Am sechsten Tag der Tour nutzten wir noch die Early Ride Time für Hotelgäste und machten noch ein paar Fahrten auf Nemesis, Air, Thirteen und Charlie and the Chocolade Factory. Gegen 11 Uhr verließen wir dann den Park und fuhren mit unserem Bus in Richtung Drayton Manor.

Drayton Manor wurde 1949 als Themenpark von George und Vera Bryan eröffnet. 1954 wurde der Park dann durch Molly Badham um einen Zoo erweitert. Bis in die späten 80er Jahre wuchs der Park nur langsam, danach begann man größere Fahrgeschäfte zu installieren, um Gäste aus ganz England anzuziehen. Mit 1,5 Mio. Gästen im Jahr ist der Park heute der fünftgrößte Englands.

Dort angekommen genossen wir erst einmal ein vom Park serviertes Mittagessen. Danach ging es in den leider sehr stark mit Schulklassen vollgestopfen Park. Hier ging es als erstes zum Powered Coaster "Buffalo Mountain Coaster". Nach etwa 45 Minuten konnten wir hier die nicht besonders spektakuläre Fahrt erleben. Die Fahrt an sich ist durch das Cutomlayout allerdings mal etwas anderes, die Abfertigung des Zuges aber stark verbesserungswürdig.

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Weiter zum nächsten Count ging es nun in das Thomas Land. Das durften ausnahmsweise unter 17-jährige nur zusammen mit ihren Eltern betreten. So sollten wohl die vielen Schüler im Park aus dem Bereich herausgehalten werden, was uns natürlich zu gute kam. So konnten wir die Bahn "Troublesome Trucks Runaway Coaster" nach etwa 20 Minuten abhaken.

G Force sollte den ganzen Tag down sein und auf den beiden anderen Bahnen des Parks hatten wir später ERTs, weswegen wir erst einmal den Rest des Parks auf uns wirken ließen.

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So stellten wir uns beim Freefall Apocalypse an (natürlich in der Schlange für die Stehenden). Schöne Fahrt, vor allem, wenn man nach vorne geneigt wird. Die floorless-Variante im Movie Park ist wohl ein guter Vergleich.

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Als weitere Attraktion haben wir den Shooter Golden Nugget besucht. Die Fahrt ist leider nur sehr kurz und mangels Ziellaser ist das Zielen nur schwer möglich. Auch die Ziele sind nicht optimal umgesetzt worden. So ist nicht ganz klar, wann ein Ziel aktiv ist und wann nicht.

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In direkter Umgebung ist das Madhouse The Haunting. Die Preshow ist einigermaßen umgesetzt, die Fahrt aber zu kurz und die Effekte teils richtig schlecht.

Versteckter Inhalt:
An einer Stelle geht ein Sargdeckel auf und es sollen Fledermäuse rausfliegen. Tatsächlich kommen die Tiere aber viel zu langsam und gut sichtbar ruckelnd heraus. Das ganze regt eher zum Lachen, als zum sich Fürchten an.


Langsam wurde es 17 Uhr und vor Parkschluss sind einige noch eine Runde mit der Schaukel Maelstrom gefahren.

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Schließlich hat der Park seine Tore geschlossen und es wurde Zeit für unsere beiden ERTs. Zuerst ging es auf den Stand-Up-Coaster Shockwave des Herstellers Intamin. Die 1994 eröffnete Bahn ist bis heute die einzige Bahn ihrer Art in Europa und eine von zwei Bahnen des Typs von Intamin, die heute noch in Betrieb sind. Auffällig ist das Schienenprofil, das dem später bei B&M verwendeten sehr stark ähnelt. Die Gründer von B&M haben zuvor bei Intamin gearbeitet und diese Entwicklung mit in ihr eigenes Unternehmen genommen.

Die Fahrt ist sicherlich etwas außergewöhnlich, aber auch sehr intensiv. Mehr als ein paar Fahrten schafft man in der Regel nicht hintereinander. Es hat wohl seinen Grund, warum sich das Konzept des Stand-Up-Coasters nicht durchsetzen konnte und vorallem ältere Bahnen des Typs geschlossen oder umgebaut werden.

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Nun ging es noch zur letzten Bahn der ERT, Ben 10 - Ultimate Mission. Die Bahn ist eine Family Boomerang Achterbahn. Der Zug wird durch Reibräder einen Lifthill hochgezogen, wird ausgeklinkt und durchfährt dann die inversionslose Strecke. Am Ende fährt der Zug eine Schräge hoch und durchfährt die Strecke in umgekehrter Folge bis zur Station.

Auch hier zeigt sich wieder die Familienfreundlichkeit einer Bahn. Die Gestaltung der Bahn ist ansprechend, die Fahrt hat aber keine wirklichen Highlights.

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Nachdem wir dann den Park verlassen hatten, fuhren wir gute drei Stunden zu unserem Hotel nach London. Nach einem späten Essen beim Pizzaexpress ging es dann für die meisten ins Bett, da der nächste Tag früh beginnen und lang werden soll.