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TAG 2 - Sonntag, 8. Juli 2018 | KZ Auschwitz & Krakau


Der vergangene Abend war nach dem Park doch noch spannender als gewollt. Erst wurde uns während dem Einkauf im Supermarkt fast das Nummernschild gestohlen, danach war die Absprache mit unserer Unterkunft nicht möglich, weil die werte, ältere Dame einfach kein Stück englisch sprechen konnte. Irgendwie war´s schlussendlich dann doch möglich und wir konnten in unserem viel zu teuren, kleinen aber schönen Apartment übernachten. Ehrlich? Nehmt euch ein Zimmer in einem Hotel. Preislich wird da nicht viel um sein.
Nun aber ging es los und wir fuhren ca. 20 Minuten von Zator bis zum KZ Auschwitz. Dort trafen wir auf die restlichen Drei der Gruppe. Ich werde bewusst keinen Bericht über das Lager schreiben weil es hier um Freizeitparks geht. Aber als Tipp: Verzichtet drauf das KZ Auschwitz 1 mit Kindern zu besuchen. Hier sieht man Dinge die einfach nicht für Kinder-Augen geeignet sind (zB: Berge (!) von Haaren der Gefangenen, etc.). Es hört sich zwar makaber an aber für Kinder eignet sich meiner Meinung nach das Vernichtungslager Birkenau mehr. Man sieht zwar die schrecklichen Taten der NS-Zeit, bekommt ein Gespür davon warum so etwas nie wieder passieren darf, aber wird nicht so extrem damit konfrontiert. Da es eigentlich nur leere Baracken und Ruinen der Gaskammern zu sehen gibt.
Überlegt euch wirklich ob ihr das mit euren Kindern machen wollt..
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Nach gut 3,5 Stunden Führung fuhren wir, mit bescheidener Stimmung, weiter nach Krakau. Wir hatten für diese Nacht ein kleines Hostel mitten in der Stadt gebucht. Leider war es schwierig hierfür einen geeigneten Parkplatz zu finden und so blieben wir mit dem Auto etwa 15 Minuten Fußweg entfernt stehen. Dafür war der Parkplatz bewacht und kostete uns nur 40 zL.
Langsam kam zum Hunger auch wieder der Appetit hinzu und so machten wir uns sofort auf den Weg ins Zentrum von Krakau. Zuerst gab´s typisch schlesisches Essen und dann wurde mit doch wieder guter Stimmung und Vorfreude aufs Gun´s N Roses Konzert der Abend gefeiert.
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Krakau hat uns wirklich sehr beeindruckt.

TAG 3 - Montag, 9. Juli 2018 | Sightseeing & Gun´s N Roses

Guten Morgen Krakau, guten Morgen Schädlweh.
War dann doch ein bisschen zu viel aber was soll´s, los geht’s. Der Plan war ursprünglich nach dem Frühstück direkt nach Katowice zu fahren um uns noch genügend für´s Konzert auszuruhen. Spontan entschieden wir uns dann aber eine Tour durch Alt-Krakau, das Juden-Viertel, Juden-Ghetto und Schindlers Fabrik zu machen. Ein Guide fuhr mit uns in einem Golfwagerl quer durch Krakau und im Hintergrund gab es auf Deutsch Infos vom Band. Das war echt super!
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Danach ging es nach Katowice wo wir uns vor dem Konzert gestärkt haben um dann über 1,5 Stunden aufs Taxi zu warten. Am Konzertgelände wurde sich noch schnell mit Merch eingedeckt und dann gings schon ins Stadion. Mit viel Glück gingen sich noch ein paar Töne von Volbeat aus und dann fing schon Gun´s N Roses an.

Fazit: Anfangs fing es sehr schwach an, gefühlt spielte jeder für sich alleine. Nach und nach wurde es besser und erreichte für mich den Höhepunkt bei Sweet Child O´ mine nach ca. 2 Stunden. Da noch die meisten Klassiker fehlten hab ich die Frage meiner Freundin, wie lange das Konzert denn noch dauern wird, mit ca 20 aber maximal 30 Minuten beantwortet. Oh, wie naiv ich doch war. Das Konzert dauerte schlussendlich 3 Stunden und 35 Minuten. Das Stadion war mittlerweile gefühlt halb leer und auch bei uns war die Stimmung am Ende. Keine Frage, für wirklich Hard-Line Fans und Sitzgäste war es bestimmt ein Wahnsinn, für uns aber leider schon fast Folter, die sich dann auch auf den nächsten Tag stark ausgewirkt hat. Trotzdem, für rund 60€ absolut Wahnsinn.
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Das Verlassen des Stadion hat wirklich gut funktioniert, sicher auch weil es im Konzertgelände keinen Alkohol gab und daher keiner besoffen war und Probleme machte. Nach gut einer Stunde waren wir endlich im Bett und völlig KO.

TAG 4 - Dienstag, 10. Juli 2018 | Legendia & Heimfahrt


Spürbar Fertig vom Vortag startete der letzte Tag unseres Trips und dafür war der kleine Stadt-Park Legendia geplant. Meine Freundin konnte ich nur mit Müh und Not überreden und so ging es mit dem Auto ca. 10 Minuten ins Legendia.
Die Ankunft war unproblematisch und so standen wir nach dem Ticketkauf in einem leeren Park. Für viele ein Traum, wir nutzten es aber nur maginal aus. Direkt gingen wir also nach der wirklich schönen Mainstreet einmal ans andere Ende des Sees um den Lech Coaster zu fahren. Wartezeit gab es keine und so gingen wir vorbei an der Pre-Show und stiegen sofort in die erste Reihe ein.
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WOW. Die Bahn hat Kraft. Die Bahn macht Spaß. Für mich eine meiner neuen Top-Bahnen. Wir durften sitzen bleiben und fuhren sofort noch eine Runde. Diesmal in der letzten Reihe. Die Thematisierung ist sehr gelungen und lässt an Taron erinnern. Natürlich nicht auf selben Niveau, an alle Taron-Anbeter.
Mittlerweile hat sich der Vortag bemerkbar gemacht und wir entschieden uns den restlichen Park für einen weiteren Besuch aufzubewahren und fuhren lediglich nur mehr mit der Schiffsschaukel. Vor dem Verlassen schauten wir noch in den Souvenir-Laden und trafen dort auf wirklich freundliches Personal. Ein toller Abschluss, auch wenn wir an diesem Tag nicht alles machten. Der Park wirkt wirklich sehr aufgeräumt und bietet einige Attraktionen. Mit dem Lech Coaster steht hier ein absolutes Highlight für alle Coasterfriends.