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  • Preiserhöhungen ohne echte Neuattraktion?



    Bei dieser Pro/Contra Rubrik könnt Ihr wieder lebhaft mitdiskutieren. Diesmal wechseln die Standpunkte der westfale95 und captain aus.

    contra by westfale95

    Schneller, höher und auch dadurch auch teurer? Mag vielleicht noch einleuchten wenn einem dann auch mehr geboten wird. Klar, in der heutigen Zeit wird alles teurer. Die Butter aus dem Edeka um die Ecke, die Bahn- und Flugtickets und natürlich auch an den Freizeitparks geht das nicht spurlos vorbei. Jeder Park wird nun mal teurer. Dies wird dann mit Neuheiten und sonstigen Verbesserungen und Erweiterungen gemildert und versucht dadurch zu begründen. Dem kann man nun auch nicht viel vorwerfen, nur was ist mit einem Park, der trotz gleichbleibenden Angebots immer mehr mit den Preis in die Höhe schießt? Ist das noch berechtigt? Ist das fair?

    Wer gerade den Schock mit den Abriss der beiden Wildwasserbahnen im Phantasialand Brühl überwunden hat, kann sich jetzt schon auf etwas Neues freuen: Der aktuelle Preis für einen Erwachsenen in der Saison 2012 liegt bei sage und schreibe 38,50 Euro. Ein Euro mehr als im Vorjahr und ein Euro teurer als Deutschlands größter Freizeitpark. Somit darf der Park sich auch dieses Jahr Jahr wieder als „teuerster Freizeitpark in Deutschland“ bezeichnen. Zwei Attraktionen ärmer und um 1 Euro teurer. Phantastische Logik! Klar, es kommt dieses Jahr eine neue Show hinzu, nur ist dies nun kein Anlass den Eintrittspreis steigen zu lassen. Erst recht nicht, wenn es nur ein Ersatz einer alten Show ist. Zumal der Movie Park dieses Jahr sogar mit drei neuen Shows an den Start geht und keinen Euro dafür mehr verlangt. Somit nicht gerechtfertigt. Also, wieso dann die Preiserhöhung? Wegen Anschaffung neuer Attraktionen in den kommenden Jahren oder sogar in der Saison 2013? Wohl kaum. Man bezahlt ja eigentlich für das aktuelle Angebot und nicht für zukünftige Attraktionen, die irgendwann mal kommen könnten. Auch „Maus au Chocolat“ kann man nicht als Grund für den Anstieg nennen, da der Park ja in der Saison 2011 deswegen schon um 3 Euro teurer wurde. Da wirkt der Preis doch eher abstoßend und so gar nicht „Familienfreundlich“ . Aber nicht nur der Park in Brühl fällt, wegen der Eintrittskosten, negativ auf, sondern auch andere „Familienparks“ wie das Legoland Günzburg, oder auch die beiden Mini-Ausgaben in Duisburg und Berlin bieten ordentlich gesalzene Preise. Gerade bei den „Legoland-Discovery Centres“ stimmt das Preis/Leistungsverhältnis überhaupt nicht. 16 Euro kostet der ganze Spaß, durch die voll mit Legosteinen besetzte Halle, die außer einem kleinen Darkride durch eine Burg nicht viel Großes bietet. Klar, die Kleinen können sich mit Legosteinen beschäftigen, aber dazu muss man doch kein Discovery Centre besuchen. Und auch die Klettergerüste, die die Junioren dort durchforsten können, findet man in jedem x-beliebigen Indoor-Spielplatz besser und größer. Nur das Lego-Logo sucht man da vergeblich. Wie schade.

    Aber auch die große Variante aus Günzburg, zeigt sich nicht gerade von der günstigen und familienfreundlichen Seite. Hier kostet der Eintritt in der Saison 2012 von 4-11 Jahren 34 Euro und ab 12 Jahren bezahlt man 38 Euro. Hier könnte man es noch mit der Weltneuheit aus der Gerstlauer Schmiede begründen, was hingegen beim Phantasialand nicht funktioniert. Ja, wir sind wieder in Brühl. Vielleicht bin ich auch einer der Einzigen, die das nicht so toll finden. Zumindest zeigt sich auf der offiziellen Facebook-Seite des Parks keine negativen Anmerkungen deswegen. Und wenn die Saison 2012 gestartet ist, werde ich wahrscheinlich auch dazu gehören und mich im nächsten Jahr kurz vor Saisonstart wieder darüber aufregen. Nur irgendwann wird oder muss doch eine Grenze kommen. Über 50 Euro wird das Ganze dann doch ein wenig zu viel, aber das ist ja zumindest hier in Deutschland noch Zukunftsmusik. Ich bleibe aber trotzdem dabei: Solange man nichts Neues serviert bekommt, sollte der Preis gleich bleiben. Sonst bin ich kein Vertreter der „Geiz ist Geil“ Mentalität, doch zu allem „Ja und Amen“ zu sagen finde ich auch nicht gut. Und wer weiß. Vielleicht bringt es ja auch was. In der Heide hat es nämlich funktioniert und so kostet der Eintritt nun plötzlich doch nicht mehr 39 Euro sondern nur noch 38 Euro. Ob dieses „Wunder“ auch in Brühl stattfindet, wage ich aber eher zu bezweifeln und so sage ich: Bis zum Preis-Schock im nächsten Jahr!

    pro by captain

    Die Freizeitparkbranche steht am Pranger. Zu teuer, zu wenig geboten? Mit nichten entgegne ich da gerne. Denn wir Deutschen, immerhin Europäischer Wirtschaftsmotor, wissen noch immer nicht zu schätzen wie günstig unsere Freizeitparks eigentlich sind und was für ein Aufwand betrieben wird.
    Schauen wir als erstes auf das Gesamtbild:
    Im Europäischen Vergleich gibt es wenig Großparks die günstiger sind. In England, Spanien, Frankreich und Belgien bewegen sich die Parks zwischen 40 und 50 Euro – bei teils schlechteren Leistungen. In den USA gibt es selten Parkeintritte unter 50 Euro. Die großen verlangen sogar bis zu 80 Euro Eintritt für einen Tag. Zugegeben, viele Parks fahren andere Strategien wie die deutschen Parks, in dem Sie die Tagespreise hochhalten und dafür entweder Rabattaktionen machen (England), günstige Kombipackages (Spanien), günstige Saisonkarten (Six Flags, Cedar Fair) oder Mehrtagestickets (Disney, Universal) anbieten.
    Vergleicht man die Freizeitparkpreise mit den anderen großen saisonalen Wirtschaftsfaktor, den Alpentourismus beim Snowboarden/Skifahren, so stellt sich auch hier schnell das Gefühl ein, das unsere Freizeitparks sehr günstig sind: Skipasstagespreise liegen selten unter 40 Euro!
    Man kann einen Tag in einem Freizeitpark auch mit den Kunst/Kultur Angebot vergleichen. Was kostet eigentlich eine Karte zu einem 2 Stunden Konzert?
    Last but not least sollte man hier auch noch eines erwähnen: Freizeitparks sind der einzige Freizeitsektor, der 19 % Umsatzsteuer auf seine Eintrittskarten zahlen muss. Und das gilt weder für Kino, Kirmes, noch für Konzerte. Und auch die europäischen, grenznahen Freizeitparks haben hier einen Vorteil, denn die dürfen besonders versteuern: Belgien und Holland 6 % und Frankreich sogar nur 5,5 %.
    Ich denke wir Deutschen sollten mal Nachdenken was ein Aufwand betrieben wird um einen Freizeitpark am laufen zu halten – saisonal versteht sich! Somit stehen die Parks im Gesamtbild der Freizeitbeschäftigungen relativ günstig da.

    Themaverfehlung werden jetzt einige schreien, denn geht es hier nicht um Preiserhöhungen ohne echte Neuattraktion wie z.B. 2012 im Phantasialand? Gerne schaue ich deshalb den Mikrokosmos eines Freizeitparks an:
    Bei dem Beispiel Phantasialand wird 2012 die Preisschraube ohne erkennbaren Gegenwert gedreht. Aber stimmt das wirklich? Sieht man das ganze aus Unternehmersicht, so schaut das gleich ganz anders aus: Besitzt das Phantasialand nicht auch ein paar Mitarbeiter, die jährlich mehr verdienen wollen? Verbraucht das Phantasialand nicht auch Strom welcher von Jahr zu Jahr teurer wird? Gibt das Phantasialand nicht auch Geld für Werbung aus, deren Träger teurer geworden sind? Ist das Phantasialand nicht auch ein Park, der viel Geld in Wartung und Renovierung steckt? Somit muss ein Park jedes Jahr teurer werden, ohne wenn, ohne aber, ohne Neuattraktion.
    Jede Neuattraktion hingegen muss zusätzlich Cash generieren. Entweder durch eine noch größere Erhöhung des Eintrittspreises oder durch zusätzliche Gewinnung von Besuchern. Dies gilt im übrigen auch für Shows. Denn diese verschlingen schon in der Produktion einige Summen an Geld. Bühnenbild, Kostüme, neue Musik, Drehbuch, Künstlervermittlungsgebühren – eine Show kostet erstmal richtig viel Geld bevor auch nur der erste Artist auf der Bühne steht. Das mag den Thrillfan erstmal nicht reizen, aber es ist nun mal Fakt.

    Mein Fazit ist, das Freizeitparks bei den aktuellen Rahmenbedingungen in Deutschland ein tolles Preis/Leistungsverhältnis bieten. Alle Großparks bieten mit 30 bis 40 Euro einen tollen Gegenwert – einzige Ausnahme ist hier vielleicht das Legoland, was am oberen Ende dieser Preisskala wohl nichts zu suchen hat. Deutsche Kleinparks verkaufen sich aktuell sogar fast unter Wert. Hier seien z.B. der schnuckelige Bayernpark und das nette Tripsdrill erwähnt, die mit 24 Euro (Tripsdrill) bzw. 15 Euro (Bayernpark) eigentlich zu günstig sind.
    Ganz arg missfällt mir in diesem Zusammenhang die immer stärkende werdende Praxis Rabattgutscheine zu verschleudern. So schadet sich die Branche nur selbst und erzeugt ein noch stärker werdendes Gefühl der negativen, überteuerten Wertigkeit Ihres Produktes! Denn wenn es an allen Ecken und Enden 50 % Gutscheine gibt, wer will denn dann so blöd sein ein Produkt für 40 Euro zu kaufen, welches für viele andere nur noch 20 Euro kostet? Und auch die Parks die daran nicht teilhaben, sind die Verlierer. Denn wenn ein Heide-Park plötzlich nur noch 19 Euro kostet, dann vergleicht der Familienvater ganz genau ob er für einen benachbarten Kleinpark 15 Euro ausgibt. Die kommen Ihm dann plötzlich auch zu teuer vor. Somit schmälern diese Rabattgutscheine die Gewinnmargen der Großen und greifen die Kleinparks in Ihrer Existenz an. Tolles Spiel, an dem einzig und allein die aggressiven Gutscheinportale gewinnen werden.

    Liebe Coasterfriends, gerade wir sollten doch ein Interesse haben das viele deutsche Parks noch lange leben können. Somit seid einfach ehrlich und hinterfragt in Zukunft immer beide Seiten wenn es um Preiserhöhungen geht und seht das ganze doch auch mal im großen Zusammenhang. Keinem macht es Spaß zu viel Geld auszugeben, aber ein faires Miteinander sollte schon möglich sein.
    PeterKa, doCoaster, Fastpass und 18 anderen gefällt dieses Posting.
    Kommentare 25 Kommentare
    1. Avatar von tsomts66
      tsomts66 -
      " Ganz arg missfällt mir in diesem Zusammenhang die immer stärkende werdende Praxis Rabattgutscheine zu verschleudern. So schadet sich die Branche nur selbst und erzeugt ein noch stärker werdendes Gefühl der negativen, überteuerten Wertigkeit Ihres Produktes! Denn wenn es an allen Ecken und Enden 50 % Gutscheine gibt, wer will denn dann so blöd sein ein Produkt für 40 Euro zu kaufen, welches für viele andere nur noch 20 Euro kostet? Und auch die Parks die daran nicht teilhaben, sind die Verlierer. Denn wenn ein Heide-Park plötzlich nur noch 19 Euro kostet, dann vergleicht der Familienvater ganz genau ob er für einen benachbarten Kleinpark 15 Euro ausgibt. Die kommen Ihm dann plötzlich auch zu teuer vor. Somit schmälern diese Rabattgutscheine die Gewinnmargen der Großen und greifen die Kleinparks in Ihrer Existenz an. Tolles Spiel, an dem einzig und allein die aggressiven Gutscheinportale gewinnen werden. "

      Diese paar Zeilen, sollten an alle Freizeitparks in Deutschland gehen !
      Ich denke gerade Captain weiß wovon er da spricht. 100 % Zustimmung an den selbstständigen Unternehmer.
    1. Avatar von Haxel
      Haxel -
      Ich kann die Kritik, ich bekomme weniger geboten und soll mehr zahlen schon nachvollziehen, teile sie aber nicht. Und das aus einer Vielzahl von gründen. Die meisten hat captain schon angesprochen, denn das Preisniveau in Deutschland ist sehr moderat bzw. stellenweise zu günstig. Ferner wehre ich mich entschieden dagegen, dass wir in Deutschland dazu übergehen Löhne zu bezahlen von denen keiner Leben kann. Gute Arbeit muss gut bezahlt werden. Und, das wiederum muss sich in den Eintrittspreisen widerspiegeln!
      Ich will keine Operator, die für 3,50€ arbeiten nur damit der Eintrittspreis 2€ billiger ist.
      Viel wichtiger finde ich, dass die Parks familienfreundlich in der Gestaltung ihrer Preise für Gastronomie sind. Was einem da manchmal für teuer Geld vorgesetzt wird ist unterirdisch!
    1. Avatar von Ralf61
      Ralf61 -
      Beide Meinungen sind wirklich sehr interessant. In einigen Punkten kann ich captain wirklich zustimmen, in den USA ist es oft wesentlich teurer und in Deutschland gibt es einige Parks die auch für mich eigentlich mit 15 - 20 Euro Eintritt zu günstig sind.
      In Belgien habe ich es bis jetzt noch nicht erlebt, das es höhere Preise als in Deutschland gibt, das ist meistens günstiger oder gleich teuer wie in Deutschland. Vielleicht war ich noch nicht in den teuren Freizeitparks . Nur die Parkgebühren sind teilweise oft teurer als in Deutschland. Von den Parkgebühren in einigen Parks in den Niederlanden will ich erst gar nicht viel schreiben, aber 10 Euro für das Parken ist für mich doch übertrieben .

      Im großen und ganzen stimme ich hier aber westfale95 zu, für einen höheren Preis sollte es eigentlich auch bessere Leistungen geben, auf keinen Fall schlechtere Leistungen. Bei Freizeitparks also ein paar neue Attraktionen, aber nicht weniger Attraktionen für mehr Geld. Bei immer höheren Eintrittspreisen ohne mehr Leistung könnte es leicht passieren, das einige Freizeitparks am Ende der Saison wesentlich weniger Gewinn gemacht haben als ohne eine Preiserhöhung. Der Besucher kann mit den "Füßen" abstimmen, was er von solchen Preisen hält und einfach einen anderen Freizeitpark besuchen. In Deutschland und in den angrenzenden Ländern gibt es für viele Besucher genug Alternativen. Das hängt zwar auch etwas davon ab wo man wohnt, aber aus NRW z.B. kommt man doch relativ gut in viele Freizeitparks.

      Besonders für Familien mit mehreren Kindern ist mehr als 1 mal im Jahr in einen Freizeitpark fahren bei solchen Preisen kaum noch möglich. Ohne diverse Jahreskarten würde ich wahrscheinlich auch nicht viele Parks pro Jahr besuchen können, das wäre einfach viel zu teuer. Aber zum Glück gibt es viele günstige Jahreskarten, mit denen man auch günstig oder kostenlos weitere Parks besuchen kann.
      Mein Fazit zu diesem Pro/Contra, bei gutem Angebot kann ich schon verstehen, das durch Personal- und Energiekosten auch die Eintrittspreise erhöht werden müssen, aber nicht, wenn es heißt "mehr Geld bei weniger Leistung".
      Bei weniger Attraktionen dürften auch die Personal- und Energiekosten eigentlich nicht steigen!
    1. Avatar von Sir Horatio
      Sir Horatio -
      Ich sehe die Argumentation etwas zweigeteilt. Positioniere mich aber auf der Pro-Seite.
      Einen Freizeitpark mit einer Kulturveranstaltung ähnlich einem Film oder Konzert zu vergleichen ist sicherlich nicht gerechtfertigt. Hier kommen völlig andere Umstände zum tragen, die sich auf die Kosten des Zuschauers auswirken. Alleine die fehlenden Einnahmen der Plattenfirmen durch Internetkopien, zwingen die Musiker zu erhöhten Konzertkosten, um zu überleben. Ob die Intensität der Erhöhung gerechtfertigt ist sei mal dahingestellt. Das gilt zwar nicht für eine Madonna oder U2, aber für viele kleine und mittelgroße Acts. Hinzu kommen noch, speziell in Deutschland, GEMA-Zahlungen und anderes dieser Art. Desweiteren ist der Vergleich auch sehr schwer von einem gerechtfertigten Konzertpreis zu sprechen. Was sind die Kriterien? Ist es wichtiger lange im Geschäft zu sein? Die Musikrichtung, die Anzahl der Top 10-Singles, die musikalische Leistung oder doch eher die Explosionen auf der Bühne. Jeder dürfte das anders beurteilen. Beim Skigebiet ist der Vergleich sicherlich besser, doch als Nichtskifahrer kann ich ehrlich nicht viel zur Rechtfertigung von Skiresortgebühren erheben, geschweige denn von Preiserhöhungen in diesem Bereich.
      Beim Freizeitpark ist es leichter. Gefühlt würde man von der Anzahl der Attraktionen ausgehen. Wer mehr bietet, der verlangt mehr. Allerdings bezieht sich das nicht nur auf die Attraktionen. Hier spielt auch die Marke ein deutliches Wort mit. Wer Lego, Disney oder eine Superhelden-bahn oder Filmbasierte Rides haben will, der muss sich die Rechte erkaufen und das zu teuren Preisen. Es hat schon seinen Grund, dass die Parks eher eigene Essensangebote im Park plazieren, anstelle mit McDonalds, Burger King oder Pizza Hut einen werbewirksamen Partner ins Boot zu holen. Hier kämen zusätzlich hohe Verluste für den Park an Bord. Sprich, man würde den Preis erhöhen. Denn ähnlich, wie im Supermarkt wird das bekannte, beworbene Markenprodukt mehr kosten, und verrückterweise somit als besser angesehen, als das gleichwertige Produkt bei Aldi oder Lidl. Es macht eben nur der Name aus und das kann man auch im Freizeitpark sehen.
      Legoland spielt in Sachen Attraktionen in einer Region mit Tripsdrill oder vielleicht auch Fort Fun. Preislich wollen sie aber den Europa Park. Nun kann man sich gut vorstellen, wo dieser Park wäre, wenn er nicht Lego als Anziehungspunkt hätte. Viele Kinder würden das fehlende werbewirksame Motiv ihres Lieblingsspielzeug links liegen lassen.
      Man kann es vergleichen am Beispiel des Movie Parks. Was mit Batman, Wild Wild West, Der Unentlichen Geschichte oder Bugs Bunny began ist nur noch ein qualitativer Schatten seiner selbst. Als bestes Beispiel sei nur die gamelnde Raftinganlage genannt, die anstelle von Fuchur nur noch komische häßliche Figuren am Rande drapiert. Hier versucht man zwar aus dem Rest noch das beste zu machen, aber ich denke, hier im Forum sind wenige, die behaupten, dass der Park noch die Qualität der ersten zwei Jahre mit sich führt.
      Aber jetzt kommt der Witz!
      Der Park hat sich nur geringfügig geändert. Die Namen haben sich doch nur hauptsächlich geändert!
      Ich will also nicht wissen, was Lego für diese Franchisierung haben möchte.

      Nun also zur Frage, ob eine stätige Preiserhöhung gerechtfertigt ist. Hier muss man einfach den wirtschaftlichen Aspekt ins Auge sehen. Ein Freizeitpark plant nicht immer nur ein Jahr voraus. Attraktionen werden lange im vorraus geplant, genau wie ihre finaziellen Gewinnaspekte. Der Heide Park plante die Krake seit über 5 Jahren. Um solche Projekte zu sichern, muss langfristig finanziell gerechnet werden. Da machen für den Park Preisunterschiede von einem Euro pro Karte im Jahr schon extreme Einnahmenunterschiede aus und dazu kommen noch steigende Energiepreise. Deshalb sollte man vielleicht im Hinterkopf haben, dass sich 1 bis 2 Euro pro Saison irgendwie besser anhören, anstelle der plötzlichen Erhöhung um 5-10 Euro, wenn es eine neue Bahn gibt. Es hört sich für den Kunden einfach besser an und der Park kann besser in die Zukunft planen.
      Ändern kann man eben nicht, dass es teurer wird, aber dafür bekommt man auch alle paar Jahre etwas neues geboten. Natürlich klingt es unfair den Preis zu erhöhen, wenn 2 Wildwasserbahnen geschlossen werden und "nur" eine Show, welche eher zweitrangig bei uns gesehen werden, dazu kommt, aber man kann sicher sein, dass gerade das Phantasialand mit seiner Platzknappheit in den nächsten 2 Saisons hier etwas ordentliches schaffen wird.

      Demnach: Pro Erhöhung, denn lieber nur 1 mehr zahlen als letztes Jahr, als alle drei Jahre 5 Euro mehr! Es ist rechnerisch das gleiche für den Kunden.

      Ach ja, Gutscheine. Die Heidepark-Gutscheine 50% gehen fast alle auf Sponsoren zurück. Punica erlaubte zum Beispiel die gesamte Saison einen kostenfreien Druck dieser Gutscheine auf der Homepage. Natürlich dürfte es dieses Angebot auch auf diesen Portalen zu finden geben, aber es steht niemanden aus, diese Gutscheine nicht zu benutzen. Der Familienvater würde dann nicht 15 Euro für den Kleinpark als zu viel ansehen, sondern er würde einfach den Tarif des Heide Parks nutzen, da er ja hier "spart". Paradoxerweise zahlt er sogar mehr, als er ursprünglich wollte. Somit würde der Heidepark eine Familie mehr im Park haben, als vorher.
      Natürlich sind solche Maßnahme der potenzielle Tod für die Überlebenschancen der Kleinparks, aber das es auch anders geht zeigt der Park Schloss Beck seit Jahren. Der als direkter Nachbar zum Movie Park liegende Kleinpark hat schon den 4. Nachbar in Folge überlebt. Hier sieht man, dass es durchaus auch wichtig ist auf welche Zielgruppe man spezialisiert ist. Gutschein hin oder her!
    1. Avatar von Frisbee
      Frisbee -
      TopSpin. Jedes Jahr steht es auf der Wiesn, Anfangs für 4,50 DM ~ 2,25 €, später für 3,- € und letztes Jahr für saftige 4,- €. Die Reihen waren voll, die Leute sind damit gefahren. Der höhere Preis lässt sich weder durch immense Investitionen noch durch gestiegende Löhne rechtfertigen. Wie kann das sein?
      Nun, der Preis steigt einfach deshalb, weil die Kunden bereit sind, den Preis zu zahlen. Angebot und Nachfrage.

      In einem Park ist der Eintrittspreis das entscheidende Kriterium über Gewinn und Verlust. Ist er zu niedrig, decken die Einnahmen die Kosten nicht. Ist er jedoch zu hoch, kommen zu wenig Kunden - das Jahresergebnis wäre mindestens so schlecht. Es gilt also, die goldene Mitte zu finden. Da hilft die Preiselastizität der Nachfrage. Mit dieser Formal lässt sich berechnen, um wie viel Prozent sich die Nachfrage verändert, wenn der Preis um 1% verändert wird. Das Ergebnis ist der optimale Preis, also der Wert bei dem "Umsatz pro Kunde" x "Gesamtzahl der Kunden pro Jahr" den höchstmöglichen Betrag ergeben. Und auf diese Weise wird auch der Eintrittspreis errechnet. Jahr für Jahr.

      Interessant ist, dass es dabei keine Rolle spielt, ob der Park in neue Attraktionen investiert, ob die Löhne steigen oder die Energiekosten in die Höhe schießen. Wir alle kennen das von der Automobilindustrie. Wenn die Nachfrage ins Stocken kommt, wird mit üppigen Rabatten gelockt. Zeitweise wurden die Autos sogar unter dem Herstellungspreis verkauft um überhaupt Umsatz machen zu können. Höhere Preise wären nicht durchsetzbar gewesen. Bei Parks ist das ähnlich. Wenn die Nachfrage nachlässt muss der Preis runter (z.B. über die oben beschriebenen Rabattaktionen).

      Und auch hier zeigt sich: das Angebot (Attraktionen im Park) bleibt gleich, trotzdem fällt der Preis wenn die Nachfrage fällt. Steigt jedoch die Nachfrage, dann steigt auch der Preis. Selbst, wenn die Attraktionen im Park weniger werden (Phantasialand).

      Um's kurz zu machen: es ist völlig irrelevant, ob im Phantasialand die Wildwasserbahn steht oder an deren Stelle eine XY Attraktion gebaut wird. Es spielt auch keine Rolle, was diese Attraktion letztendlich kostet. Einzig und allein die Berechnung der Frage "Was sind unsere Kunden bereit zu zahlen" regelt den Eintrittspreis. Für das Phantasialand hat die Formel 38,50 € ergeben. Und TopSpin wird wieder 4,- kosten.
    1. Avatar von Cloud
      Cloud -
      Frisbee:
      - krass gestiegene Energiekosten
      - Höhere Platzmieten
      - Höhere Personalausgaben
      - Reperatur / Wartung und Instandhaltung

      Was ist der Grund warum Grossattraktionen mehr und mehr von den Kirmesplätzen verschwinden? Die Preise werden nicht mal einfach so festgelegt, sondern kalkuliert.
    1. Avatar von Davinia
      Davinia -
      st das Phantasialand nicht auch ein Park, der viel Geld in Wartung und Renovierung steckt?
      Öh nein, ist es nicht.
      Schaut Euch doch mal den Temple oder die Hollywoodtour an. Auch die Warteschlangen... Nein, das Phantasialand steckt, zumindest merklich, kein Geld in Renovierungen.
      Und daher ist diese erneute Preiserhöhung nicht gerechtfertigt.

      Eigentlich gehöre ich durchaus der Gruppierung an, die unsere deutschen Freizeitparks preislich angemessen und manchmal sogar fast günstig findet, wenn man sich das Preis-Leistungs-Verhältnis ansieht.
      So waren mein Mann und ich 2011 mal wieder auf der Mannheimer Mess und uns fielen fast die Augen aus dem Kopf bei DEN Preisen. Da hat man für seine im Europapark grad mal 37,50Euro keine zehn Eintritte, insbesondere wenn die Top Thrills ihre sechs bis acht Euro verlangen. Wenn ich überlege, dass ich im Europapark oder Tripsdrill für meinen Eintritt wirklich viel geboten bekomme, dass ich dort so oft fahren kann wie ich will, dass ich dort einen ganzen Tag verbringen kann ohne dass es mir langweilig wird... Ja, der Preis für deutsche Freizeitparks ist okay!
      (Der Vergleich zwischen Freizeitparks und Mess ist mein Lieblingsargument wenn mir jemand verständnislos an de Kopf wirft, wie oft wir in die Parks gehen...)


      ABER das Phantasialand ist meiner Meinung nach die große Ausnahme im angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Es war schon 2011 nicht gerechtfertigt, dass sie teurer sind als der Europapark bei viel weniger Angebot und es ist dieses Jahr, wo sie nichtmal mit einer Neuheit und noch viel besser mit deutlich weniger Attraktionen und einer riesigen Baustelle "punkten" wollen, eine Zumutung, dafür einen solch hohen Eintritt zu verlangen. Man muss sich das mal vor Augen führen:
      Holidaypark hat 17 für alle Altersklassen geeignete Fahrgeschäfte bei einem Eintritt von 25 Euro,
      Tripsdrill bietet 18 für 24 Euro,
      Im Phantasialand wollen sie 38,50 Euro für 24,
      Europapark bietet 48 für 37,50 Euro.
      Wo ist da die Relation? Und wie rechtfertigt da Phantasialand diesen Preis?

      Zwar wird uns das Phantasialand auch dieses Jahr sehen, das ist aber nur einer Ausnahmesituation geschuldet (Abigeschenk für meine Schwägerin), unter normalen Umständen würden wir uns diesem Preis und Preis-Leistungs-Verhältnis 2012 verweigern.
    1. Avatar von Cloud
      Cloud -
      Vielleicht sollte man bei den Preisen aber auch mal andere Dinge wie Hotels mit einbeziehehen. Hier ist das Phantasialand noch um einiges günstiger als z. B. der Europa Park
    1. Avatar von Ralf61
      Ralf61 -
      Zitat Zitat von Cloud Beitrag anzeigen
      Vielleicht sollte man bei den Preisen aber auch mal andere Dinge wie Hotels mit einbeziehehen. Hier ist das Phantasialand noch um einiges günstiger als z. B. der Europa Park


      Ich glaube kaum, dass das den normalen Besucher interessiert, der nur einen Tag im PHL verbringen möchte. Die Mehrheit der Besucher wird wahrscheinlich keinen Hotelaufenthalt mit in den Besuch des PHL einbeziehen.
      Dann müssten wir hier doch auch noch die Gebühren für das Parken und/oder z.B. die Kosten für Fahrt mit dem Bus vom Bahnhof zum PHL einbeziehen, oder?
      Ich bin aber der Meinung, es sollte hier nur um die "reinen" Eintrittspreise gehen.
    1. Avatar von Davinia
      Davinia -
      Das stimmt. Da ist das Phantasialand günstiger und qualitativ besser, auch in der Gastronomie.
      Aber das juckt den Tagesgast wenig, der noch immer den Großteil der Besucher ausmacht, vor Allem im Phantasialand, wo man nach einem normalen Tag alles gefahren sein dürfte, auch mehrfach. Ging uns zumindest so.
    1. Avatar von Ceddynator
      Ceddynator -
      Hansapark

      2010 - 28 Eur
      2011 - 30 Eur
      2012 - 31 Eur

      dafuer gibt es dieses aber auch keine neue Fahraktraktion. Finde ich nicht so schlimm, haben die doch nach nur 2 Jahren eine neue miniachterbahn hinterher geschoben.
      Preisleistung unangefochten auf Platz 1 finde ich. Mit 3 Kindern genau das richtige.
    1. Avatar von Benny
      Benny -
      Warum sollte die Inflation vor Freizeitparks halt machen?

      Was das Preisniveau betrifft sind wir in Deutschland immernoch auf einem sehr niedrigen Level, der einzige Punkt der mir seit Jahren bitter aufstößt ist der Mehrpeis vom Phantasialand gegenüber dem EP, aber das wurde ja schon angesprochen...
    1. Avatar von darkon
      darkon -
      Ich gebe dem Captain einfach mal voll und ganz recht.
      Man kann die Preise nicht einfach auf die Anzahl der Fahrgeschäfte und Shows reduzieren. Dazu sind die einzelnen Posten zu unterscheiden, ist der Freischütz mehr wert als die Krake?

      Der so oft gehörte Vorwurf, daß das PL ja gar nichts in Renovierungen stecken würde ist übrigens das lächerliste Argument. Schon alleine die vielen Details (vergleicht mal Alt Berlin von 2008 und von heute!) die immer und immer wieder angepasst werden straft diese Aussagen Lügen... Aber was glaubt ihr denn, unter was die aktuelle aufwändige Neustrukturierung der Fußwege fällt? Wenn DAS keine Sanierung ist, dann wüsste ich gerne was eine sein soll.

      Ich hoffe, daß ich bald wieder halbwegs fit bin und wir uns dann mal wieder einen tollen "Shows and Darkrides" Tag im PL gönnen. Das mit einem leckeren Essen vor Ort kann auch ein toller Tag sein, haben wir schon mehrfach erprobt.
    1. Avatar von Adremo
      Adremo -
      Mod: Aus dem PL-Thread hierher verschoben:

      Zitat Zitat von Handballer Beitrag anzeigen
      Also ich muss leider Coaster-Fan zustimmen. Das PHL hat die beste Thematisierung? Ich kann mich nicht erinnern, dass das PHL einen Themenbereich der "Baustelle" heißt, besitzt. Denn dann hätten sie wirklich die beste Thematisierung.
      Für mich ist der EP in Sachen Thematisierung auf gleichen Niveu wie das PHL, wenn nicht sogar besser. Und dass der HeiPa den meisten Thrill hat, will ich auch bezweifeln. Auch da sehe ich den EP weit vorne.
      Aus diesen Grund sehe ich das auch so, dass PHL und HeiPa den Kunden das "Geld aus den Taschen" ziehen. Siehe beim HeiPa die glanzvolle Aktion mit dem exklusiven Jahreskarteninhaberpreopeningweekend (was für ein Wort :P ).
      Und ob die 1,50€ mehr Eintritt im PHL gerechtfertigt ist, haben wir hier schon lang und breit diskutiert.
      Als Beispiel:
      EP hat 9 Achterbahnen, 4 Wasserbahnen, 7 weitere größere Attraktionen und ganz viele weitere verteilt auf 90 Hektar 37,50€
      PHL hat 4 Achterbahnen, 1 Wasserbahn, 4 weitere größere Attraktionen und viele weitere verteilt auf 28 Hektar 38,50€
      HeiPa hat8 Achterbahnen, 3 Wasserbahnen, 4 weitere größere Attraktionen und weitere verteilt auf 85 Hektar
      38€

      Ich würde also sagen, dass EP einfach das betse Preis-/Leistungsverhältnis hat!!!
      Es geht doch gar nicht darum, welcher Park der thrilligste, best thematisierteste oder was auch immer ist. Das ist doch schlicht und ergreifend eine Frage des Geschmacks. Ich finde das PHL deutlich besser thematisiert als den EP, aber auch das ist nur meine subjektive Empfindung. Nur weil du das anders siehst, kannst du doch den anderen Parks nicht vorwerfen, den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen! Die Aktion des HeiPa war sicher unglücklich, aber ist wohl nicht die Regel.
      Und die Argumentation bekommt schon eine ganz andere Gewichtung, wenn du auf einmal von Preis/Leistungsverhältnis sprichst. Das kann jeder für sich selber abwägen.
      Ich finde es lediglich unfair anderen Parks abzocke zu unterstellen!

      Dein Kommentar bzgl Baustelle ist schlicht und ergreifend unsachlich und wurde hier auch schon hundertfach durchgekaut.
    1. Avatar von karin2322
      karin2322 -
      Ich wohne in Niederösterreich und habe den Wiener Prater in unmittelbarer Nähe. Anders als in deutschen Freizeitparks zahlt man keinen Eintritt, dafür bezahlt man für jede Fahrt. Achterbahnen gibt es ab 4 Euro aufwärts, die Bahnen sind aber längst nicht so toll wie zB. im Phantasialand, der Boomerang kostet z.B. 5 Euro, Wasserbahn 4 Euro, Schwarze Mamba (ein Flugkarussell) 5 Euro, die Kugel (ähnlich wie Sky Shot im Skyline Park) stolze 15 Euro. Also ich würde bei einem Praterbesuch liebend gerne 38,50 Euro Eintritt bezahlen.
      Weiters liegt im PHL der Kinderpreis (4-11 Jahre) mit 18,00 deutlich unter dem Erwachsenenpreis (vergl. EP 33 Euro), was natürlich für Familien mit Kinder ideal ist. Meine 10-jährige Tochter durfte voriges Jahr außer Black Mamba und River Quest mit allem fahren.
      Die Preise im Legoland sind sehr hoch, gebe ich zu, aber es gibt die Merlin Card, mit der man um 67,50 Euro (wenn man sie online kauft) ein Jahr lang beliebig oft das Legoland, den Heidepark, alle Sealife Centren und den Hamburger Dungeon besuchen kann.
    1. Avatar von Lumineux
      Lumineux -
      Huhu Karin,

      ich finde nicht, dass man den Prater mit Freizeitparks vergleichen kann. Es ist eine fest installierte, große Kirmes und war früher nicht als Park angelegt. Wenn du genau hin schaust, wirst du viele Flatrides entdecken, die von anderen Schaustellern auch auf Reisen gehen (auf mobile Volksfeste)

      Dementsprechend ist das Handling mit den Preisen auch ähnlich.

      Ich mag den Prater, wenn ich Rummelfeeling haben will. Für mich sind es zwei verschiedene paar Schuhe - ich bevorzuge jedoch weiterhin den Besuch im Freizeitpark - eben weil ich einmal Eintritt zahle und alles so oft nutzen kann, wie es die Zeit zulässt.


      Edit:
      Und schon muss ich mich korrigieren - wenn ich mir die Geschichte des Wurstlpraters durchlese, lässt sich durchaus die Verbindung zum Vergnügungspark ziehen - dennoch sind die Fahrgeschäfte wie benannt eher klassische Kirmesrides - irgendwie scheint es ein Zwischending zu sein
    1. Avatar von americancoasterfan
      americancoasterfan -
      Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema gar nicht äußern da es sehr schwer ist dieses Thema objektiv zu betrachten. Aber setzt man sich mal kurz hin und denkt stark darüber nach so ist es absolut in Ordnung das die Parks Ihre Preise stetig erhöhen.
      Lasst mich kurz erklären wieso, die ganzen Instandhaltungen von den tollen Attraktionen kosten verdammt viel Geld, dann die ständig wachsenden Strompreisen in Deutschland.
      Alleine diese zwei Punkte sollten bei jeder kritischen Aussauge berücksichtigt werden.
      Gerade der Punkt Instandhaltung ist es mir persönlich wert immer mehr zu bezahlen (alleine wegen Frau und Kind) damit es in Deutschland fast kaum tödliche Vorfälle in den Freizeitparks gibt.
      Denn die Sicherheit muss ja auch gegeben sein und diese kostet.
    1. Avatar von SThiemeier
      SThiemeier -
      Zitat Zitat von Davinia Beitrag anzeigen
      Öh nein, ist es nicht.
      Schaut Euch doch mal den Temple oder die Hollywoodtour an. Auch die Warteschlangen... Nein, das Phantasialand steckt, zumindest merklich, kein Geld in Renovierungen.
      Und daher ist diese erneute Preiserhöhung nicht gerechtfertigt.
      Vergleich zum EP
      Also ich komme gerade frisch aus dem EPark, und muss sagen, dass hier wieder einmal im Winter (der ja auch sehr lange zum Besuch einlädt) alles wieder blitzt, blinkt und neu renoviert wurde. RESPEKT.
      Dann natürlich noch Wodan.
      Dafür würde ich dann auch einsehen mehr zuzahlen.

      Phantasialand
      In der letzten Saison mal wieder in Brühl gewesen und was soll ich sagen, ich hatte das gefühl das an vielen Touren seit mehr als 10 Jahren nichts mehr gemacht wurde. So sieht halt die Gewinn-Maximierung anders aus. Der eine Park macht es mit höheren Einnahmen dank zufriedenen und wiederkommenden Gästen, der andere mit Kosteneinsparung (die auch bei der Qualität ud Ausstattung des Personals zu sehen ist !)

      Rabatt-Coupons
      Ansonsten bin ich auch gegen Rabatt-Coupons für den Eintritt. Sollen sie doch dafür lieber mehr in Kooperationen und Kundenbindung machen (wie es Merlin mit seiner Jahreskarte macht). Da hat man dann auch einen richtigen Mehrwert, wenn der Deutsche-Parkbesucher auch in England einiges am Pfund für Nahrung und Getränke im Park lässt.

      Last but not least:
      Lieber Park als Rummel.
    1. Avatar von Lumineux
      Lumineux -
      Wenn ich in den einschlägigen Europaparkforen quer lese kann ich daraus nur entnehmen, dass auch dort Ecken (Böden, Figurenbestandteile usw.) nicht 100 pro in Ordnung sind - Vorteil vom EP ist einfach, dass das, wo ein Besucher DEFINITIV lang kommt, gepflegt und/oder renoviert ist.

      Ich hab letztens genug Schandbilder auch aus dem Heidepark gesehen - es braucht nicht immer nur aufs Phantasialand gehetzt werden. Dort fällt es auf, weil der Park geknubbelt ist und augenscheinliche Dinge sich nicht verändern (was auch nur bedingt stimmt).

      Musste mal raus...
    1. Avatar von rct3LP
      rct3LP -
      Also ich muss sagen, ich finde über den Heide Park darf nichts gesagt werden.
      Die Preise sind zwar teuer aber die ganzen male wo ich dort war fand ich das die ganze Parkanlage Extrem gut gepflegt ist. Die könnten den Preis eventuell auch ein bissle erhöhen