

    Die von weitem sichtbare Hauptattraktion ist natürlich Fenix, der seit letztem Jahr dort steht.
    Dieser B&M Wing Coaster ist meine erste Achterbahn dieser Art und optisch einfach traumhaft, vor allem wie die Schienen mit den Brücken verschlungen sind, gefällt mir sehr



    Aber genug vom ersten Eindruck, wir wollen ja auch mal auf den Schwingen Platz nehmen und durch Avalon reiten.
    Dafür müssen wir uns erst einmal in die geheimnisvolle, aber wirklich schön gestaltete Höhle begeben, welche nur über steile Treppen erreicht werden können…

    Hat man diese überstanden, steht man in der Station und er kommt um die Ecke:
    Von allen Designs von Achterbahnzügen, die ich bisher gefahren bin, ist dieser Feuervogel ganz klar einer der schönsten, vor allem wenn dieser noch golden in der Sonne glänzt, wow


    Also dann, nichts wie Platz genommen auf den Schwingen, und von einem kraftvollen Soundeffekt begleitet, nahmen wir zunächst langsam Kurs in die Höhle des Eisdrachens, der einen zunächst benebelt
    Als nächstes ging es dann nach oben, nur um nach einer kleinen Kurve dann im Sturzflug in die Tiefe zu rasen:
    Sehr geil, dieser Kerl hat ordentlich Power!


    Anschließend kommt ein schöner Airtimehügel!


    Der darauf folgende Immelman fährt sich ebenfalls super und sieht dazu noch verdammt gut aus


    Diese mündet geradezu in eine richtig schön druckvolle Helix!


    Die Zero-G-Roll ist ja eines meiner absoluten Lieblingselemente bei Achterbahnen, so gefällt mir auch diese sehr


    Nach einer finalen Kurvenkombination setzt dieser feurige Geselle dann auch wieder zum Landeanflug in die Blockbremsen an!
    Wow, was für eine geniale Bahn
    Angefangen vom wunderschönen Erscheinungsbild und tollem Theming über die auf den Innensitzen absolut smoothe Fahrweise bis hin zum Layout, welches kaum Wünsche offen lässt:
    Inversionen, Airtime und Geschwindigkeit bis zum Ende findet man hier, lediglich ein paar Streckenmeter mehr hätten nicht geschadet, aber das ist Meckern auf hohem Niveau – man muss ja stets bedenken, dass das Toverland (verglichen mit den anderen Kandidaten, die solche Coaster kaufen ) ein vergleichsweise „kleiner“ Park ist, und hier hat er meiner Meinung nach alles richtig gemacht

    Toll waren hier auch die Mitarbeiter, die bei halb leerer Station uns, als wir aussteigen wollten, dazu ermutigten, nochmal zu fahren, was wir uns natürlich nicht zweimal sagen ließen
    Diesmal nahm ich auf einem äußeren Sitz Platz, wo die Fahrt ein klein wenig ruckeliger ist, jedoch ist das alles doch weit entfernt von „unangenehm“.
    Dazu kommen außen die Kräfte vor allem in der Helix besser zur Geltung


    Hab ich schon erwähnt, dass dieser Vogel mit ordentlich Tempo unterwegs ist?
    Jedenfalls wurde offensichtlich schon zu Merlin‘s Zeiten geblitzt



    Nach so viel Action wollten wir es etwas ruhiger angehen, da kam die Bootsfahrt „Merlin‘s Quest“ doch gerade recht!


    Hier konnten wir auch nach kurzer Zeit in den schön gestalteten Booten Platz nehmen, und es konnte losgehen: Zunächst schippert man nur gemütlich über den See, an ein paar hübschen Pflanzen vorbei, aber von Zeit zu Zeit ertönt ein wohlbekanntes, tieffrequentes Rauschen, wenn Fenix mal wieder zum Sturzflug ansetzt, und einem teilweise recht nahe kommt


    Ich persönlich finde, dass auch das Fahrgeräusch von B&M einfach perfekt zum majestätischen Flug eines Feuervogels passt

    So, aber jetzt wieder zurück zur ruhigen Bootsfahrt:
    Auch wenn der See recht idyllisch im Themenbereich liegt, wären hier ein paar Effekte (zum Beispiel Fontänen) schön gewesen, außer der Natur und der Begegnung mit der Achterbahn passiert hier leider nicht viel mehr…

    Dies sollte sich aber gleich ändern, denn wir steuerten geradewegs auf diesen dunklen, geheimnisvollen Eingang zu…


    Was wird sich wohl dahinter abspielen?
    Nebelschwaden verdecken die Fahrtrinne, die beleuchtet auch eine tolle, mystische Atmosphäre verleihen


    So ging es unter anderem noch durch einen Wald von geheimnisvollen Kreaturen und durch Merlins Bibliothek
    Und irgendwann nach der Dunkelheit, allein durch die Phönixfeder schwach beleuchtet, gelangt man wieder nach draußen!


    Ich fand diese Fahrt wirklich nett. Klar gibt es deutlich aufwändigere Darkrides, aber trotzdem reiht sich diese Bootsfahrt perfekt in das Attraktionsportfolio ein und eignet sich perfekt zum Entspannen für zwischendurch

    Danach gab es dann, wie sollte es auch anders sein, wieder ein Ritt auf Fenix, genauer gesagt zwei, da auch hier wieder sitzen bleiben angesagt war


    Wer mein Profil besucht hat, der sieht ja, dass auch ich beim legendären Schwer Excalibur herauszufinden versucht habe, ob ich denn der Auserwählte wäre, aber dem war leider nicht so

    Als nächstes sollte aber der Themenbereich gewechselt werden, denn ein Highlight fehlte heute ja noch. Auf dem Weg dahin trafen wir auch zwei Personen eines anderen Freizeitpark Fanclubs, mit denen ich ein kurzes, nettes Gespräch führte

    Danach ging es einen wilden Fluss hinab, den Djengu River. Dieses Rafting ist auch recht interessant vom Aufbau, da hier ein verhältnismäßig großer Höhenunterschied abgebaut wird. Auch hier ist die Gestaltung wirklich schön, in der Warteschlange gibt es einen netten Soundtrack zu hören und die Fahrt hatte gerade Patrick ordentlich nass gemacht, da man den bekannten Wasserfällen am Rand hier doch näher kommt als man denkt

    Aber genug der anderen Attraktionen, eine Bahn fehlte selbstverständlich noch, für die es ins antike Griechenland ging:
    Ah, das sieht ja schon mal gut aus, allzu falsch können wir schon mal nicht sein


    So standen wir dann vor Troy: Die Warteschlange war schon mal mit üppiger Bepflanzung nett gestaltet, während der Innenhof leider etwas spärlich ist. Hier wären ein paar weitere Themingobjekte schön gewesen…
    Aber die Bahn selbst sieht, auch ohne Theming, schon durchaus vielversprechend aus


    Hier gab es aufgrund des Einzugbetriebes einige Fahrten Wartezeit, jedoch lohnt sich diese auf jeden Fall
    Die Station hier ist, trotz dem sehr coolen und lauten Fly-Through, unter dem das ganze Gebäude erzittert, leider ebenfalls etwas spärlich thematisiert, die Queue und Station von Wodan gefällt mir da optisch doch deutlich besser!

    Aber nun Platz genommen und losgefahren, geht es zunächst die rund 32 Meter nach oben…


    und hat man den sehr schön aussehenden, geschwungenen First Drop hinter sich gebracht, ballert man mit vollem Tempo erstmal in eine bodennahe Steilkurve, die richtig intensiv ist!
    Danach geht es erst wieder nach oben!


    Im weiteren Verlauf der Fahrt glaubt man kaum, dass die Eckdaten hier geringer sind als beim großen Bruder in Rust:
    Hier ist das Layout um einiges enger, wird aber trotzdem mit durchgehend hoher Geschwindigkeit befahren, die bis zum Ende kaum geringer wird. Dadurch kommen die vielen Kurven und Richtungswechsel sehr heftig, und Airtime gibt es ebenfalls!

    Bisher bin ich noch nicht allzu viele Holzachterbahnen gefahren, aber ich muss sagen, dass Troy von der Fahrt meinen bisherigen Favoriten, Wodan, locker in die Tasche steckt, da es hier deutlich mehr zur Sache geht und die Fahrt von vorne bis hinten richtig intensiv, aber trotzdem sehr abwechslungsreich ist!

    Auffällig ist hier noch, dass, vor allem in der zweite Hälfte der Warteschlange, sowie in der Station an Theming eher gespart wurde, während der Ausgangsbereich mit dem Shop echt gut aussieht


    Eine weitere lustige Begegnung fand statt während wir durch die Warteschlange liefen:
    Wie ich nach draußen auf den Vorplatz schaute, sah ich ein bekanntes Gesicht, welches die Bahn bewunderte, daneben ein Mann mit einer Videokamera und einem T-Shirt mit der Aufschrift „Theme Park Review“. Ich sagte dann zu den anderen: „Hey schau mal, da ist Robb Alvey von TPR!“, worauf er seinen Namen hörte und uns anlachte. Auch wenn wir uns im Laufe des Tages nicht mehr begegnet sind, habe ich ihm zumindest zugewunken

    Uns zog es nach diesem wilden Ritt nach Avalon, genauer gesagt ins Restaurant „The Flaming Feather“, welches optisch wirklich nett aussieht


    Hier nahmen wir am runden Tisch Platz, sodass wir, wenn schon keiner von uns König Artus sein konnte, wenigstens die „Knights of the round table“ waren

    Für mich sollte es neben einem kühlen Radler etwas typisch Holländisches geben, also entschied ich mich für den Excalibur Teller:
    Dieser bestand aus zwei Kroketten (die hier aber mit Fleisch gefüllt sind), Pommes, limburgischem Senf und einer kleinen Salatbeilage. Ach ja, Mayonnaise musste hier natürlich auch sein
    War lecker und für Freizeitpark-Verhältnisse auch vom Preis noch okay


    Anschließend ging es, wenn wir schon hier sind, natürlich wieder zum Fenix


    Hier waren nun in der druckvollen Helix, auf den äußeren Sitzen, erste leichte Anzeichen eines Greyout zu spüren…
    Bei der Wiederholungsfahrt auf den inneren Sitz war nichts dergleichen, trotzdem bleibt diese Helix einfach super, auch wenn man von der Gestaltung in der Mitte kaum etwas mitbekommt


    Die nächste Station war dann wieder der Wervelwind, wo ich nun bewusst in einem anderen Fahrzeug als zuvor Platz nahm, und siehe da:
    In der letzten Reihe war die Fahrt deutlich angenehmer als zuvor, und außerdem bekam ich hier den Soundtrack zu hören, welcher meiner Meinung nach einfach toll ist und wunderbar zur Fahrdynamik passt


    Insgesamt also eine wirklich tolle Familienbahn, die ordentlich was drauf hat
    Warum die Fahrt aber im letzten Wagen deutlich laufruhiger verläuft als im zweiten, keine Ahnung…

    Genug von passiver Bewegung, wollten wir nun selbst aktiv werden. Hierfür kam der Kletterparcours gerade recht


    Positiv war hier auch das Personal zu erwähnen, was auch hier sehr freundlich war, einem die Sicherung genau erklärte und auch etwas ängstlichere Leute zum Ausprobieren animierte
    Verglichen mit „richtigen“ Kletterparks ist diese Ausführung mit nur einem Parcours natürlich eher klein, aber gerade die schwingenden Seilschlingen oder Holzstämme sind doch gar nicht so einfach
    Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, da es mal was anderes ist als die üblichen Fahrattraktionen und falls man vergessen haben sollte, wo man sich befindet, hilft diese Station einem auf die Sprünge!


    Während dem Klettern hatte man übrigens auch einen tollen Ausblick (bevor jetzt irgendjemand kommt: Nein, dieses Foto habe ich natürlich vom Boden aus gemacht )


    Den Parcous genau jetzt gemacht zu haben, war übrigens ein echter Glücksgriff, da keine fünf Minuten, nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten, leichter Nieselregen einsetzte, worauf diese Attraktion den Zugang schloss.

    Also ging es in die Halle, wo es dann in das „Toverhuis“ gingen, wo wir dann, mithilfe eines Zauberstabs und dem Spruch „Bami Salami!“ verschiedene Effekte auslösen konnten:
    War echt witzig und nett gemacht, und gerade Kinder dürften hier voll auf ihre Kosten kommen

    Anschließend ging es nochmals zu Toos-Express, der eingefahren doch deutlich rasanter war als heute morgen:
    Wirklich nette Bahn auf jeden Fall

    Anschließend schauten wir nochmals nach draußen, wo der Regen mittlerweile stärker geworden war, weshalb die Sprung-Show, die sich die anderen beiden anschauen wollten, nach hinten verschoben wurde…
    Also setzten wir uns ein bisschen in die Halle, wo wir auf das Ende des Regens warteten, und langsam ließ es nach…

    Unter sich entfernendem Donnergrollen liefen wir schon mal zu Troy, wo sich noch nichts tat, ebenso wie bei den anderen Outdoor-Bahnen. Nach ein paar Minuten und aufklarendem Himmel wurde dann eine Testfahrt gemacht und wir fuhren nochmal Troy, die auf der noch etwas regennasser Schiene ordentlich abging


    Die anderen gingen nun zur Show nach Port Laguna, ich blieb wiederum bei Troy, wo ich mich extra länger anstellte, um die Bahn sowohl ganz hinten als auch in der Front Row zu erleben. Hierfür musste ich, immer noch im Einzugbetrieb, jeweils rund 15 Minuten warten.
    Und gerade in der letzten Reihe ist die Bahn, eingefahren wie sie mittlerweile war, eine echte Bestie, die einen in den Richtungswechseln versucht abzuschütteln und an den Hügeln ordentlich aus dem Sitz schmeißt


    Nach diesen zwei Fahrten ging es wieder in die Halle, wo wir erst einmal Pause machten und ich mich nach einiger Zeit in die Rollenrutsche wagte, in der ich mich hinlegen musste, um mir nicht den Kopf zu stoßen und ich dort fast schon eine Rückenmassage bekam

    Anschließend gab es wieder eine Runde Booster Bike…


    Achterbahnen und Blumen – eine schöne Kombination:
    Klingt komisch, ist aber so


    Als nächstes ging es (nachdem wir uns ein weiteres Mal mit dem Wervelwind mitreißen ließen, diesmal wieder mit Musik ) wieder nach Avalon, wo sich die schöne Bepflanzung dieses Parks fortsetzte


    Dort erwartete uns wieder der Phönix, der zwar nur noch mit einem Zug, aber nicht weniger kraftvoll als zuvor unterwegs war

    So war die jetzige Runde die letzte Fahrt für die anderen beiden, ich wiederum wechselte anschließend die Seite, da dort weniger los war. Dort konnte ich noch durch Sitzen bleiben zwei letzte Runden absolvieren, beiden in der zweitletzten Reihe


    Dort hatte ich bei beiden Runden, einmal innen und einmal außen, wieder einen ganz leichten Greyout, was jedoch wahrscheinlich darauf zurückzuführen war, dass ich langsam etwas müder wurde
    So hatte ich heute insgesamt neun Runden auf diesem feurigen Gesellen absolviert, hierbei hatte ich beide Seiten ausprobiert (wobei ich beide in etwa gleich gut fand!) und es wurden sowohl erste als auch letzte Reihe (beides auf jeden Fall sehr toll!) sowie die meisten dazwischen getestet:
    Innen ist die Fahrt zwar etwas smoother, aber außen wirken die Kräfte etwas besser

    Auf jeden Fall ist diese Bahn ein echtes Schmuckstück und hat somit seinen Platz in meiner Top 10 gesichert


    Nachdem ich dann die Höhle dieser mystischen Kreatur verlassen hatte, ging ich zurück zu Patrick und Alisa, die auf zwei andere Coasterfriends, Toby und Phil, getroffen sind und sich nun auf einer Bank ausruhten.
    An dieser Stelle nochmal einen Gruß an euch beide, schön euch getroffen zu haben

    Nun wollten wir demnächst auch gehen, aber vorher sollte es noch etwas Ruhiges zum Entspannen geben, und dafür wollten wir nochmal mit dem kleinen Boot in Merlins Höhle vorbeischauen.


    Also ging es auch wieder unter Brücken hindurch…


    und danach trafen wir auf einige wirklich niedliche Entenküken


    Nachdem wir innerlich wieder etwas runtergekommen waren bei dieser schönen Themenfahrt, ging es dann Richtung Ausgang. Hier kamen wir jedoch an Troy vorbei, so konnten Patrick und ich nicht widerstehen, noch eine Fahrt mitzumachen. Hier nahmen wir aber in der Reihe Platz, wo gerade am wenigsten los war, nämlich der vierten. Mittlerweile war das Ding gefühlt noch mehr eingefahren und bretterte über dieses Layout, dass es eine wahre Freude war
    Auch wenn Fenix meine absolute Lieblingsbahn im Park war, konnte sich auch Troy einen Platz in meiner Top 10 sichern


    Nun war dann aber auch wirklich Schluss und wir wurden von Alisa heimgebracht, an dieser Stelle nochmal vielen Dank an dich dafür

    Mir hat das Toverland wirklich sehr gut gefallen:
    Die Gesamtatmosphäre ist einfach angenehm und entspannt, das Theming kann sich an einigen Stellen (vor allem in Avalon!) durchaus schon mit großen Parks messen und die Mitarbeiter waren alle äußerst motiviert und ich würde sie zu den Nettesten zählen, die ich bisher erlebt habe
    An Attraktionen ist der Park für seine Größe wirklich gut aufgestellt, mit Fenix und Troy hat man zwei absolute Knaller dort stehen, aber auch die restlichen Attraktionen machen alle Spaß. Was noch fehlt wäre ein Darkride oder eine weitere Themenfahrt sowie ein oder (vielleicht etwas thrilligere) Flatrides, beispielsweise ein Freefall Tower.
    Diese würden das Attraktionsportfolio meiner Meinung nach perfekt abrunden

    Wenn man bedenkt, dass der Park als reine Indoorhalle angefangen hat, ist die Entwicklung durchaus beachtlich und ich bin gespannt, was uns in Zukunft in Sevenum erwarten wird, da dies definitiv nicht mein letzter Besuch dort sein wird

    Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen, und bis bald


    Gruß Lukas
    Wilde Wanze gefällt dieses Posting.
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Mystische Momente im Toverland – Riding the phoenix und mehr - Erstellt von: LuckyCoasterLuke Original-Beitrag anzeigen
    Kommentare 6 Kommentare
    1. Avatar von pdohmen91
      pdohmen91 -
      Schöner Bericht aus einem wirklich schönen Park der deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat.
    1. Avatar von Julez
      Julez -
      Danke für den Beitrag und die tollen Fotos.
      Ich war dieses JAhr auch zum 1. Mal im Toverland. Der Park hat mir sehr gut gefallen
    1. Avatar von Lumineux
      Lumineux -
      Quotenküken

      Hab vielen Dank für deinen Bericht und die schönen Fotos - ich mag das Toverland mit Wölkchen, hat richtig Atmosphäre ^_^
    1. Avatar von SethAC
      SethAC -
      Bin gerade durch die Hauptseite auf den Bericht aufmerksam geworden und wirklich gut dokumentiert und mit vielen Bildern belegt.

      Das Toverland wird für mich auch immer in Erinnerung bleiben, denn auf Fenix hatte ich nach der dritten Fahrt den bisher ersten und einzigen Grey Out meines Lebens. Es ist schon irgendwie faszinierend wenn man bei strahlendem Sonnenschein bemerkt, wie die ganze Landschaft plötzlich jede Farbe verliert.
    1. Avatar von Coasterfreak91
      Coasterfreak91 -
      Vielen Dank für den wunderschönen Report von einem tollen Tag. Schön, dass du mal wieder hier vorbeigeschaut hast.
    1. Avatar von bluelaunch
      bluelaunch -
      Vielen Dank für diesen wunderschönen Bericht, der in etwa genau meine Eindrücke wiedergibt-
      Ich war am Mittwoch vor einer Woche am Mittsommerabend auch das erste Mal im Toverland und der Park hat mir auch sehr gut gefallen. Einzig Booster Bike konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen, da die Bahn m. E. zu lahm ist.
      Zudem hatte es an diesem Tag dank verlängerten Öffnungszeiten deutlich mehr Leute im Park und so konnte ich die Blitzbahn leider nicht austesten.
      Dennoch werde ich sicherlich wieder einmal den Weg nach Sevenum antreten.