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  • Merchandise - Buy it or not! Teil 3




    Die Saison 2015 hat begonnen und die Achterbahnbegeisterten stürzen sich wieder auf ihre geliebten Stahlmonster. Aber auch wenn die Freude groß ist, sollte man nichts überstürzen. Häufig macht es Sinn, seinen Besuch richtig zu planen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

    Ladies and Gentlemen, in der heutigen Ausgabe zu “Merchandise - Buy it or not!” stellen wir Ihnen deshalb das ultimative “Theme Park Survival Kit” vor. Dabei möchten wir Sie beim Packen und Organisieren ihres Freizeitparkbesuches inspirieren, damit Sie und Ihre Begleitung bestens vorbereitet sind. Und die Serie würde nicht “Merchandise” beinhalten, wenn wir bei unserer Ausstattung nicht auch noch einige Souvenirartikel vorstellen würden. Beim individuellen Zusammenpacken kann dann jeder für sich selbst entscheiden, ob er auf eine schlichte oder knallige Souvenir-Variante zurückgreifen wird.

    Die Wahl der richtigen Kleidung ist elementar wichtig für einen Freizeitparkbesuch. Vorbereitung ist die halbe Miete. Mit einem Blick auf die Wettervorhersage kann man schnell entscheiden, ob eine Jacke nötig ist oder nicht. In erster Linie empfehlen wir Kleidung, in welcher man sich wohl fühlt und die bequem ist. Die enge schwarze Lacklederhose sollte man sich lieber für eine Partynacht in der Disco aufheben.
    Besonders zu empfehlen sind Cargohosen. Diese haben den Vorteil, dass sie über viele Taschen verfügen. Das ist gerade für Menschen interessant, die ungern Taschen mit sich schleppen. Idealerweise besitzen die Taschen dann noch Reiss- oder Klettverschluss, so dass nichts während einer rasanten Fahrt verloren gehen kann. Manchmal gibt es auch Cargohosen, die auf Kniehöhe über Reissverschlüsse verfügen und somit schnell aus einer langen eine kurze Hose machen. Das ist gerade bei frühlingshaften Temperaturen praktisch wenn tagsüber schön die Sonne scheint und es abends doch etwas kühler wird. Man sollte auch auf das Material der Hose achten. Oft wird schnelltrocknendes Material angeboten. Das erweist sich bei Regen oder Wasserattraktionen als besonders nützlich und kann lästigen Erkältungen oder Blasenentzündungen vorbeugen. Für den Oberkörper empfehlen wir ein lässiges T-Shirt. Gerne ein Merchandise Shirt seiner liebsten Bahn oder seines Freizeitpark Clubs. Je nach dem eigenen “Mir fröstelt es”-Grad, dann darüber noch eine Kapuzenjacke usw. überziehen.




    Das Adrenalinshirt passt farblich wunderbar zu dieser Cargohose. Eine weitere Auswahl an Coasterfriends Shirts gibt es hier



    Ein sehr wichtiger Faktor ist die richtige Wahl des Schuhwerks. Ich behaupte immer, dass Achterbahnfahren auch eine Art von Sport ist. Bei einem ordentlichen Besuch von morgens bis abends legt man nämlich einige Kilometer zu Fuß zurück. Damit die Füße dann weniger schmerzen, muss hierbei auch wieder unbedingt auf bequeme Schuhe geachtet werden. Nach Möglichkeit auch nicht gerade brandneue Sneakers einweihen, da man sich sonst über mögliche Blasen an den Füßen ärgern wird. Mit Turnschuhen läuft man schon ganz gut durch den Freizeitpark. Wieder mit einem Blick auf dem Wetter, macht es Sinn seine Schuhe vorher noch gegen Wasser imprägnieren zu lassen. Dann vermeidet man bei Regen nasse Socken. Für Wasserattraktionen schlage ich eine Schuhwechsel vor Fahrtbeginn vor. Wer Raftings wie Popeye and Bluto's Bilge-Rat Barges in Islands of Adventure kennt, sollte diesen Trick beherzigen. Aus Sicherheitsgründen darf man viele Attraktionen nicht Barfuß fahren. Deshalb empfiehlt es sich, ein paar FlipFlops oder Badelatschen im Gepäck mitzuführen und bei Bedarf zu wechseln. In Europa sollte man gegebenenfalls über Ersatzhosen und Ersatzshirts nachdenken. Im Thorpe Park wird man bei Tidal Wave bis auf die Knochen nass. Selbst im Phantasialand bleibt man bei River Quest gegebenenfalls auch nicht trocken.




    Bequem und wasserfest sollte das Schuhwerk sein. Mancher Fan darf gerne auf kreative Ideen zusätzlich zurückgreifen.





    It’s a small world afterall, also lasst uns die Welt ablaufen.





    Auch wenn thematisch diesen schicken Highheels in Disneyland der absolute Hingucker wären, praktisch sind die Stelzen nicht. Also lieber die Herzkönigin, Cruella De Ville und Malefiz auf Pfennigabsatz daheim lassen.



    Die Jahreszeit und das Klima spielen auch immer ein wichtige Rolle. Im Sommer sollte man unbedingt auf notwendigen Sonneschutz achten. Denn steht man mal länger in einer Warteschlange ohne Schatten an, rächt sich das mit einem Sonnenbrand oder einem Sonnstich. Übelkeit und Kopfschmerzen durch Sonneneinstrahlung bleiben einem durch Tragen einer Kopfbedeckung womöglich erspart. Viele Themenparks bieten dazu nettes Merchandise an. Sonnencreme und Sonnenbrille sollten auch eine Überlegung wert sein.




    Die Sonnenbrille aus bunten Bausteinen passt perfekt zu einem Besuch im Leogoland.



    April, April, der weiß nicht, was er will. Mal Regen und mal Sonnenschein, dann schneit's auch wieder zwischendrein. April, April, der weiß nicht was er will. Und leider beginnt die Saison mit diesem Monat. Wetterschutztechnisch sollte man unbedingt an Regenschutz denken. Das kann in Form eines kleinen Taschenschirmes sein. Auch hier bieten manche Freizeitparks dezente, aber auch knallige Varianten an. Für die Hardliner unter Euch empfehlen wir Regenanzüge. Dann wird man während der Achterbahnfahrt auch nicht so sehr nass. Im Shop findet ihr eine originale Coasterfriends Regenjacke. Wer es günstiger mag, kann auch auf Regenponchos zurückgreifen. Um elektronische Geräte und Wertsachen vor Wasser zu schützen, bietet sich eine einfache Plastiktüte an, falls der Rucksack durchweichen sollte. Bei sehr nassen Wasserattraktionen habe ich immer eine große Plastiktüte dabei, um diese während der Fahrt über meinen Rucksack zu stülpen. Günstig und effektiv.




    Wasser kann uns nichts anhaben. Wir sind ja schließlich nicht aus Zucker.




    Im Europa Park und Disneyland kann man Regenponchos kaufen.




    Nicht nur Freunde der Looney Tunes: farbenfrohe SixFlags Regenschirme.




    Nachdem wir auf Wetter und Kleidung bestens vorbereitet sind, müssen wir uns noch dem restlichen Equipment widmen. Ob man das nun in seine Jacken stopft oder einen Rucksack verwendet sei jedem selbst überlassen. Eine kleine Warnung gilt beim Tragen von Bauchtaschen, besonders bei Frauen. Solltet ihr nach einem Besuch im Heidepark einen Abstecher zur Reeperbahn in Hamburg vorhaben, nehmt lieber keine Bauchtasche. Sonst kommt noch jemand auf die Idee, dass ihr nicht zum Vergnügen sondern zum Arbeiten dort seid. Wenn die Frage des Transportsbehälters geklärt ist, geht es ans Eingemachte.
    Es ist auf jeden Fall sinnvoll, sich ein Medi-Pack zusammen zu stellen. Ein Ritt auf einer rasanten Holzachterbahn kann schnell mal Kopfschmerzen hervorrufen. Damit der restliche Tag nicht ins Wasser fällt, lohnt es sich, entsprechende Schmerztabletten mitzubringen. Und wer sich oben bei der Wahl des Schuhwerks nicht belehren lassen wollte, wird über Pflaster dankbar sein, wenn man sich die Hacken wund gelaufen hat. Um den Kreislauf stabil zu halten, empfehlen wir eine Flasche Wasser und eine Kleinigkeit zu essen. Aber erkundigt Euch vorher, ob die Mitnahme im Freizeitpark gestattet wird. Falls nicht, solltet ihr unbedingt darauf achten, vor Ort genügend zu trinken und auch zu essen. Im Rausch der Attraktionen kann man so etwas schon mal leicht vergessen. Besonders kritisch wird es dann, wenn einem zittrig oder schwarz vor Augen wird. Für den Fall von Unterzucker ist die Mitnahme von Traubenzucker sehr ratsam. Die von Heuschupfen geplagten Allergiker sollten unbedingt auch an ein Anti-Allergen in Form von Tabletten oder Tropfen denken. In manchen Orten blühen die Pflanzen eher und stärker auf als in der Heimat. Bei Medikamenten gilt generell individuell mitdenken. Wenn jemand einen empfindlichen Magen hat, sollte man an entsprechende Medizin denken. Immer ein bisschen vorausblicken wie man ein “worst case” Szenario vermeiden könnte. Darüberhinaus empfehlen wir jedermann, Taschentücher mit sich zu führen. Die sind nicht nur fürs Naseputzen praktisch, sondern auch, wenn mal nach einem Snack keine Serviette zur Hand ist. Und glaubt mir, wie dankbar ihr erst über ein Taschentuch sein werdet, wenn Ihr auf einer Toilette bereits sitzt und zu spät bemerkt, dass das Papier alle ist.
    Und das wichtigste wie Schlüssel, Handy und Geldbeutel nicht daheim vergessen. Mit diesem Equipment seid ihr dann bestens versorgt.




    Rucksack vom Lieblingspark. Getränkeflasche von dem Lieblingscoaster. So zeigt man, was man liebt. Und mit dem Kugelschreiber unterschreibt man die Rechnungen der Kreditkarte.



    Kommen wir nun zum letzten Punkt. Um Herr der Lage im Themenpark zu sein, sollte man sich Orientierung schaffen. Die meisten Freizeitparks bieten Parkmaps in Form von Flyern am Eingangsbereich und an den Kassen an. Gerade bei großen Einrichtungen erleichtert der Überblick die Lage. Nicht nur, dass man dann gezielt zu den gewünschten Attraktionen eilen kann. Man sollte sich unbedingt auch darüber informieren wo sich die Toiletten befinden. Lässt man mal einen Gang zur Toilette aus, drückt die nächste Achterbahn gewaltig. Nicht gerade angenehm, wenn dann “floating airtime” eine andere Bedeutung bekommt. Für die Besucher mit Lastern muss man erwähnen, dass manche Parks gesonderte Bestimmungen haben, was das Rauchen betrifft. Auch hier wäre es ratsam sich über die ausgezeichneten Raucherzonen zu informieren. Wer orientiert ist, hat einen Plan. Und planlos durch den Park zu rennen kostet nur unnötige Nerven und Zeit.

    Für die technisch Begeisterten setzen wir noch eins oben drauf. Einige Parks bieten heutzutage praktische Apps für Smartphones an. Neben einem Parkplan werden dort häufig auch noch die Wartezeiten der Attraktionen angegeben. Darüberhinaus bieten manche auch zum Zeitvertreib Minigames oder interessante Fakten sowie Bilder zu Attraktionen und Park an. Einen wichtigen Punkt, den Viele beim Betrachten eines Parkplans nur selten wirklich wahrnehmen, möchte ich Euch abschließend ins Bewusstsein holen. Es ist ratsam, sich darüber zu informieren, wo sich die “Erste Hilfe Station” eines Parks befindet. Nicht nur, falls es einem selbst schlecht geht, sondern auch anderen. Denn nicht immer ist ein Angestellter griffbereit.

    Mit all diesen Überlebenstipps dürfte nun nicht mehr viel schief gehen. Ich wünsche euch hiermit einen angenehmen Saisonstart.




    Der klassische Parkplan informiert über Attraktionen, Shows, Toiletten und Restaurants.




    Viele Freizeitparks bieten für Smartphones praktische Apps an, um deren Gäste über Wartezeiten zu informieren.




    Quellen
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    Quelle 2
    Quelle 3
    Quelle 4
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    Airtime98, Marcel46, Hannesder3te und 17 anderen gefällt dieses Posting.
    Kommentare 1 Kommentar
    1. Avatar von Chri S04
      Chri S04 -
      Sehr schöner ausführlicher Bericht. Mit diesen Tipps sollte man nichts mehr falsch machen