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  • Finn-Russia Adventure - Rückblick




    Letzte Woche startete mit der Southern US Halloweentour bereits die sechste Coasterfriendstour des Jahres. Deswegen wird es mal wieder Zeit auf die vergangenen Touren zurückzublicken, denn seit dem letzten Rückblick fanden mit der Belgientour, dem Finn Russia Adventure, unserem Eventwochenende in Plohn sowie der Spanientour viele weitere Coasterfriendstouren und Events statt. Wir versuchen in den nächsten Wochen auch noch die Rückblicke zu den anderen Events nachzureichen...

    Jetzt aber zum Finn-Russia Adventure!

    Zum ersten Mal in der Geschichte der Coasterfriends führte eine Tour nach Russland, genauer gesagt in die Stadt St. Petersburg. Da man per Fähreinreise von Finnland aus ein 72 Stunden Touristenvisum erhält bot sich eine Kombination mit einer Finnlandtour an. Bereits im Vorfeld war diese Tour, wie der Name schon sagt, ein richtiges Abenteuer, denn auf Grund eines Schiffsverkaufes der Rederei, musste der Termin anders gelegt und die Route komplett umgeplant werden. Was das für die Tour bedeutet hat, könnt ihr in unseren kurzen Tageszusammenfassungen lesen...


    Tag 1 - Anreise

    Am frühen Morgen/Mittag starteten die Teilnehmer der Tour von 8 verschiedenen Flughäfen aus in Richtung Helsinki, dem Start- und Endpunkt der Reise!

    Ab nach Helsinki


    Die Münchner Gruppe am Gate


    Nach der Ankunft aller Gruppen und der verzweifelten Suche nach 3 verloren gegangenen Gepäckstücken fuhren wir noch Richtung Tampere, wo sich das erste Hotel der Tour befand.


    Tag 2 - Power Park

    Am nächsten Morgen fuhren wir zum nördlichsten Park der Tour. Hier fand am Abend eine ERT auf dem Launched Coaster "Junker" statt. Alle waren sich einig, dass die Bahn die absolute Top Bahn des Parks, wenn nicht sogar der beste Coaster aus dem Hause Gerstlauer ist. Vor allem die Hangtime im langgezogenen Looping ist dabei hervorzuheben. Da die ERT erst nach Schließung des Parks stattfand hatten wir genügend Zeit alle Attraktionen des Parks zu erkunden. Das Mittagessen haben wir im angrenzenden Hotel in einem Buffetrestaurant eingenommen.

    Gruppenbild vor dem Eingangsportal


    Flo präsentiert das schicke Tourshirt


    Flo Nummer 2 fährt derweil Kiddie Coaster


    Auf zur Jeepsafari


    Übersichtsbild


    Der tolle Woodie wurde gleich mehrfach gefahren


    Das Wetter wurde gegen Abend immer besser...


    ...und so genossen wir unsere ERT bei strahlendem Sonnenschein


    Perfektes Tourshirtwetter



    Tag 3 - Fahrt nach Helsinki / Check-in Fähre

    Kaum im Norden angekommen ging es nun schon wieder zurück nach Helsinki, denn auf Grund des Schiffsverkaufes mussten wir auf eine anderes Datum für die Fährfahrt umschwenken, somit ging es nun unter der Woche und nicht wie zuerst geplant, am Wochenende nach St. Petersburg. Auf dem Weg zurück nach Helsinki wurde noch ein kleiner Mallpark mit einer Kinderachterbahn mitgenommen...

    Gruppenfoto auf dem Schiff


    Vorher ein kurzer Countstop in einer Mall


    Zwischendurch eine Runde Pony reiten


    Kurz vorm Check-in


    Blick vom Oberdeck in Richtung Hafen


    Kurz vorm Ablegen


    Panoramabilder von der Ausfahrt aus dem Hafen





    Tag 4 - St. Petersburg Sightseeing & Divo Ostrov

    Der wohl abenteuerreichste Tag der Tour stand an! Wer Andy kennt weiß, dass die Programme immer eng getaktet sind um möglichst viel an einem Tag zu erleben. Umso ungünstiger begann der Tag, denn obwohl wir eine halbe Stunde vor Öffnung der Tore vor dem Ausgang warteten, mussten wir geschlagene 3 Stunden an der Immigarion in einer nicht klimatisierten Halle mit drängenden Touristen ausharren. Der eingeplante Puffer war schon längst um 2 Stunden überschritten, somit wurde das Sightseeingprogramm etwas eingekürzt, die Highlights aber trotzdem alle besucht. Unser deutschsprachiger Guide Irina hat uns beide Tage in St. Petersburg begleitet und uns die schönsten Ecken der Stadt gezeigt. Neben einer kleinen Stadtrundtour im eigenen Tourbus, mit Stopps an der Auferstehungskirche, der Isaak-Kathedrale sowie der Peter und Paul Festung, erkundeten wir die Stadt im Sonnenuntergang vom Wasser aus. Zudem statteten wir dem Stadtpark Divo Ostrov einen Besuch ab, auf Grund der längeren Immigration zwar deutlich kürzer als geplant, aber wir konnten zumindest alle Achterbahnen fahren! Abends kehrten wir dann wieder auf die Fähre zurück, wo wir den Abend in einer Bar ausklingen ließen.

    Gruppenbild in der Innenstadt


    Die Kuppel der Isaak-Kathedrale im Hintergrund haben wir später noch bestiegen


    Besichtigung der Peter- und Paul Festung


    Peter und Paul Kathedrale von Innen


    Typisch russisches Mittagessen "Stroganoff"


    Die Isaak-Kathedrale aus der Nähe




    Ausblick von der Kuppel der Kathedrale aus


    Nächster Stopp: Die Auferstehungskirche


    Egal wohin man schaut: Überall Mosaikbilder!


    Gruppenbild im Divo Ostrov


    Nicht weiter erwähnenswert


    Ein echter Klassiker!


    Blue Fire in rot/grün...


    Die neuste Bahn im Park: Ein 10 Inversion Coaster von Intamin


    Danach ging es wieder in die Innenstadt


    Sunset Cruise




    In der Nacht wirkt die Stadt noch prunkvoller!



    Tag 5 - Schloss Peterhof und Park Planet Leta

    Am nächsten Tag waren wir auf das Chaos bei der Immigration vorbereitet und verließen als erste Gäste das Schiff, dadurch waren wir innerhalb weniger Minuten eingereist und konnten unsere Fahrt zum Schloss Peterhof pünktlich antreten. Die beeindruckende Gartenanlage die nach Vorbild des Schlosses von Versailles errichtet wurde, haben wir genauso bestaunt wie das prunkvolle Innere des Schlosses. Heute waren wir auf Grund unserer Gruppengröße sogar mit 2 Guides unterwegs. Im Anschluss wurde der laut unserem Guide "bescheidene" Park Planet Leta besucht. Nach unserem wieder typisch russichen Mittagessen ging es dann wieder zurück Richtung Fähre, da diese am frühen Abend wieder Richtung Helsinki ablegen sollte.

    Gruppenbild kurz vor Beginn der Fontänenshow


    Egal wohin man schaut, alles vergoldet!


    Bilder der Hauptfontäne


    Führung durch den Palast


    Der Speisesaal


    Fotografieren verboten? Ist ein Selfie überhaupt ein Foto?


    Wurm im Park Planet Leta


    Auf dem Weg zur zweiten Bahn


    Die nächste Standardbahn - ein Zyklon


    Hoch die Hände - da steht jemand mit Kamera!


    Nachtisch des 3 Gänge Menüs


    Um 18:00 legten wir wieder Richtung Helsinki ab


    Dem Sonnenuntergang entgegen



    Tag 6 - Särkänniemi

    Wieder auf finnischem Boden eingetroffen ging es mit dem Bus zurück dort hin, wo wir bereits die erste Nacht verbrachten, die finnische Stadt Tampere. Dort befindet sich der Freizeitpark "Särkänniemi", den wir auf Grund der geänderten Route erst nach der Fährfahrt besuchen konnten. Vor Öffnung der Bahnen durften wir hier den neuen Sky Rocket II Coaster "Hype" während einer ERT testen. Danach wurden wir über den Ausgang des Intamininverters "Tornado" als erste Fahrgäste des Tages reingeschleust. Über den Tag verteilt konnten nun alle anderen Attraktionen testen. Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Helsinki - ja, wir sind oft nach Helsinki gereist...

    Gruppenbild vor Hype


    Morgendliche ERT


    Danach direkt zu Tornado...


    Auch der Tivoli Small wird geentert


    Prügelmaschine


    Noch freuen sie sich...


    Lust auf ne Runde Skateboard?


    Wasserbahnaction




    Danach noch ein paar Wiederholungsfahrten



    Tag 7 - Linnanmäki

    Am letzten vollen Tourtag wurde der auf einem Hügel der Innenstadt von Helsinki gelegene Freizeitpark Linnanmäki besucht. Dieser ist der einzige Freizeitpark der Welt, der von einem Wohltätigkeitsverein betrieben wird. Am Ende des Jahres werden die Gewinne an das Kinderhilfswerk "Lasten Päivän Säätiö" gespendet. Uns wurde stolz erzählt, das dadurch 2016 rund 4,3 Mio. € gespendet werden konnten. Der Park hat uns eine Stunde vor Parköffnung empfangen, nach einer kurzen Begrüßung und Präsentation konnten wir die Holzachterbahn "Vuoristorata" erkunden. Die Bahn ist eine von nurnoch 7 weltweit existierenden Holzachterbahnen mit Bremser. Die Backstageführung war sehr interessant und hat viele interessante Einblicke gewährt. Die "Bremser" waren mit Herzblut dabei, so blieb keine Frage unbeantwortet. Es gibt sogar einen eigens dafür gegründeten Verein, der jährlich Ausflüge in andere Länder/Parks unternimmt. Auf der Internetseite des Vereins findet man u.a. auch Bilder vom Bau der Bahn im Jahr 1951. Nach der Führung durften wir die ersten Fahrten des Tages genießen und hatten danach noch bis zum Parkschluss Zeit alle Attraktionen zu erkunden. Der Water Coaster von Premier Rides war auf Grund eines Defektes an einer Pumpe leider den ganzen Tag geschlossen.

    Gruppenbild im Innenhof des Woodies


    Wir durften sogar Teile der Strecke begehen




    Im Wartungsbahnhof konnten wir einen Blick unter den Zug werfen


    Das Bedienpult


    Vuoristowas? - heißt übersetzt übrigens einfach "Achterbahn"


    Der Antriebsmotor & das Getriebe wurden erst kürzlich ersetzt


    Laura die Bremserin - doch etwas schnell unterwegs?


    First Rider des Tages!


    Kirnu - klein aber extrem!


    Maurer Spinning Coaster mit Custom Layout


    Warum so kritisch Flo?


    Blick aus dem Riesenrad Richtung Ukko


    Der Spinning Coaster aus der Luft



    Tag 8 - Abreise

    Für einige Tourteilnehmer begann die Heimreise bereits in den frühen Morgenstunden, der Großteil der Gruppe wurde nach dem Frühstück zum Flugafen gebracht, von wo aus sich die Wege wieder trennten.

    Gruppenbild im Flugzeug nach München



    Fazit:

    Die Sightseeingziele in St. Peterburg haben viel Abwechslung gebracht und lassen die besuchten Parks fast schon in den Hintergrund rücken. In Finnland wurden wir sehr herzlich von den Parks empfangen, in jedem Park wurden uns tolle Specials geboten. St. Petersburg ist definitiv eine Reise Wert!

    Wir hoffen euch hat die Reise sowie dieser Rückblick gefallen. Zudem wünschen wir allen Teilnehmern der aktuell stattfindenden US Halloweentouren viel Spaß!
    Benny, karin2322, Deevilad und 25 anderen gefällt dieses Posting.
    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von Karhunkynsi
      Karhunkynsi -
      Es war wirklich eine großartige und abwechslungsreiche Tour! Vielen Dank an alle und auch, dass Olli und ich als Neulinge direkt so integriert wurden.
    1. Avatar von Fiorell
      Fiorell -
      Da hätte ich doch gleich mal eine Frage: Wie frei darf man sich denn in den 72h Visum-freien Stunden in Rußland bewegen? Ist das ohne einen russisch-sprechenden Guide überhaupt empfehlenswert?

      Ich habe mir das auch mal angesehen, habe dann jedoch von so einer Tour lieber die Finger gelassen. Denn was passiert wenn einen russische Sicherheitskräfte nach einem Visum fragen?
    1. Avatar von Mario M.
      Mario M. -
      Ob es empfehlenswert ist kann ich dir nicht beantworten. Möglich ist es denke ich auf jeden Fall. Damit du über die Rederei das 72 Stunden Visa erhälst, musst du ein Ticket für einen Hop-On Hop-Off Bus der Rederei kaufen (ob du ihn nutzt oder nicht ist egal). Andy musste das auch für uns alle kaufen, wir hatten dann aber einen eigenen Bus mit eigenen Guides, somit kann ich nicht viel zu diesem Busservice sagen. Große Teile der Stadt lassen sich ganz gut zu Fuß erkunden, viele historische Gebäude befinden sich gebündelt an einem Ort. Du kannst dann sogar ein Hotel in der Stadt buchen, musst halt mit deinem ganzen Gepäck vom Schiff runter und verlierst dadurch viel Zeit. Die Einreise dauert ziemlich lang, ein grimmiger Russe schaut dich 10 mal an und tippt im Zeitlupentempo, es lohnt sich wirklich sich 1-2 Stunden bevor die Toren geöffnet werden schon beim Ausgang zu stehen, die Zeit spart man im Gebäude. Vor Ort hast du immer die Boardkarte sowie Ein- und Ausreise Vouchers der Rederei dabei und bekommst auch einen Stempel in den Ausweis sowie einen Zettel, denn du bei der Ausreise abends (wenn man auf dem Schiff übernachtet) wieder abgeben musst.

      Vor Ort kommt man mit Händen und Füßen sowie englisch ganz gut zurecht. Man sollte nach Möglichkeit Bargeld am Fährterminal abholen, denn bei Divo Ostrov ist z.B. keine Kartenzahlung an der Kasse möglich. Privat dürfte man mit der U-Bahn, die übrigens sehr prunkvoll sein soll, auch ganz gut zurecht kommen.

      Man kann sich frei in der Stadt bewegen, weiter raus kommt man in 72 Stunden denke ich eh nicht, denn man ist ja keine vollen 3 Tage vor Ort, die 2,5 Tage die man zur Verfügung kann man sicherlich alleine in der Innenstadt verbringen. Den Park Planet Leta würde ich bei einer privaten Reise denke ich weglassen. Der ist zum einen am Arsch der Welt und zum anderen auch nicht sehenswert (auch wenn man da mit Kreditkarte bezahlen konnte ).

      Mal abgesehen von dem ganzen Visathema, musst du dir auch die Frage stellen, ob du dich auf das Abenteur mit der Fähre einlassen willst. Bei vielen Zimmern ging die Klimaanlage gar nicht und auch sonst kommen einem die Zimmer eher wie im Gefägnis vor. Ich fand es für die Übernachtungen noch hinnehmbar, es war wenigstens halbwegs sauber. Mehr Erwartungen sollte man da aber nicht haben...

      Hoffe ich habe deine Fragen ausreichend beantwortet, ist doch etwas länger geworden...