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Thema: Technische Unfälle/Vorfälle in Freizeitparks, auf Volksfesten etc.



  1. #1
    CF Team News Avatar von Mario M.
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    Standard Technische Unfälle/Vorfälle in Freizeitparks, auf Volksfesten etc.

    Auch wenn es eher ein trauriges Thema ist, so habe ich mir gedacht, dass man Unfälle in Zukunft hier zusammenfassen kann. Man muss ja nicht immer extra einen Thread dafür auf machen

    Dann beginne ich gleich mal mit einem sehr drastischen Unfall der sich am Freitag ereignet hat:


    Kriegsveteran ohne Beine aus Achterbahn geschleudert

    Ein US-Kriegsveteran, der im Irak beide Beine verloren hatte, ist bei einem Achterbahn-Unfall gestorben. Der 29-Jährige wurde aus seinem Sitz geschleudert.



    Ein US-Kriegsveteran ohne Beine ist bei einer Achterbahnfahrt in einem US-Vergnügungspark aus seinem Sitz geschleudert worden und dabei ums Leben gekommen. Wie die Lokalzeitung „Buffalo News“ berichtete, starb der 29-jährige James Hackemer während einer Fahrt mit der Achterbahn „Ride of Steel“ in dem Themenpark Darien Lake in Darien (US-Bundesstaat New York).

    Name:  jw_Achterbahn_03_D_1415905p.jpg
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    Der Kriegsveteran war erst im März nach einem dreijährigen Reha-Aufenthalt aus einem Militärkrankenhaus entlassen worden. Hackemer war bei seinem Einsatz im Irak auf eine Mine getreten und hatte dabei beide Beine verloren.
    Der Vergnügungspark teilte auf seiner Internetseite mit, man sei „zutiefst traurig“ über den Unfall. Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks seien eingeleitet worden seien. Bis auf weiteres bleibe die Bahn geschlossen.
    Fahrgäste der Achterbahn müssen mindestens 1,37 Meter groß sein. Nach Angaben des Parks handelt sich um beim "Ride of Steel" um eine der höchsten Achterbahnen in den USA. An der höchsten Stelle ist sie 60 Meter hoch, bei der Talfahrt erreichen die Wagen eine Geschwindigkeit von 110 Stundenkilometern.
    Das hier steht auf der HP des Parks:

    Name:  july8-rotator4.jpg
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    Wie kann man jemanden der keine Beine mehr hat bei einer Achterbahn mitfahren lassen, bei der man mit einem Beckenbügel wie bei GeForce gesichert wird Ziemlich makaber das ganze

    Quelle

  2. #2
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    Irgendwie ist meine Meinung etwas gespalten.
    Einerseits ist es natürlich richtig schlimm, das jemand beim Achterbahn fahren ums leben kommt. Sicherheit wird bei diesen Bahnen schließlich groß geschrieben.

    Andererseits ist es sehr schlecht, wenn die Sicherheitselemente nicht greifen können.
    Wie Mario schon schrieb, kann der Beckengurt und der Bügel nicht funktionieren, wenn nix zum "klemmen/festhalten" da ist.
    Mit bloßem festhalten am "Angstgriff" wird das nix.
    Life is a rollercoaster...
    Lets put down the safetybar and ride it !



    Mein YouTube - Kanal mit Onride-Videos aus ganz Deutschland

  3. #3
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    Sehr sehr makaber. Was der Krieg nicht geschafft hat hat letztenendes eine Achterbahn geschafft die eigendlich Spass machen sollte.

    Unverantworlich einen so stark Behinderten mit so einer Bahn fahren zu lassen.
    I hacked 127.0.0.1

  4. #4
    Interessierter Freund Avatar von Essi
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    Das ist ja echt Hammer. Wie kommen die denn auf die Idee da einen Menschen ohne Beine reinzulassen? Ich hab ein Onride-Video von der Bahn gesehen, da gibts ja Airtime ohne Ende. Wenn man da ein bisschen überlegt, dann müsste man drauf kommen, dass es total unverantwortlich war, den Mann da reinzulassen.

    Das hätte nie passieren dürfen, der Mann war sicher auch keine 1,37m. Da hätte das Personal eindeutig "nein" sagen müssen. Ich vermute mal, dass sie Mitleid hatten und das mit der Größe missachtet haben, weil er schon erwachsen war. Ich denke aber auch bei behindeten Menschen so sollte man aber trotzdem genauso die Regeln einhalten und im Zweifel sie nicht mitfahren lassen. Im Europapark ist ja auch schon ein geistig behinderter Mann gestorben, weil er aus der Achterbahn gestiegen ist und runtergefallen ist. Und der Mann selbst hätte das auch selber sehen müssen eigentlich, dass das nicht funktionieren kann. Ich hab zwar volles Verständnis, dass er auch Spass haben wollte, aber es gibt ja auch so viele Achterbahnen mit Schulterbügel.

  5. #5
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    Natürlich ist es sehr schlimm, wenn Menschen bei einer Achterbahnfahrt sterben. Die Betreiber der Bahn haben in diesem Fall nach meiner Meinung überhaupt keine Verantwortung gezeigt. Der Fahrgast hat ja schließlich alle Beine verloren und hat somit keinen Halt im Sitz. Außerdem ist das mitfahren für Behinderte meistens ja eh untersagt.
    Einfach nur schlimm...

  6. #6
    Interessierter Freund Avatar von Essi
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    Das hab ich auch gerade gefunden, einfach schrecklich!

    Achterbahnunglück „Wilde Maus“ Der Junge, der vor Angst starb
    Jetzt sprechen die Eltern und die Schwester von Roy († 11)


    Roy hatte sich etwas vorgenommen an diesem Nachmittag. Endlich wollte er sie bekämpfen, die Angst. Keine zitternden Knie mehr, kein flauer Magen, keine verschwitzten Hände. Der 11-Jährige wollte sich endlich trauen.
    Endlich rein in die Achterbahn, genauso wie seine Freunde und seine ein Jahr jüngere Schwester es tun. „Heute fahre ich“, hatte er noch gesagt.
    Genau 18 Euro hatte Roys Mutter Robina ihrem Sohn an diesem Tag in sein Kinderportemonnaie gesteckt. Der Rummelbesuch auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest in Berlin-Zehlendorf sollte ein Dankeschön sein.
    Die vergangenen Wochen war die 30-Jährige krank gewesen, konnte kaum aus dem Haus. Es waren die Kinder, die ihr so viel geholfen hatten. Die Großeltern waren extra aus Thüringen angereist, gemeinsam mit Robinas Freund Kay und der ganzen Familie sollte es nun für Roy ein besonderer Nachmittag werden, einer dieser Kindermomente, an den man sich noch als Erwachsener erinnert. Nur die Mutter blieb zu Hause.

    Roy trägt an diesem Tag sein Lieblingsshirt, das mit dem amerikanischen Wrestler John Cena drauf. Der Junge steht auf die starken Männer und ihre Showkämpfe. Sein Traum ist es, selbst einmal im Ring zu stehen und zu kämpfen. In Hannover gibt es eine Wrestling-Schule für Kinder, seine Mutter musste sich da schon schlaumachen.
    Auf dem Volksfest zieht Roy seine Familie zur „Wilden Maus“, einer Kinder- Achterbahn. Die Wagen sind bunt bemalt, fahren keinen Looping. Die „Wilde Maus“ ist ein beliebtes Fahrgeschäft, freigegeben ab sechs Jahren. „Heute fahre ich“, ruft Roy und stellt sich mit seiner Schwester Josie an. Seine Hände schwitzen. Dann steigen die Geschwister ein, sitzen nebeneinander.
    Langsam wird der Wagen die Achterbahn hochgezogen. Was Roy in diesem Augenblick genau gefühlt haben mag, weiß niemand. Seine Schwester erinnert sich nur an einen Satz, den ihr Bruder ihr sagte: „Mir ist schlecht.“ Im selben Augenblick saust der Wagen durch die engen Kurven. Josie juchzt, ahnt nicht, dass ihr Bruder inzwischen das Bewusstsein verloren hat.

    Als der Wagen anhält, hängt Roy zusammengesunken im Wagen. Sein Opa hastet herbei – er ist Rettungssanitäter, weiß, was zu tun ist. Dann kommt der Krankenwagen, die Retter zerschneiden das Lieblingsshirt mit dem Muskelmann drauf, um die Brust des kleinen Jungen freizulegen. Roys Herz schlägt nicht mehr. Warum, weiß niemand.
    Wir treffen uns mit Roys Mutter und ihrem Lebensgefährten Kay in einem Park in der Nähe ihrer Wohnung in Berlin-Neukölln. Eng aneinander geklammert, sitzen die beiden auf einer Bank. Blass, erschöpft.
    Zu Hause will das Paar nicht mit uns sprechen – zu viel erinnert dort an Roy. Auch heute noch, vier Wochen nach dem Unglück. Robina erzählt, erst stockend, dann gefasst. In einer Vitrine habe sie das Kinderportemonnaie ihres Sohnes aufbewahrt. „15 Euro sind noch drin“, sagt sie. 3 Euro hat die Fahrt in der „Wilden Maus“ gekostet.
    Vor uns spielen die vier Kinder der Familie mit der Oma auf dem Rasen. Auf den ersten Blick ein fröhliches Bild. Es stimmt nicht. Josie schläft seit dem Unfall schlecht. In ihrem Kinderzimmer mag sie nicht mehr sein; Josie hat Angst, seitdem ihr Bruder neben ihr starb.
    Robina: „Wir fragen uns jeden Tag, wie das passieren konnte.“ Den Betreiber der Achterbahn trifft keine Schuld, die Anlage war vom TÜV ordnungsgemäß abgenommen worden, und auch eine nachträgliche Untersuchung der Polizei gab keinen Hinweis auf einen gesundheitsgefährdenden Einfluss des Fahrgeschäfts.
    Auch Roy schien gesund zu sein: Eine Obduktion seines Körpers hat keine Vorerkrankungen nachweisen können. Zurzeit werden Gewebeproben daraufhin untersucht, ob vielleicht eine Vergiftung hinter dem plötzlichen Tod des 11-Jährigen stecken könnte. Viel Hoffnung, dass die genaue Todesursache festgestellt werden kann, gibt es nicht.
    Roy ist tot, gestorben bei seiner ersten Fahrt in einer Achterbahn. Mehr weiß die Familie nicht. Was bleibt sind Fragen. Hatte der Junge vielleicht doch zu viel Angst? War er zu aufgeregt? Oft sitzen Robina und ihr Freund zusammen und grübeln. „Roy war sehr schüchtern“, sagt die Mutter, „wenn uns zu Hause Freunde besuchten, ist er immer verschwunden. Roy war ein ängstliches Kind, immer schon. Aber es wurde besser.“
    Zum Schwimmen sei er gern gegangen und auch zum Breakdance. „Außerdem spielte er gern Schach.“ Stundenlang konnte Roy mit dem Freund der Mutter vor dem Brett hocken, versuchte seit ein paar Wochen, der jüngeren Josie das Spiel beizubringen. „Roy sparte auf einen tragbaren Spielecomputer.“
    Vorwürfe mache sie sich dennoch, sagt Robina: „Ich habe selbst Angst vor Achterbahnen, steige in nichts, was höher ist als ich selbst. Vielleicht hätte ich ihm gesagt: Lass mal, bleib lieber bei mir.“ Die Mutter hat Tränen in den Augen. „Aber vielleicht hat sich Roy auch einfach überschätzt“, sagt sie plötzlich. „Der Nervenkitzel, bei dem andere vor Freude kreischen, war wohl nichts für ihn.“
    Die kleine Josie weiß es auch nicht. Ihre Eltern fragen sie auch nicht mehr danach, es gibt keine Antwort. Normalität ist es, was die Familie jetzt versucht, auch wenn das kaum möglich ist. „Wenn im Radio Michael Jackson singt, fängt Josie an zu weinen“, sagt die Mutter. Der Song „I’ll Be There“ wurde auf Roys Beerdingung gespielt.
    Auf seinem blauen Kindersarg, verziert mit Mond und Sternen, haben sie eine Pokémon-Figur befestigt, den gelben Pikachu. Roy mochte die japanische Zeichentrickfigur. Im Sarg liegen zwei Briefe der Geschwister an den großen Bruder. Die Oma hatte geholfen, sie zu schreiben. Und ein letztes Bild, das sie gemeinsam gemalt haben. Es zeigt die ganze Familie. Über ihnen allen schwebt Roy – als Engel.

  7. #7
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    Auch eine tragische Sache, aber der Bericht ist viel zu "aufgespielt" geschrieben. Ein neutraler Bericht darüber häte es auch getan, aber man muss solche Sachen ja "ausschlachten".
    I hacked 127.0.0.1

  8. #8
    Interessierter Freund Avatar von Essi
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    Ja, stimmt. Ist ja auch von der "Bild-Zeitung".
    Fischi gefällt dieses Posting.

  9. #9
    sehr aktiver Freund Avatar von lightmaster
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    Es ist echt schlimm wenn sowas passiert. Aber letztlich war bei dem Vorfall den Essi gepostet hat auch wahrscheinlich nur die Fahrt der Auslöser, ähnlich wie neulich auf BM im Phantasialand. Jedenfalls wenn man mal eine etwas sachlicher recherchierte Quelle ranzieht. (Ja ich weiß, immer noch gleicher Verlag)
    Was ich echt schlimm finde ist das dann die Blöd-Zeitung ein Jahr (!) später daraus eine Sensationsstory macht, nur weil sie wahrscheinlich was braucht um bisschen Panik unter die Sommerurlaubsgäste zu streuen und das Sommerloch zu füllen.
    Bei dem Toten in den USA denke ich, war es einfach menschliches Versagen: Als Ride-OP muss ich erkennen das jemand ohne Beine in so eine Bahn nicht vernünftig gesichert/gehalten wird.

    Allerdings ist das in den USA so eine Sache wie ich da manchmal mitbekommen habe: Werden nicht alle gleich behandelt, wird wegen Ungeleichbehandlung auf horrende Schmerzensgelder geklagt. Passiert irgendwo was wird auch auf Schmerzensgeld geklagt. Also eigentlich hat man da immer den Zonk gezogen.

  10. #10
    CF Team News Avatar von Mario M.
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    Ich will nur kurz drauf hinweisen, dass das hier kein Sensationsthread werden soll. Hier werden sachlich Vorfälle aufgezählt und auch "beredet" die zeitnah passiert sind, dass heißt, dass wir hier nicht irgendwelche alten Geschichten nochmal rauskramen müssen. Dafür sind viele Vorfälle einfach zu schlimm oder auch schon lange genug durchgekaut worden

  11. #11
    CF Team News Avatar von Mario M.
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    Nochmal ein kurzes Update zum Unfall von oben:

    Er ist wohl den ganzen Tag über die verschiedensten Achterbahnen im Park gefahren und das ohne Probleme, aber beim Ride of Steel hätte man doch einsehen müssen, dass ohne einen Teil der Hüfte und ohne beide Beine das nichts werden kann. Wie da jetzt wohl die Rechtslage ist
    DARIEN, N.Y. — A U.S. Army veteran who lost both legs in Iraq and had been trying to rebuild his life was killed after he was thrown from a roller coaster at an upstate New York amusement park.
    Teams of inspectors on Saturday were examining the Ride of Steel coaster at the Darien Lake Theme Park Resort, about 30 miles east of Buffalo.
    Sgt. James Thomas Hackemer, 29, was ejected from the 208-foot-tall ride early Friday evening after climbing aboard during a family outing. Authorities and a park spokeswoman declined to say at what point in the ride the accident occurred.
    The wounded veteran was missing all of his left leg and most of his right one, as well as part of a hip, because of a roadside bomb. He had only recently returned for good to his parents' home in Gowanda following years in and out of rehabilitation at hospitals around the northeast U.S.
    It wasn't immediately clear whether attendants at the theme park had given any thought to barring Hackemer from the ride because of his missing limbs.
    Hackemer was accompanied by a dozen family members, including one of his sisters, Jody Hackemer.
    "He was determined to ride every roller coaster," she said. "That minute he was on that ride, he probably felt the happiest and most normal he's felt in three and a half years."
    Hackemer rode the coaster with a college-age nephew, Ashton Luffred. Family members who gathered at the Hackemers' home Saturday said the young man was too shaken to speak with a reporter.
    But Catie Marks, another of Hackemer's sisters, said Luffred told her that park attendants did not challenge the disabled veteran's desire to ride the coaster.
    Quelle

  12. #12
    Alex
    Gast

    Standard

    Löst bei mir immernoch tiefe Fassungslosigkeit aus.
    Was haben sich die Ride-Op's gedacht?
    Grade bei so einer Airtime- und G-lastigen Fahrt jemanden in die Bahn bugsieren zu lassen, der keine Beine mehr hat.
    Die müssen doch eigentlich schon eingreifen, wenn er mit dem Rollstuhl in der Station steht oder?

    Unglaublich verantwortungslos und mindestens genauso traurig.

    Allerdings halte ich die Entscheidung, in einer solchen Situation eine Achterbahn mit Beckenbügeln zu fahren für mehr als fragwürdig, so schwer es auch ist damit klar zu kommen.

    Sehr traurige Geschichte, vor allem sicher für die Familie, die ihn ja so lange nicht bei sich hatte.

  13. #13
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    Standard

    Ich würde es so formulieren, dass er einfach die Bahn überschätzt hat....Er war ja anscheinend etwas berühmt, so wie es aus dem alten Bericht herrauszulesen ist und deshalb auch Ride-Op's evtl. ein Auge zugedrückt haben mit dem Hinweis er wäre die anderen Achterbahnen im Park schon ohne Problem gefahren! Man könnte viele Coaster auch ohne Bügel fahren und würde nicht durch die Airtime herrausfallen...

    Tragische Selbstüberschätzung in meinen Augen!

  14. #14
    Alex
    Gast

    Standard Rheinkirmes

    Schon wieder ist was passiert, auch wenn es wesentlich glimpflicher ausgegangen ist als der letzte gepostete Unfall.

    Bericht rp-online:

    Kirmes in Düsseldorf
    Kirmesunfall: Vierjähriges Kind verletzt
    zuletzt aktualisiert: 17.07.2011 - 18:11
    Düsseldorf (RPO). Am Sonntagnachmittag kam es zu einem Unfall auf der Rheinkirmes. Ein vierjähriges Kind rutschte beim Einsteigen aus einem Kettenkarussell. Sie musste mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.


    Der Unfall ereignete sich gegen 17:30 Uhr beim Anfahren eines Kettenkarussells. Das Kind rutschte dabei aus dem Sitz und stürzte aus einer Höhe von fünf Metern zu Boden.

    Das Kind wurde sofort in die Uniklinik Düsseldorf eingeliefert. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich nur um leichte Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgrund des Verdachts der möglichen Körperverletzung aufgenommen.
    Quelle


    Und das hat die bild draus gemacht

    KETTEN-KARUSSELL
    Junge (4) fliegt 15 Meter durch die Luft!
    ...UND KRACHT IN WOHNWAGEN DER WAHRSAGERIN

    Von G. ALTENHOFEN, u. ALTMANN und O. KNYPHAUSEN
    Drama auf einer Kirmes in Düsseldorf: Ein Junge (4) flog aus einem fahrenden Kettenkarussell, wurde fast 15 Meter weit geschleudert – direkt in den Wohnwagen einer Wahrsagerin!
    MEHR ZUR KIRMES

    Zum Glück drehten sich die Gondeln nicht schneller, als die Schutzengel fliegen konnten ...
    Unglaubliches Kirmes-Wunder in Düsseldorf: Ein Junge (4) stürzte aus dem Kettenkarussell, flog fast 15 Meter weit – und landete direkt im Wohnwagen einer Wahrsagerin!
    DER JUNGE ÜBERLEBTE, LIEGT VERLETZT IM KRANKENHAUS
    Was war passiert? Der kleine John (4) aus Düsseldorf kam mit seinen Eltern zur Rheinkirmes (4 Mio. Besucher). Der Vater setzte den Kleinen ins Kettenkarussell (Fahrt: 2 Euro), mit großen Augen guckte John aus dem Sitz. Plötzlich bekam er aber offenbar Angst, wollte wieder zu seinen Eltern!

    Augenzeuge Timo Hamer (25, IT-System-Elektroniker): „Als das Karussell startete, nestelte der Junge an der Kette herum. Der Vater rief noch: ‚Mein Kind, mein Kind. Stoppen Sie das Karussell. Die Mutter schrie. Doch der Betreiber des Kettenkarussells reagierte nicht.“
    John flog im hohen Bogen aus der fünf Meter hohen Gondel – und landete 15 Meter weiter genau in der 70 Zentimeter schmalen geöffneten Tür eines kleinen roten Wohnwagens, der „Praxis“ von Hellseherin Cassandra. Augenzeuge Hamer: „Der Kleine lag halb in der Tür, halb draußen, weinte fürchterlich und blutete aus dem Mund.“ Hellseherin Cassandra: „Zum Glück war ein Arzt in der Menge, der sich sofort um ihn kümmerte. Wäre er ein paar Zentimeter neben der Tür gelandet, wäre es viel, viel schlimmer ausgegangen.“
    John schlug sich mehrere Zähne aus, biss sich auf die Zunge. Gestern wurde er in der Düsseldorfer Uniklinik zwei Stunden am Kiefer, an der Lippe und Zunge operiert, liegt noch im Krankenhaus. Aber: Der Junge wird trotz des schweren Sturzes wohl wieder ganz gesund werden.
    Gegen das Personal des Kettenkarussells ermittelt jetzt die Polizei. Ein Sprecher: „Wegen des Anfangsverdachts von fahrlässiger Körperverletzung.“ Denn eigentlich dürfen erst Sechsjährige auf das Karussell gelassen werden.
    Gesperrt wurde das Fahrgeschäft allerdings nicht. Schon Minuten nach dem Unglück fuhren wieder die ersten Kinder mit.
    Quelle

    Zum einen brauchen wir glaub ich nicht diskutieren, welchen Angaben man mehr glauben schenken sollte....

    Zum anderen kann ich den Vater nicht so ganz verstehen, nen 4 Jährigen da rein zu setzten, obwohl das Karussel wohl erst ab 6 Jahren zugelassen war.
    Aber gut, Hauptsache ist erstmal, das es dem/der Kleinen bald wieder gut geht.

  15. #15
    Aktiver Freund Avatar von flyhigh
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    Standard

    Ich stelle mir auch die Frage, wie man eigentlich aus 5Metern Höhe 15Meter weit geschleudert werden soll...

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