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  • Oranje Tour II - Rückblick



    Von Freitag den 28.08.2015 bis Montag den 31.08.201 fand das bereits 6. Coasterfriends Event in diesem Jahr statt. Dieses Mal wurden die Niederlande unsicher gemacht. Auf dem Programm waren Duinrell, De Efteling, Walibi Holland und Amsterdam vorgesehen. Ungewöhnlich dabei war der Aufenthalt in ein und der selben Unterkunft, und das über das ganze Wochenende verteilt. Bei anderen Touren kommt es öfters vor, dass mehrere Male der Schlafplatz gewechselt wird. Diese "Neuheit" kam bei allen Teilnehmern sehr gut an und somit wurde diese Tour zu einer de stressfreisten Ausflüge in 10 Jahren Coasterfriends Geschichte. Auch die Teilnehmer selbst, haben einen großen Teil dazu beigetragen. Harmonie Pur, dürfte im Nachhinein das Motto für diesen Kurzurlaub sein. Im folgenden Artikel lassen wir die einzelnen Tage noch einmal Revue passieren.

    TAG 1: Anreise & Duinrell

    Der Treffpunkt um 09.00 Uhr morgens war Schiphol, Amsterdams Flughafen. Nachdem sich alle Grüppchen, die von verschiedenen deutschen Flughäfen gestartet sind, versammelt hatten, stiegen wir auch schon direkt in den Bus der uns mit ca. 60 Minuten Fahrtzeit nach Duinrell brachte. Duinrell ist ein großer Campingplatz mit vielen verschiedenen Freizeitbeschäftigungen. Unter anderem wäre da der kleine Freizeitpark, der das Objekt unserer Begierde war. Nach der Ankunft wurde schnell eingecheckt und wir mussten Passbilder machen, da diese für einen Campingausweis benötigt wurden. Das das bei 45 Mann eine etwas längere Prozedur sein kann, sollte jedem Leser klar sein. Da wir die Bungalows noch nicht beziehen konnten, gingen wir erstmal weiter in Richtung Fahrgeschäfte und Achterbahnen. Aufgrund mäßigen Betriebs, waren alle Hauptattraktionen schnell abgehakt. Zum Glück war es noch warm genug, um den Super Splash zu testen. Wasser und Coasterfriends hat in den meisten Fällen eine fast magische Wirkung. So war es den Teilnehmern nicht genug, von der Riesenwelle schon einmal ziemlich durchnässt zu sein, nein man wartete au der Brücke noch auf weitere Boote, die Massen an Wasser nach oben drücken. In diesen Momenten ist in der Gruppe das letzte Eis gebrochen, und jeder wurde plötzlich doch ein wenig lockerer. Fast getrocknet hieß es nun Bungalows beziehen, Badeklamotten mitnehmen und ab ins Duinrell eigene Tikibad. Eine große Anzahl guter Rutschen ließen 3 Stunden im Flug vergehen. Der Tag war auch nach dem Baden noch lange nicht vorbei. Nach dem Abendessen versammelte sich die komplette Gruppe zum gemütlichen Ausklang. Der perfekte Moment, um die vielen neuen Gesichter besser kennenzulernen. Der Abend endete in einem grandiosen Sieg der Mannschaft Diehl/ Obermayer/ Brede gegen die Herausforderer Korb/ Schuller/ Metzger in der zukünftigen olympischen Disziplin "Beer Pong". Danach war schlafen angesagt, denn die Nacht sollte kurz sein.







    TAG 2: de Efteling

    Tag 2 startete ausgesprochen entspannt. Wir warteten vorm Frühstückssaal auf den Einlass, der 30 Minuten vor der normalen Öffnung für uns organisiert war, aber leider war kein Lebenszeichen im Inneren zu erkennen. Frustriert und hungrig machten wir uns daraufhin auf dem Weg zum Bus. Was bis dahin noch keiner wusste, wir wurden leider zum falschen Restaurant geschickt. Sprich, das Frühstück hätte eigentlich wie geplant stattfinden können. Zu allen Übel kam der Bus noch verspätete an. Alles an sich kein Problem, wäre da nicht unser Early Entry für de Efteling gewesen, der es uns erlaubte Baron ohne große Wartezeit gleich mehrmals zu fahren. Auf den allerletzten Drücker hat jeder Teilnehmer seine 1-2 Fahrten hinter sich gebracht. Die Begeisterung hielt sich dabei in Grenzen. Die Thematisierung ist weltklasse, die Fahrt an sich aber eher Durchschnitt. Alles in einem aber eine solide Bahn.
    Der Rest des Tages konnte trotz riesiger Menschenmassen sehr locker und gemütlich verbracht werden. Alle wichtigen Attraktionen wurden mit einer maximalen Wartezeit von 60 Minuten geschafft und die Stimmung war kaum zu übertreffen. Nach dem Abendessen erreichte diese ihren Hochpunkt und in mehreren Warteschlangen entstand irgendwie eine große Party, bei der auch andere Parkgäste animiert wurden und sich von der Stimmung anstecken ließen. Das große Finale spiegelte sich Nachts um halb 12 in Form der Wassershow Aquanura wieder. Kaum im Bus angekommen, fielen viele Coasterfriends in einen komatösen, aber doch glücklich und zufriedenen Schlaf.







    TAG 3: Walibi Holland


    Die gute Nachricht zu erst. An diesem Morgen hatte es mit dem Frühstück geklappt! Völlig zufrieden, aber nicht ganz ausgeschlafen startete an diesem Tag die Reise in Richtung Walibi Holland. Als großes Highlight sollte uns dort eine abendliche Extra Ride Time auf Goliath erwarten. Zunächst einmal musste aber der eher mittelmäßig gefüllte Park besucht werden. Wir hatten so viel Zeit, dass wir den Anfängerfehler in Kauf nahmen und direkt als erstes X-Press Platform 13 fuhren. Den ganzen tag über herrschten dort angenehme Wartezeiten von maximal 15 Minuten. In unserem Fall standen wir über eine halbe Stunde. Die Q-Line wurde aber so genial renoviert, dass sich das Warten wirklich lohnt. Einige Achterbahnfahrten später bekamen wir Überraschung Nr 2. an diesem Tag mitgeteilt. Wir durften in ein Horrormaze für das parkeigene Halloweenevent schauen und es von vorne bis hinten durchstöbern. Sowohl mit und auch ohne Licht. Auch die Technik die dahinter steckt wurden uns erklärt und im Anschluss eine Frage und Antwort Runde. Völlig zufrieden wurde der Rest des Tages rumgebracht, bis es endlich so weit war. Wir hatten Goliath für uns alleine. Nicht ganz, irgendwann konnten wir auch einzelne Ride Operator der Bahn davon überzeugen mit uns zu fahren. Nach gut 45 Minuten fuhren wir wieder zurück in Richtung Duinrell und hatten im Ort noch ein türkisches Buffet mit vielen Leckereien. Achterbahnfahren macht hungrig!






    TAG 4: Amsterdam Sightseeing

    So schnell kann es gehen, die Tour neigt sich so langsam dem Ende zu. Voller Vorfreude fuhren wir aber dennoch in Richtung Amsterdam. Dort angekommen blieb ein wenig Zeit den Bereich der Innenstadt zu erkunden. Danach suchten wir unsere Anlegestelle, denn im Tour Package war eine Krachtenfahrt inkludiert. Die Coasterfriends wären aber nicht die Coasterfriends, wenn es sich um eine gewöhnliche Bootstour handeln würde. Da es sowieso schon Mittagszeit war, wurde nach der Hälfte der Fahrt Pizza auf das Boot geliefert und somit konnte sich jeder erstmal stärken. Kurze Zeit später bestiegen wir nämlich Fahrraäder um die Stadt auf diese Art und Weise zu erkunde. Amsterdam bietet sich zum Radfahren nunmal irgendwie an. Schon am Anfang der Fahrt zogen sich langsam aber sicher einige Wolken am Himmel zusammen. Und wie sollte es anders sein es fing an zu regnen. Alles halb so wild, die meißten waren mit Regenjacken darauf vorbereitet. Nach der Radtour warteten wir auf unseren Flughafentransfer und es hieß Abschied nehmen. Eine wirklich schöne Tour war schon wieder viel zu schnell vorbei.






    Fazit

    Ein Fazit zu ziehen fällt extrem leicht. Eine super Gruppe und geile Parks machten das kurze Wochenende mal wieder unvergesslich. Es war auffällig, dass auch Neulinge immer wieder das typische Coasterfriendsfeeling vermitteln können. Spaß haben, ohne Sorgen oder Hemmungen. Auch die Parks haben ihr bestes gegeben. Durch viele Specials wurden unsere Parkaufenthalte versüßt. Und da sich viele Teilnehmer als echte Wasserratten enttarnt haben, war das Tikibad am Freitag Abend genau das Richtige.

    Bei allen Oranje Tour II Teilnehmern bedanke ich mich, auch im Namen des gesamten Coasterfriends Teams, für dieses geniale Wochenende. Auf viele weitere Jahre mit Euch allen.
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