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  • The strange things of China & Taiwan Tour 2017



    Wieder einmal hat unsere Userin Sarah tolle Bilder in einem interessanten Bericht zusammengefasst. Dieses mal gibt es viele Kuriositäten aus China und Taiwan zu sehen und zudem hat sie es geschafft die typische, gute Stimmung während unserer Coasterfriends Touren festzuhalten. Vielen Dank dafür.



    Hallo Zusammen,

    beim schreiben der kleinen Frankreich Berichtsserie, beschrieb ich einen Erinnerungsflasch. Das erwog mich kurzerhand das basteln von einem Fotobuch beiseite zu legen und das hier zu schreiben.

    Warum die Überschrift „The strange things“? Zuerst möchte ich hervorheben, dass nicht alle Bilder strange sind oder auch eine Bedeutung von strange haben. Sie sollen ein bisschen zeigen wie cool die Tour war.
    Anderes Land, andere Sitten? Ja, deshalb lass ich euch nun an ein paar anderen Dingen in dem Bericht teilhaben.
    Habt bitte Einsicht, dass nur kurze Abschnitte gezeigt werden und nicht immer tiefer auf die Parks eingegangen wird.


    Beginnen wir gleich mit den ersten Stunden in China.
    Annie und Mr. Xu holten uns mit dem Bus am Flughafen Shanghai ab, um nicht auf dem trockenen zu sitzen galt unsere erste Station einem Supermarkt irgendwo in oder um Shanghai.

    Meiner Meinung nach ein Muss als Touristenziel, wenn man in irgendwelchen Ländern unterwegs ist – der Besuch in einem Supermarkt.

    Während ein Teil damit beschäftigt war die Biervorräte leer zu räumen, bummelte der andere Teil durch den Markt. Selbstverständlich wurden wir angeschaut wie Gespenster.





    Hier ein paar Bilder vom Frischeabteil. Fischiges, Schnecken, Frösche und Schildkröten für die Suppe. Der kleinen Amy wurde nicht erzählt, dass die Schildkröten zu essen sind. Sie kam aber auch nicht auf die Idee, eine als Haustier haben zu wollen.

    Erster Park, der Gongping Forest Park. Erster Count – Inertia Roller Coaster.
    Soll wohl eine Maus darstellen...
    Die Wagons waren für zwei (asiatische) Personen hintereinander wie in einem Bob ausgelegt. Der Gemütlichkeit halber, fuhren die meisten alleine. War ja auch sonst nix los in dem Park.



    Stefan fuhr auch alleine, doch sein Gewicht reichte nicht mehr für den letzten Schwung.



    Der Ride OP war dann etwas verschnupft über die Extraarbeit.


    Auch Hühnchen mögen Coaster...

    Wie beschreibe ich dieses Bild? Ach, gar nicht, ich fand ihn einfach nur nett zu fotografieren.



    Nach dem Counten, gleich zum nächsten Stadtpark – Heping Park.
    Der Fruit Buggy Coaster, war nichts spektakuläres. Aber Kiddie Coaster sind eben Kiddie Coaster und auch für Kids ausgelegt, nicht für Erwachsene Europäer.
    Die Anschnallgurte ließen sich nicht schließen, da in Asien viel Verhandlungssache ist, reichte festhalten auch aus.
    Wie gerne zeige ich doch Bilder wenn sich Martin doch irgendwie in den Coaster hineinquetscht.



    Im voraus viel gegoogelt, was das Thema Chinesische Toiletten anbelangt... Gehofft dass man einen solchen Lokus hoffentlich nicht erleben muss. Gleich am frühen Nachmittag nach der Ankunft nahm das Grauen seinen lauf. Es stank schon von weitem.
    „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben soeben den Hauptgewinn gezogen.“



    Nä, oder?
    Gibt es irgendwo einen Busch als Alternative? Sch...eibenkleister, nichts nützliches. Und nun? Man steht erst einmal da, sucht nach irgendeiner Alternative. Das inne halten, geht nur irgendwann nicht mehr, die Natur ist stärker...
    Jeder kann dem anderen beim Geschäft zuschauen. Zappelnd wartete ich draußen bis die Damen endlich die Toiletten verließen. Ganz hinten ins Eck, sodass auch niemand schauen kommt.



    Die Toiletten bestehen aus einer Rinne mit einem kleinen Wasserfluss. Mmmmmh lecker, wenn das Geschäft des Vordermannes/-frau vorbei schwimmt. Ebenso sind die Rohrleitungen nicht für Toilettenpapier ausgelegt, das ganze wandert dann in die Mülleimer nebenan.

    Wir besuchten noch den ein und andern Stadtpark und die Suzhou Gardens.

    Am Tag 3 gingen wir bei Schmuddelwetter in das Suzhu Amusement Land.
    Dort durften wir zuerst einen relativ sanften Vekoma SLC erleben.
    Als nächstes stand ein Shuttle Loop aus asiatischem Haus Shuttle Loop, auf der Agenda.

    Auch für Asiatische Größen ausgelegt...
    Mit gemeinsamen Kräften, konnte jeder einmal mit fahren.



    Nicht nur dass der Coaster einen Rückerts im Loop hat Sternchen sehen lassen. Die Schulterschmerzen so mancher Mitfahrer mit Presspassung, wollt ich in diesem Moment auch nicht haben.

    China ist ja bekanntlich das Land der Kopien. Selbstredend, dass wir hiervon auch nicht verschont wurden. Wir betraten eine Small World Kopie.



    Viele Puppen standen nur so da, bewegten sich kein bisschen.



    Dann kam das Highlight! Ich zitiere Bennys Kommentar, der sich in mein Gedächtnis einbrannte:
    „My dag isch grettet, da isch a Sponge Bob drinne.“



    Haaach, gut für die Lachmuskeln. Der Sponge Bob passte nu auch mal gar nicht hinein.



    Nett, man hat sich mal der deutschen Sprache versucht.

    Auf die Bilder von einer Art Shooting Maze mit original aussehenden Propagandaplakaten aus dem 3. Reich verzichte ich hier.

    Etwas seltenes... EPT = Extra Park Time, hatten wir im Starfish Island.
    Wieso wurde uns auch schnell klar warum?

    Erster Count, der gerade mal 7 Jahre alte Coaster Crazy Train.



    Fundstücke gibt es auch genüge.



    Na ja, der Wille war da. Immerhin wurde an den Feuerlöscher gedacht...



    Für erhöhten Komfort wurde Zeitung unter gelegt. Damit die Hose nicht nass wird...



    Und wenn man vor Angst in die Hose macht?


    Noch lachten sie alle...



    Jetzt nicht mehr!



    Genau wird beäugt, wie der Bügel festgeschraubt wird. Jawohl, feste Schrauben - ganz wichtig!



    Was tut man nicht alles für nen Count?
    Beim Wurm hatten die Parkbetreiber etwas mehr Angst... Max. nur eine Person durfte mitfahren! Die Bremsen könnten ja kaputt gehen.



    Ach ja, die „Frittenbude“ darf ich auch nicht vergessen.
    Aber, ...nicht oft wird man vom Parkboss begleitet.

    Das Joyland war an Tag 4 dran. Hier gibt es einen BM Flyer mit normalen Loop, anstelle des Brezelloops. Die lausige Soarin und Harry Potter Kopie ist nicht erwähnenswert. Kurz gesagt grottenschlecht!

    Tag 5 Dinosaurs Park. In meinem Bericht habe ich schon ein wenig von dem Park beschrieben.
    https://www.coasterfriends.de/forum/...aurs-park.html

    Da es meiner Meinung nach zum Überschriftsthema passt komme ich wieder auf die Spinning Maus Kopie, Namens Whirling Dinosaur, von Golden Horse zurück.
    Na ja, eher auf das Bügelsystem...



    Standardmäßig war in jedem von uns besuchten Park, jede Golden Horse Spinning Maus mit diesem System ausgestattet.



    Die Baumarktkette war tatsächlich das einzige Befestigungsmittel des Bügels, nix mit Raster oder so... Der Bügel hatte auch ziemlich viel Spiel.
    Danke... dass doch an einen Sicherheitsgurt gedacht wurde.

    Parks der Fantawild Gruppe wurde am Tag 6 Besucht.



    Warum das Augenmerk auf den Sameco Coaster Golden Whirlwind? Schaut mal genauer hin.



    Noch genauer!



    Das perfekte Mordinstrument! Wer seinen Vordersitzer nicht leiden kann, der betätige mal eben kurz den Hebel, um sein Bügel zu öffnen... Und weg is er.

    Im Fantawild Oriental, den ich als den schönsten Fantawild Park empfunden habe, gab es erst einmal eine kleine Dusche.



    Warum diese Attraktion einen Platz bei den Strange Things hat?



    Wer das nicht selbst erlebt hat...
    Ich versuche es mal zu beschreiben. Wir stiegen in einen größeren Wagon ein, der durch eine Themenwelt fuhr. Mit netter Kulisse und etwas Gesang, mir viel es allerdings sehr schwer wach zu bleiben. Helft mir mal, waren es 20 oder 30 min? Gefühlt eine Ewigkeit.
    Gegen Ende kommt bei einer Geschichte ja immer der Höhepunkt. Das Gefährt fuhr in eine große Halle mit einer großen Leinwand.
    Als kleine Hilfe, sucht auf youTube mal nach einer Chinesischen Oper. Unbedingt bis zu Ende anschauen!!

    Von schlafen konnt nun nicht mehr die Rede sein...
    Die Korbs saßen ganz hinten und heulten vor lachen. Sie sahen wie jeder immer wieder zusammenzuckte, gequält die Schultern hoch zog oder gänzlich die Ohren zu hielt. Hauptsächlich als die Dame ihre Stimme erhob.
    Es nahm gefühlt kein Ende, grauenvoll dieses gekreische.

    Nach der Qual wurde erst mal entspannt.



    Die Kulinarischen Delikatessen habe ich noch nicht erwähnt.
    Das Auge isst ja bekanntlich mit.



    Danke, ich habe verzichtet.

    Für mich, nach Disney, der schönste Park auf der Tour. Tag 7 Wanda Hefei.



    Der Uli brauchte erst einmal einen kühlen Kopf.



    Mit einer aufgedrehten und kreischenden Schulklasse im Soarin with the Dragon.
    Dabei hat die fahrt noch nicht mal begonnen.

    In China werden wir als Langnasen bezeichnet. Es ist schwer zu glauben, aber die Attraktion unter den Chinesen waren eben wir Langnasen... Man lief uns mit dem filmenden Handy hinterher, heilt einem das Handy vors Gesicht um ein Bild zu machen. Als man sich für ein Foto mit demjenigen anbot waren die ganz Happy. Des weiteren mischten sie sich in die Gruppe um einfach nur zu schauen. Martin und ich waren für eine kurze Zeit etwas alleine unterwegs. Prompt wurden wir von einer Schulklasse überrant, jeder gab und die Hand und wollte „Hello“ sagen. In sehr gebrochenem Englisch fragte uns der Lehrer nach einem Bild mit uns.



    Wer suchet der findet...

    Gleich zu beginn des Tages Nr. 8 besuchten wir noch schnell den Fantawild Adventure.

    Der Flare Meteor ist laut RCDB ein Fabrikat aus dem Hause Golden Horse und zu unserem Besuchszeitraum gute 10 Jahre alt.



    Mit Motorenhäuschen.



    Der eine züchtet Pilze, der Coaster züchtet Rost.



    Das Bügelsystem erweckt vollstes Vertrauen (negativ gemeint). Da gilt wieder der Dank an den Gurt.



    Vekoma SLC´s sind normalerweise nicht für ihre sanfte Fahrweise bekannt.
    Was kommt dann erst bei dieser China Kopie auf uns zu?
    Seht in diese Gesichter!



    Hier ahnt man schon schlimmes...
    Mit dem ein und anderen Prügelcoaster habe ich gerechnet, da dachte ich mir –bereite Dich drauf vor mit gezieltem Muskeltraining, damit es keine Genickstarre oder sowas gibt.
    Auf einen Zusammenprall mit einem Elefanten kann man sich nicht vorbereiten...
    Übel, übel und nochmal übel!



    Wie diese Schild wohl zu interpretieren ist?

    Nach dem Fantawild Park fuhren wir noch gute drei Stunden vorbei an Teeplantagen zum Hangzhou West Lake.



    Abends besuchten wir noch die Wuzhen Wasserstadt und erreichten in der Nacht noch Shanghai.

    In wenigen Gehminuten erreichten wir am Tag 9 das Fundament des Oriental Pearl Towers.
    Mit ganzem Körpereinsatz machte Benny Bilder.


    Um mit dem Aufzug nach oben zu kommen war eine Weile (2h) anstehen angesagt.



    Oh, welch ein Horror... Diese Aufzüge, ich konnte leider nicht so entspannen wie Thomas.

    Fischlein angeln und wieder ins Wasser werfen, im Gacheng Park.



    Gut beladen.


    Ein kleiner Teil der Gruppe stand am Tag 10 sehr früh auf um den Sonnenaufgang über der Metropole zu fotografieren.
    Eine Pfütze erregte unsere Aufmerksamkeit...



    Um ein schönes Spiegelbild zu zaubern.


    Bis uns eine grimmige Dame von der Stadtreinigung uns vor der Nase die Pfütze wegfegte.

    Dieses Horror House im Jin Jang Action Park sollten wir immer in Erinnerung behalten...



    Mit diesen Autoscooter Wägelchen knarzte, knirschte und knotternden wir durch den Rummelaufbau. Der Inhalt war eher eine Peepshow mit nackter, meist blonden Puppen, denen die Kutteln hinaus hingen.
    Dann gab es viel Blitzlicht... Nein, es war keine Lampe!
    Lichtbogen und Funken spritzten unter dem Wagon hervor, nach Elektrobrand riechender Rauch kroch in unsere Nasen. Fluchtweg? Fehlanzeige! Der Rummelaufbau brennt sicherlich wie Zunder.
    Kein Quatsch wir hatten tatsächlich Angst!

    Getränkelieferung.



    Der Vekoma Giant Inverted bekommt einen Platz unter den Strange Things. Weil dieser eine absolut unerwartete Überraschung parat hatte.



    Ok, der Platz direkt neben der Autobahn ist schon witzig.



    Ich lernte den Spruch kennen: Vekoma = Wehkoma.
    Alle waren auch auf so etwas eingestellt.
    Ein tosender Applaus... Das war einer der weichsten Vekoma Coaster.

    Im Shanghai Zoo nahmen wir noch schnell den Drachen mit.



    Am Tag 11 begrüßte uns das Disney Shanghai mit einem Wolkenbruch.
    In den ein uns anderen Bericht des noch jungen Parks war zu vernehmen, dass einige Menschen ihr Geschäft lieber in irgendeinem Eck verrichten als auf der Toilette.
    In der Anstehschlange bei Soarin mussten wir der traurigen Wahrheit ins Gesicht sehen.



    Viel zu schnell war der Tag im Disney auch schon wieder zu ende. Mit Anstehzeiten um die 90 min. galt der Park noch als relativ leer. Disney hat das hohe Niveau auch hier gut umgesetzt. Mit Pirates of Carribean steht ein Hammer in dem Park.

    Mit dem Tag 12 ist der letzte Tag auf Chinesischem Festland eingeleutet.

    Vor dem Happy Valley mussten erst ein mal alle brav in Reih und Glied stehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kann ein Parkoffizieller und prüfte von jedem Einzelnen den Reisepass und verglich dessen Nummer akribisch mit seiner Liste.



    Bei der Fahrt durch das Wasserbecken bekam Mario den ersten Watsch ab, anschließend Marcin im Vordergrund die komplette Dusche.
    Das Wasser selbst war schwarz und glich einer Kloake. Iiihhh.



    Im Taiwanesischen Taichung begann der Tag 13 mit einem Besuch am Sun Moon Lake.



    Leider weis ich nicht mehr wie die Frucht hieß, die Basti da probierte...



    Schmeckte wohl eher nicht.



    Nach der Böötchenfahrt, einem mehrgängigen taiwanesischem Menü, fuhren wir per Seilbahn in das Formosan Aboriginal Village.

    Dort steht mit Maya Adventure der wohl am schönsten verpackte Vekoma SLC.
    Das Ding zog mit der Erkältung mir ganz die Schuhe aus. Hubi hatte in einem strengen bayrischen Akzent nur die lauten Worte übrig: „Was für eine Scheiße!“

    Auf dem Rückweg zum Hotel, umworb unser Guide Yellow eine Taiwanesische Spezialität. An einem wild Blinkenden Stand heilt der Bus, da kam eine im Bikini bekleidete hübsche junge Dame in den Bus. Und verkaufte dem ein und anderen eine Schachtel.
    Auf den Schachteln waren ebenfalls leicht bekleidete asiatische junge Damen mit Körbchengröße H und größer, aufgedruckt.
    In der Schachtel waren Betelnüsse, auf denen man fleißig kauen muss. Wer lange und viel kaut, der bekommt einen roten Mund, das schaut so aus als würde man im Mund heftig bluten.
    Die Wirkung, die die Nüsse entfalteten war sehr unterschiedlich. Während es dem einen dreckig ging, wurde es woanders heiter und lustig.
    Da mir diese gleich bei den ersten Bissen nicht schmeckte, habe ich diese auch recht schnell ausgespuckt.

    Der einzige Tiltcoaster von Vekoma stand am Tag 14 im Lihpao auf dem Programm.
    Bilder habe ich jetzt leider keine mit im Bericht, damit ich diesen nicht völlig überlade.

    Auf jeden fall durften wir beim Gravity Max die vermutlich langsamste Abfertigung überhaupt erleben. Dass man den Ride OP´s die Schuhe besohlen konnte, war nur ein kleiner Teil. Erst wenn alle Personen vom Zug vorab den Bahnhof verlassen haben startete dann ein Sicherheitsvideo, das auch alle anschauen mussten.
    Es wurde erklärt was zu tun ist wenn der Zug mal stehen bleibt und wie man dann mit Gurtgeschirr gerettet wird. Das Video dauerte seine Weile... Und wenns dumm lief mussten wir das Video gleich zwei mal hintereinander anschauen bevor wir überhaupt einsteigen durften.
    Mehrere Fahrten? Aber nicht ohne vorher immer das Video angeschaut zu haben!

    Nach dem Lihpao fuhren wir weiter in das Janfusan Fancyworld.
    Na ja, so war mal der Plan. Unser Busfahrer verfuhr sich prompt und wir machten einen ungewollten Ausflug in die Berge und Teeplantagen Taiwans. Umdrehen? Unmöglich bei den engen Wegen.

    Mit einer gut 45 Minütigen Verspätung erreichten wir den Park und kaperten auch gleich einen der BM Diver Prototypen – Diving Machine G5. Der BM Floorless Insane Speed gehörte leider zu den rappeligen BM Coaster.

    In alte Chinesische Muster fällt da wieder der KuKu Coaster.


    Warum in einen Schaltraschrank aufwendig Lüfter einbauen? Geht doch auch so.



    In der Zweitgrößten Stadt Taiwans Kaoshiung, gab es auf dem abendlichen Streetfood Market wieder echte Delikatessen.



    Ich glaub, ich hab noch nie für einen Bericht so viel geschrieben...

    Ich leute jetzt mal das letzte Kapitel ein. Natürlich war die Tour dort noch nicht zu Ende, wir besuchten noch weitere drei Parks und hatten ein gutes Sightseeing Programm für Taipei (ausgenommen das stinkelangweilige Museum)aber ich habe ab da keine Strange Things mehr zu erzählen.

    Tag 15, das Bada Forest Special...

    Auf dem Weg zum ED-A Park hielten wir noch schnell im Bada Forest, um mit dem Meow Meow Coaster ein weiteres Häkchen im Parkcheckpoint zu setzten.



    „Schnell“ was?



    Wer will schieben? Tja, ohne Antriebsrad fährt auch dieser Coaster nicht...
    Das lag da drüben.


    Zwischenzeitlich versprach uns der Parkchef, dass der Coaster schnell repariert werde und wir bekam en ein Getränk.
    Das „Schnell“ hat aber eben seine eigene Bedeutung und ein seeehr dehnbarer Begriff.

    Die Zeit wurde genutzt um den Coaster ein wenig genauer zu beäugen...



    Mein Gewicht hielt die Treppenstufe noch...



    Die Autoscooter knarzten und klapperten nur noch langsam vor sich her – aber sie fuhren, immerhin!



    Viele Trashparks erlebten Martin und ich noch nicht, aber was war so spannend an diesem Trashpark?
    Es gibt immer was zu entdecken worüber man den Kopf schütteln oder lachen kann.


    Dieses Krankenkarusell konnte sich nur noch im Kreis bewegen, andere Bewegungen waren nicht mehr möglich.



    Hier fuhr niemand mit...



    Und dann kam der Mechaniker. Viele wartende Augen waren nun auf ihn gerichtet.



    Eine Testfahrt... Oh, es gibt ja keine Bremsen.
    Wozu auch, es wird halt auspendeln gelassen und der Rest ist eben Handarbeit.



    Echte Schienenhaftung!



    Diese Eigenwillige Konstruktion trotzte dem Gewicht der Europäer.



    Erst wenn man wieder Zuhause ist, grübelt man darüber in was für Coaster wir eigentlich eingestiegen sind. Dinge wie der TÜV o.ä. die für uns als Selbstverständlich gelten, die weis man jetzt erst richtig zu schätzen und man ist froh solche Einrichtungen zu haben.

    Sorry, ich habe diesmal echt viel geschrieben... Das muss man ja auch alles dazu erzählen.
    Ich hoffe es wurde nicht langweilig.

    China ist wirklich nicht die Vorstellung von einem Urlaubsparadies, aber die Tour war geil. Martin sagte schon dass wir das nächste mal wieder mit gehen.

    Grüße

    Sarah
    LuckyCoasterLuke, ChefLance, Henni und 27 anderen gefällt dieses Posting.
    Kommentare 4 Kommentare
    1. Avatar von Braumeister
      Braumeister -
      Vielen Dank für dieses geniale Meisterwerk. Der unterhaltsamste Bericht seit Ewigkeiten. Ich muss auch mal in dieses verrückte Land.
    1. Avatar von Palli
      Palli -
      Toller Bericht! Und eines muß man hier ja mal sagen: Ihr habt echt Eier in der Hose!!!
      In die meisten der Coaster die hier beschrieben wurden hätten mich keine Zehn Pferde rein bekommen. Respekt!
    1. Avatar von wienerfreak
      wienerfreak -
      Danke für diesen tollen Bericht, jetzt weiß ich wo ich sicher nie hinfahren werde.
      Alle die bei dieser Tour dabei waren bekommen meine größte Hochachtung. Da gehört
      schon viel Mut dazu in solche Bahnen einzusteigen. Mich wundert eigentlich bei solchen Fotos das da
      scheinbar doch relativ selten etwas Arges passiert. Ich liebe zwar das Coastern, ab mit so etwas würde
      ich nicht fahren, so wichtig sind mir meine Counts auch wieder nicht, dafür lebe ich viel zu gerne.
    1. Avatar von Mario M.
      Mario M. -
      Naja, so gefährlich ist das auch gar nicht, jedenfalls muss man sich das immer einreden

      Die chinesischen Rappelkisten sind aber auch irgendwie Highlights bei Touren durch den asiatischen Raum, solche Erlebnisse, die hier im Bericht aufgezählt wurden (z.B. der Kulturschock bei manchen öffentlichen Toiletten) gehören eben auch dazu. Es ist ja jedem freigestellt, ob er da dann auch einsteigt, es wird ja kein Teilnehmer gezwungen mit den Chinabahnen zu fahren. Gibt ja auch genugn Bahnen hochwertiger Hersteller in den Parks.

      Danke für diesen etwas anderen Rückblick