Am vorletzten Tourtag stand ein wenig Sightseeing in London auf dem Programm. Nach dem üblichen morgendlichen Frühstück ging es deshalb mit der U-Bahn an die Themse in die Nähe des London Eye. Dort starteten wir dann zu einer gut zweistündigen Radtour durch London. Vorbei am Houses of Parliament, Westminster Abbey, dem Buckingham Palace und Covent Garden gab es so zumindest einige der wichtigen Sehenswürdigkeiten zu sehen. Insgesamt war es ein Erlebnis mit dem Fahrrad auf den Londoner Straßen unterwegs zu sein, auch wenn ich froh war mich danach wieder mit anderen Verkehrsmitteln fortbewegen zu können.

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Um London auch noch ein wenig vom Wasser aus sehen zu können, haben wir danach eine Speedboattour auf der Themse gemacht. Vom Anleger am London Eye aus ging es erst recht gemächlich zur Tower Bridge. Ab dort gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr auf der Themse und so sind wir dann mit rund 60 km/h in Richtung Canary Wharf und wieder zurück gebrettert. Die Fahrt an sich hat richtig Spaß gemacht. Der Fluss hat in dem Bereich schon ein paar nette Wellen und so hüpfte das Boot von Zeit zu Zeit ein wenig auf und ab, was für Airtime weit weg der nächsten Achterbahn sorgte. Die Fahrt erzeugte zwar auch ganz gut Bugwellen, durch die Form des Bootes blieben die aber draußen. Nur hin- und wieder kam ein wenig Gischt ins Boot. So war die Fahrt auch weitestgehend trocken.

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Die Gruppe fuhr nun noch weiter Richtung Camden Market. Ich zog es allerdings vor ins Hotel zu fahren und ein wenig die Ruhe im Bett zu genießen. Der Abend sollte schließlich noch lang genug werden.

Am späten Nachmittag trafen wir uns dann wieder in der Hotellobby um zum Covent Garden zu fahren. Dort sollte es noch zu Wagamama, einer Fastfoodkette für asiatische Gerichte gehen. Vorher hieß es aber noch die 193 Stufen, laut Schild rund 15 Stockwerke, aus der U-Bahn-Station nach oben zu schreiten. Es gibt dort zwar einen Aufzug, aber wenn einer die Treppe nimmt, laufen dem alle hinterher.

Das Essen war gewohnt chaotisch. Beilagen wurden teilweise erst serviert wenn man mit dem Hauptgang schon fertig war und irgendwie kamen die Speisen auch alle zu unterschiedlichen Zeiten. Der Hammer schlechthin war, dass wir am Tisch vier gleiche Beilagen bestellt hatten, die Bedienung mit vier Beilagen ankommt, eine auf unseren Tisch stellt und die restlichen auf die anderen Tische verteilt hat. Irgendwie sinnfrei, wenn an jedem Tisch was vom Essen fehlt. Dafür hat das Essen aber wenigstens geschmeckt.

Für den Abschlussabend der Reise gab es dann eine Partybustour durch London. Nacheinander werden dabei fünf Clubs besucht, in denen man sich für etwa eine Stunde aufhält. Dazwischen fährt man mit dem Bus zur nächsten Location. Als Alternativprogramm stand ein Besuch des London Eye an.

Leider gab es aber ein kleines Problem mit der Uhr und so waren wir nicht pünktlich am Treffpunkt. Zum Glück war der zweite Club aber in Laufweite und so sind wir dort zum Partybus gestoßen. Im Bus trafen wir dann auf ein paar Junggesellinnenabschiede.

Jeder der schon mal mit der Partytram in München unterwegs war, kann sich in etwa vorstellen, wie die Fahrt zwischen den Clubs ablief. Es gibt dort zwar keine Getränke, trotzdem war die Stimmung ausgelassen und die Blicke der Menschen außerhalb waren auf den Bus gerichtet. Besonders schön, wenn man dann an einem gut besuchten Trafalgar Square vorbeifährt.

Die besuchten Clubs waren mittelgut bis gut, nur an den doch recht hohen Getränkepreisen habe ich mich etwas gestört. Rund 7 EUR für ein Bier ist schon reichlich viel.

Spannend wurde dann noch die Rückfahrt zum Hotel. Die U-Bahn fährt in London auch am Wochenende nur bis etwa 0:30 Uhr. Zwar fahren danach Nachtbusse, aber wenn man nicht weiß mit welcher Linie man wohin muss und wo umsteigen angesagt ist, ist das auch schwierig. So blieb also nur das Taxi, von denen wir in der Gruppe ein Freies erst nach einer halben Stunde suchen gefunden haben. So endete der Abend dann mit guten Eindrücken, aber auch leicht genervt gegen 2 Uhr nachts.