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Thema: Wien Katowice Weekend Tag 3: Von Lech‘s Adler in Legendia und purem Prater-Flair



  1. #1
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    Standard Wien Katowice Weekend Tag 3: Von Lech‘s Adler in Legendia und purem Prater-Flair

    So Leute, willkommen zurück!

    Nachdem Max und ich bereits letzte Nacht nach dem grandiosen Tag im Energylandia die meisten Sachen in die Koffer gepackt hatte, konnten wir diesen Morgen recht entspannt angehen lassen, da wir nach dem Frühstück kaum noch packen mussten und deshalb recht pünktlich in der Lobby aufschlugen.

    Nachdem der Bus dann mit allen Koffern beladen war, dauerte die Fahrt zu unserem ersten Ziel des Tages kaum 10 Minuten, dann standen wir auf dem Parkplatz:
    Willkommen in Legendia!
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    Dort wurden wir dann von einer Mitarbeiterin (Operations Managerin) persönlich begrüßt, bekamen ein bisschen was zur Geschichte des Parks erzählt und näherten uns dem Zentrum des Parks, dem großen See, um den alle Attraktionen angeordnet sind:
    Was sehe ich denn da hinten?
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    Das sieht ja verdammt gut aus!
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    Und genau da sollte es auch hingehen, wir wurden nämlich von der Mitarbeiterin geradewegs dorthin geführt

    Die Warteschlange ist auch hier ziemlich lang, aber dafür deutlich schöner gestaltet als bei Hyperion:
    Die komplette Station stellt nämlich eine kleine Burganlage dar, und auf dem Innenhof waren wir noch guter Dinge…
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    Die kleine Preshow hatten wir zwar nur ausschnittsweise gesehen, ich fand sie aber echt nett gemacht.
    Hier wird die Hintergrundgeschichte hinter der Bahn erzählt von Lech, der laut einer Legende als Urvater von Polen gilt: Er beschloss nämlich, seine Stadt „Gniezno“ an dem heutigen Standort anzusiedeln, als sich an genau diesem Ort unter einem Baum ausruhte und ein prächtiger weißer Adler ein Nest in der Krone dieses Baums baute.
    Dieser sitzt sowohl auf dem Frontcar als auch auf einem Felsen innerhalb des Layouts

    In der Station angekommen wurde es leider erst mal nichts, da es technische Schwierigkeiten mit der Bahn gab, weshalb mit Vekoma telefoniert wurde, wir sollten etwas später noch einmal kommen

    So wurden wir von der Mitarbeiterin zum neuen Shooter „Bazylisek“ geführt, den wir gleich mal testen durften
    Hiervon hatte ich leider kein Foto gemacht, hier hat mir immerhin Marcel ausgeholfen
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    Die Halle war jedenfalls ordentlich groß, und bereits der Wartebereich konnte vom Theming her überzeugen
    In den Fahrzeugen Platz genommen, durften wir dann solche kleinen Monster, die mich irgendwie an Bazillen erinnerten, abknallen. Die Szenen selbst sowie die Sequenzen dazwischen waren für einen Park dieser Größe wirklich gelungen
    Normalerweise bin ich bei solchen Attraktionen kein besonders talentierter Schütze, aber diesmal war ich sogar der beste meiner Gondel, auch wenn ich auf dem Foto ziemlich verbissen aussah

    Eine clevere, platzsparende Lösung war auch, dass die Halle des Shooters sowohl ein Restaurant als auch ein Spielparadies für Kinder beinhaltet

    Am Ausgang der Halle war es dann so weit:
    Pascal und ich wurden kurzerhand in einen goldenen Käfig gesperrt, dazu noch mit dem Schild, welches übersetzt „Nicht füttern!“ bedeutet
    Mein Nachbar fand es anscheinend noch lustig, ich eher weniger…
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    Irgendwie konnten wir uns aber doch noch befreien, trotz dass niemand von uns einen Schaufel, ja nicht mal einen Löffel dabei hatte
    So konnte es dann weitergehen in den hinteren Parkteil, wo es einige Flatrides gab:
    einige hatten durchaus einen Klassiker Status inne, so wie diesen Huss Rainbow, den wir leider auslassen mussten – schade, ich hätte ihn liebend gerne ausprobiert
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    Andere Flatrides waren eher als seltsam zu bezeichnen, so beispielsweise die „Giant Water Pump“, welche irgendwie den Anschein erweckt, als ob die Betreiber ein ursprüngliches Piratenschiff zu einer Art Frisbee umbauen wollten…
    Schon ein sehr kurioses Ding, habe ich zuvor auch noch nicht gesehen!
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    Als wir an besagtem Fahrgeschäft vorbeiliefen, wurde dort gerade Musik angeschaltet:
    Wir dachten, Moment mal, dieses Intro kennt man doch, oh nein, es ist doch nicht etwa… Modern Talking?
    Doch der einsetzende Gesang ließ keine Zweifel aufkommen, uns schallte gerade tatsächlich „Cheri Cheri Lady“ aus den Lautsprechern entgegen
    Ich habe keine Ahnung, ob man damit uns als deutschen Besuchern einen Gefallen tun wollte, jedenfalls dies hatte zur Folge, dass sich das allgemeine Lauftempo der Gruppe schlagartig erhöhte

    Immer unser nächstes Ziel im Auge:
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    Endlich angekommen am Lech Coaster, standen wir dann vor der wirklich sehr schön gestalteten Station, wo der Zug auch schon fleißig Testrunden absolvierte
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    In diesem Areal gibt es ebenfalls was auf die Ohren, nämlich den wirklich gelungenen Soundtrack des Lech Coasters:


    Nach dem recht langen Wartebereich hinter uns gelassen hatten, konnten wir noch bei dem wirklich genialen Fly-Through in einer Schraube durch die Station Achterbahn Sound allererster Güte genießen, bevor sich dann endlich die Gates öffneten

    Bei meiner ersten Fahrt nahm ich im vierten Wagen Platz:
    Es durfte pro Wagen nur eine Reihe besetzt werden, aber egal. Ab auf den Lifthill, der einen recht flott auf 40 Meter Höhe befördert…
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    und dann den sehr steilen und intensiven Drop hinunter!
    Ja, hat gut Power, die Bahn
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    Nachdem man so mit ordentlich Speed den Felsen, auf dem auch der weiße Adler thront, durchbrochen hat, wird mit einem Reverse Sidewinder die Welt zum ersten Mal auf den Kopf gestellt

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    In der darauf folgenden Kurve, wird zudem kräftig die G-Keule geschwungen, leichte Vorzeichen eines Greyouts waren hier durchaus drin, während es nach oben ging
    Ach ja, vor dem besagten Stations Fly-Through (ich habe in meinem Leben kein schöneres Setting für eine Schraube gesehen), gibt es auch noch schöne Airtime
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    Aber auch danach geht dem wilden Adler nicht die Puste aus, und es folgt neben einem weiteren Korkenzieher noch hauptsächlich schnelle Kurven und Richtungswechsel, welche auch gerne mal ein wenig Airtime aufkommen lassen

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    Hat man das alles hinter sich gebracht, erreicht man dann die Schlussbremse!
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    Wow, was für eine Bahn

    Die Fahrt stellt zwar keine Rekorde auf, jedoch wurde aus diesem Layout alles herausgeholt, was nur möglich ist!
    Es kommt zu keinem Zeitpunkt der Fahrt Langeweile auf, Abwechslung wird hier groß geschrieben:

    Es gibt einen sehr schönen First Drop, mehrere Inversionen, Airtime, schnelle Kurven und Richtungswechsel und jede Menge positive G‘s, es werden also kaum Wünsche offen gelassen
    Was hier aber besonders gefällt, ist das Theming:
    Angefangen von der wirklich schönen Station bis hin zur Lage am Gewässer, diese Bahn sieht einfach verdammt gut aus!
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    Max hat von denjenigen, die ein Count-Jubiläum auf dieser Tour hatten, übrigens den Vogel abgeschossen:
    Durch geschickte Vorarbeit hatte er es geschafft, Lech Coaster zu seinem 100. Count zu machen, na wenn das keine würdige Bahn hierfür ist!
    An dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Glückwunsch!


    Also dann, am besten gleich nochmal
    Diesmal wollte ich diese Bahn mal in der ersten Reihe erleben, direkt über dem Adler:
    Vor allem dort setzt sich die erstklassige Gestaltung fort, das Zugdesign gefällt mir ebenfalls außerordentlich gut
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    Auch hier war die Fahrt wirklich top:
    Druckvoll und schön intensiv, aber trotzdem durch und durch smooth und angenehm!
    An diesem Sitzplatz kommt natürlich der erste Sturzflug besonders gut zur Geltung
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    Die weiteren beiden Fahrten absolvierte ich im letzten und zum Schluss wieder im vorletzten Wagen, wo wiederum die Kurven noch ein Stück druckvoller sind
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    Aber so schön diese Bahn auch ist, danach waren dann die anderen Parkbesucher an der Reihe und wir hatten ja noch drei weitere Counts abzuarbeiten:
    Am nächsten waren wir hier bei Dream Hunters Society, einem Pinfari Zyklon mit einem opulenten Eingangstor sowie einer gewagten Farbgebung!
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    Hinter der Fassade des Eingangs verbirgt sich allerdings kein Theming mehr, sondern nur noch diese Bahn, die stark nach einer ehemaligen Reiseanlage aussieht, wodurch sich auch erklären lässt, dass die Bahn schon innerhalb des Parks umgezogen ist.
    Vorher gab es hier so gut wie keine Wartezeit, bei einer Gruppe von über 40 Countern kombiniert mit der Kapazität von gerade man zwei Wägen stieg sie dann schlagartig an
    In diesen Platz genommen, waren diese doch ziemlich eng, ganz im Gegensatz zu den Bügeln, welche mindestens zwei Handbreit Spielraum ließen.

    Dieser machte sich vor allem bei den Drops bemerkbar, bei denen man ordentliche Airtime bekam, um dann recht unsanft wieder im ungepolsterten Sitz zu landen.
    Bequem ist was anderes (auch bei den eher mäßigen Fahreigenschaften), trotzdem ein witziges Fahrgefühl

    Wenn wir schon bei diesem Typ Achterbahn sind, dann ging es in den vorderen Bereich zu einem weiteren Vertreter dieser Gattung

    Vorher kamen wir aber an einigen anderen Attraktionen vorbei, die hauptsächlich Maik abgelichtet hat, so zum Beispiel am hübschen Riesenrad „Legendia Flower“
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    Ein Klassiker, der ebenfalls oft zu finden ist, sind die Teetassen.
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    Deutlich seltener sind wiederum die Hully Gully geworden, das Exemplar hier ist wiederum recht romantisch gestaltet und trägt den hierzu passenden Namen „Royal Ballroom“
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    Ein paar Schritte weiter, und wir waren an unserem Ziel angekommen:
    Scary Toys Factory hat ein ähnliches Layout, und hier wird deutlich, der Park hat anscheinend eine Vorliebe für die Farbe Pink

    Hier war zwar ein Fahrzeug mehr vorhanden, aber im vorderen Parkteil war schon etwas mehr los und die Abfertigung dazu recht langsam, weshalb hier die längste Wartezeit des Tages entstand!
    Das Theming wird hier zumindest ein bisschen weiter ausgeführt als beim vorigen Exemplar, hier sind immerhin neben einer Fassade noch zahlreiche Regale und Kisten vorhanden:
    Wobei diese einen anderen Namen der Bahn anzeigen, ich dachte die Spielzeugfabrik ist gruselig und nicht magisch
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    Joa, was kann man hier noch dazu sagen?
    Fährt sich ein Stück besser als die andere Bahn, und Maik hat hier ein lustiges Bild hinbekommen:
    Niklas uns Pascal machen auf ganz cool, Alex genießt den Fahrtwind und ich lass mir eine neue Frisur verpassen
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    Anschließend war es dann Zeit für den letzten der vier Counts im Bunde:
    Diabelska Pętla, mit Baujahr 1988 und einer bewegten Geschichte die älteste und ungewöhnlichste Bahn im Park.
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    Die beiden Loopings ähneln in meinen Augen stark denen von Schwarzkopf, während die Schienenstruktur entfernt an Intamin erinnert…
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    Aber es ist keiner der eben genannten Hersteller für diese Bahn verantwortlich, sondern die französische Firma Soquet, was man auch an der etwas seltsam geformten Helix gut erkennen kann!
    Dann mal ab in die Station, von der man einen guten Blick auf den benachbarten Sky Flyer, einer Art doppelten Ranger oder Kamikaze hat!
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    Im Wagen Platz genommen, fällt sofort auf, dass die Bügel hier nicht verstellbar sind und im geschlossenen Zustand nur eine einzige Stellung haben, wodurch vor allem so ein eher schmaler Typ wie ich doch recht viel Spielraum hatte, was dem ganzen noch eine Extraportion Thrill verlieh
    Zunächst ging es mit dem etwas ungewöhnlichen Lift nach oben…
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    und trotz der merkwürdigen Schienenform fuhr sich der First Drop erstaunlich gut, ebenso wurden auch die beiden Loopings recht angenehm durchfahren!
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    Und auch wenn die Helix, wie bereits erwähnt, etwas merkwürdig von der Erscheinungsform sowie dem Banking erscheint, gibt es auch hier keine nennenswerten Schläge!
    Die Bahn war insgesamt doch recht nett, wobei die seltsamen und ungepolsterten Bügel hier den größten Thrillfaktor darstellen, unangenehme Kontakte hiermit blieben trotzdem aus

    Neben dem bereits erwähnten Doppelranger drehte sich hier ein weiterer klassischer Flatride: Apollo, bei dem ich mir nicht ganz sicher bin, ob es ein Huss „Swing Around“ oder von einem anderer Hersteller ist…
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    Anschließend wurden wir noch in einem Parkrestaurant zum Essen eingeladen, mit Airtime über dem Dach
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    Dort gab es dann Frikadellen mit Kartoffeln nach einer Vorspeise in Form einer Tomatensuppe, war insgesamt ein solides Essen!
    Foto hiervon hab ich leider nicht, aber am Ausgang von diesem gab es auch hier wieder einen schönen Ausblick!
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    Nun mussten wir leider schon wieder Richtung Ausgang, aber vorher musste noch ein Abschlussfoto sein:
    Einmal von mir, zusammen mit einer wunderschönen Achterbahn
    (an dieser Stelle nochmal Danke an die Fotografin!)
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    Und noch ein Foto von uns allen:
    Goodbye Legendia!
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    Und auch von diesem Park wird jetzt natürlich ein Fazit gezogen:
    Auch wenn die Anzahl der Attraktionen deutlich kleiner ist als im Energylandia, hat mir Legendia wirklich gefallen!
    Während im Energylandia insgesamt recht viel „Standardkost“ zu finden ist, gibt es im hier teilweise echte Raritäten zu finden, und es dürfte insgesamt auch für jeden Geschmack etwas dabei sein!
    Mit dem Lech Coaster hat man eine Achterbahn der Spitzenklasse dort stehen, aber auch die anderen drei Bahnen sind zumindest nett, vor allem der kuriose Soquet Looper!

    Optisch ist Legendia mit dem Blick nach Zator ganz klar der schönere Park, da hier nicht alles mit (meist quietschbunten) Bahnen und Themingobjekten zugepflastert ist, sondern das Gesamtbild eher naturbelassen ist, was auch in Verbindung mit der Skyline von außerhalb ein interessanter Anblick bietet!
    Auch die Anordnung um den großen See weiß zu gefallen

    Vor allem was die Thematisierung angeht, merkt man dem Park an, dass es hier wirklich bergauf geht, da viele ältere, ursprünglich unthematisierte Attraktionen zunehmend ins aktuelle Themenkonzept eingebunden werden, und die Qualität der neueren Investitionen weiß zu gefallen, beispielsweise beim Lech Coaster oder dem neuen Shooter!
    Ich persönlich bin wirklich gespannt, was uns in diesem Park in Zukunft erwarten wird und war bestimmt nicht zum letzten Mal dort!

    Nachdem wir uns dann von der Mitarbeiterin verabschiedet und uns für die Führung durch den Park bedankt hatten, saßen wir auch bald im Bus Richtung Wien!

    Als wir dann so eine halbe Stunde hinter uns gebracht hatten, wurde aus den letzten Reihen lautstark der Wunsch nach „Mamma Mia!“ geäußert.
    Diesen Film gab es dann auch zu sehen, mit Untertiteln zum Mitsingen, versteht sich
    Ich finde ABBA jetzt nicht unbedingt schlimm, aber nach einiger Zeit wurden dann die Kopfhörer ausgepackt, denn wenn es nach mir ginge, würde man andere Musikfilme oder Konzerte abspielen

    Irgendwann später, kam dann aber mein musikalisches Waterloo, womit aber nicht der Song von Abba gemeint ist, sondern:
    Die Ballermann Playlist!

    Niklas und Pascal, die in den Sitzen neben mir und Max saßen, beobachteten amüsiert meine leicht panische Reaktion auf Mickie Krause und Co.
    Bei allem Respekt, aber mit solcher Musik kann man mich jagen, ganz ehrlich
    Da es hier aber keine Fluchtmöglichkeit gab, mussten wieder die Kopfhörer herhalten, welche dann hektisch ausgepackt und ans Handy gestöpselt wurden!
    Uff, jetzt noch schnell möglichst andere Musik suchen – ah, Bullet for my Valentine ist gut, Lautstärke hochdrehen, puh!

    Nach dem wir lange Zeit dann so fuhren, ich mit härteren rockigen Klängen aus dem Kopfhörer, verließen wir die Autobahn und fuhren über kleinere Landstraßen.
    Moment, was ist jetzt los?

    Ach ja stimmt, der Alpine Coaster auf tschechischem Boden!
    Vorher gab es dann noch eine kleine Wanderung vom Parkplatz, das Schild zeigte uns den Weg!
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    Kurze Zeit später waren wir dann angekommen bei Bobovka u mlýna, bei dem es natürlich eine ganze Weile gedauert hat, bis alle gefahren sind
    Vorher gab es dort nur wenig Wartezeit, aber bei unserem Eintreffen stieg sie explosionsartig an
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    Da ich nicht mehr Fotos von dieser Bahn gemacht habe, stammen die weiteren von Marcel:
    Irgendwann waren wir auch an der Reihe, Maik wartet auf das grüne Licht, dahinter ich und Flo auf die Abfahrt
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    Die Fahrt war insgesamt nett, aber auch nichts, woran man sich langfristig erinnert:
    Immerhin gab es hier als Gimmick eine Geschwindigkeitsmessung, dessen Display immerhin zwischen 37 und 38 km/h bei mir anzeigte.
    Schön war hier auch, wie sich die Strecke zwischen den Bäumen hindurch schlängelt!
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    Alle wieder da?
    Okay, dann auf dem Rückweg zum Bus noch mal die natürliche Ruhe genießen, bevor dann wieder die Kopfhörer her müssen

    Später war dann auch diese Playlist zu Ende und es wurden ältere Tourvideos im auf dem TV gezeigt!
    So waren wir auch bald in Wien angekommen, und bereits vom Bus konnte ich das berühmte Riesenrad sowie mehrere Türme erkennen!

    Aber vorher näherten wir uns dem Wiener Flughafen, in dessen Hotel wir dann eincheckten, ich witzelte schon
    „Alles gut, solange nachts kein A-380 am Fenster vorbeidonnert

    Aber auch dieses Hotelzimmer sah insgesamt doch wirklich gut aus
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    Lange blieben wir hier nicht, es wurde nur kurz sich umgezogen und frisch gemacht nach der langen Busfahrt, und der Rucksack für das Abendprogramm gepackt

    Nach ungefähr zwanzig Minuten Busfahrt waren wir dann am Ziel für heute angekommen:
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    Dem Wiener Prater!
    In diesem Moment war ich fast schon ein bisschen ehrfüchtig, da ein Besuch von diesem Ort seit einigen Jahren fast schon eine Art Kindheitstraum darstellt, seit ich damit angefangen habe, mich mit Freizeitparks und Kirmes genauer zu beschäftigen:
    So viele Achterbahnen und ungewöhnliche Fahrgeschäfte auf einem Haufen, das hat mich persönlich an diesem Ort fasziniert.
    Und jetzt war ich endlich da

    Bevor wir das Gelände betraten, wurden wir noch von Domi und Yvi empfangen, die sich uns anschlossen:
    An dieser Stelle nochmal viele Grüße an euch beide, es war mir eine Freude, euch kennengelernt zu haben

    So jetzt aber:
    Herrrreinspaziert!
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    Nach dem Durchqueren von diesem fand man neben dem berühmten Wiener Riesenrad noch diesen Brunnen sowie einen klassischen Wellenflug auf der anderen Seite!
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    Bei der Anzahl von Counts (elf an der Zahl für mich, wenn man die Teststrecke nicht mitzählt) muss natürlich sofort damit angefangen werden, diese abzuklappern.

    Die erste Bahn, die auf unserer Route lag, war Race, ein SBF Visa Kiddie Coaster:
    Wer auf deutschen Festplätzen häufiger unterwegs ist, kennt dieses Layout auch als Ring Renner oder Racing Coaster!
    Dort wurden wir ebenfalls von zwei Personen empfangen, nämlich Karin mit ihrer Tochter Christina.
    Auch an euch beide noch mal viele Grüße und schön dass ihr dabei wart

    Um schneller voranzukommen, wurde der kompletten Zug kurzerhand mit Erwachsenen gefüllt, was sich als keine so gute Idee herausgestellt hatte:
    Hierdurch war die Beladung (obwohl das Essen noch bevor stand! ) zu schwer, weshalb kurz vor dem Scheitelpunkt der Zug rückwärts wieder herunterrollte, quietschend um die Kurve in der Station herum und irgendwo vor der Station zum Stehen kam
    Yeah, gleich mal was kaputt gemacht, laut ein paar Außenstehenden roch es nach Abrieb oder verbrannt

    Und jetzt? Zählt das schon als Count?
    Ratlose Gesichter bei den gestrandeten Fahrern…
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    So mussten wir dann von zwei Mitarbeitern zurück in die Station geschoben werden und wurden dann befreit!
    Die Mitarbeiter erzählten uns dann, dass es noch nie vorkam, dass der Zug wirklich voll mit Erwachsenen war.
    Die Lösung des Problems: Maximal 12 Personen, um die Motoren nicht zu überlasten! Und siehe da, es funktioniert
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    Nachdem nun alle diesen Count hatten, ging es dann zu Bahn Nummer zwei:
    Maskerade, bei dem es sich um einen Spinning Coaster von Gerstlauer handelt!
    Das Gebäude sieht ja schon mal echt schick aus…
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    In den Gondeln setzten Amadeus und ich als zwei eher schmale Personen auf eine Seite, während gegenüber etwas größere und kräftigere Mitfahrer Platz nahmen.
    Die Drehung hierdurch war auch recht ordentlich, dazu fuhr sich die Bahn wirklich smooth und der Vertikallift war auch recht lustig.
    Allerdings wurde das Fahrfoto bereits vor dem Lift gemacht, wodurch der eigentliche Witz hiervon verloren geht und die Strecke ist mit gerade einmal 260 Metern schon ziemlich kurz…

    Theming gibt es in der Kurve vor dem Lift in Form von vielen Spiegeln und Masken, während der eigentlichen Fahrt stehen ein paar merkwürdige Figuren einfach in der Gegend herum und abgesehen von einer Diskokugel und ein paar Blinklichtern ist der Charme einer Lagerhalle perfekt
    Schade, dabei gefällt mir die Außengestaltung wirklich gut!
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    Mein Fazit: Ganz okay, aber ein zweites Mal muss nicht sein…

    Der Praterturm war bei seiner Eröffnung als das höchste Kettenkarussell der Welt, insgesamt 117 Meter misst dieser Turm bis zur Spitze!
    Da können die Starflyer von deutschen Plätzen einpacken
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    Gleich weiter im Text, standen wir vor dem nächsten Count:
    Wilde Maus. The name says it all
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    Bei einem Blick auf die Schienen und Fahrzeuge kam bereits der Verdacht auf eine etwas rustikale Fahrweise (inklusive möglichen blauen Flecken) auf, da dies stark nach Maurer aussah...
    Aber es hilft ja alles nichts, also rein da, ins vorderste Fahrzeug…
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    Unsere Erwartungen lassen sich in diesem Onride-Foto von Henni ganz gut feststellen:
    Sie lächelt noch, während ich und die anderen Männer alle schon etwas misstrauisch schauen
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    Und es kam so wie erwartet:
    Einige Schläge in den Kurven, dazu recht harte Bremsen, typisch Maurer eben.
    Zwar nicht ganz so schlimm wie Holly‘s Crashtest Simulator damals war, aber trotzdem ganz nach dem Motto: „Einmal abhaken und gut ist!“

    Das ist der Schuh, äh Pardon, Zug des Manitu, unser nächster Count!
    Innen ist die Bahn doch überraschend thematisiert!
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    Max ist als Lokführer kaum zu sehen, während wir uns auf eine sehr ungewöhnliche Fahrt freuten, bei der übrigens von Anfang an der Zug nicht voll beladen wurde, wahrscheinlich aus gutem Grund
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    Aber wie fährt sich die Bahn denn?
    Zunächst wird der Rückwärtsgang eingelegt, bis der kleine Zug den höchsten Punkt der Strecke erreicht hat, bevor es dann vorwärts über das Layout geht.
    Das Fahrgefühl war hier ebenfalls ruppig und unruhig und das angetriebene Fahrwerk sprühte mehrmals Funken
    Schon ein sehr seltsames kleines Ding, von diesem Hersteller (CAM Baby Cart, hab ich noch nie im Leben von gehört ) ist auch klar, dass nicht viele Bahnen zu finden sind…

    Das einarmige Chaos Pendel „Black Mamba“ neben einem altehrwürdigen Twister.
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    Dies ist das typische Flair des Praters:
    Moderne Schleudern stehen direkt neben sehr alten und traditionsreichen Geschäften und Gebäuden –
    Hightech trifft Nostalgie!

    Durch diesen ungewöhnlichen Mix ergibt sich ein ganz eigenes Gesamtbild, was ich einfach toll finde!

    So, nun hatten wir aber Hunger von der ganzen Counterei bekommen und welches Restaurant wäre für uns Coasterfriends denn naheliegender als das Rollercoaster Restaurant, welches dem gleichen Grundprinzip folgt wie die Food Loop im Europapark.
    Also dann rein in die gute Stube
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    Hier wird mit einem Tablet die Bestellung aufgegeben, und sowohl Essen als auch Getränke fahren dann über die Schienen zu einem
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    Ich entschied mich für ein Cordon bleu mit Pommes, was geschmacklich ganz gut war
    Einziger Nachteil war, dass es keine Teller gab, also musste man direkt aus den kleinen Töpfen, in denen das Gericht transportiert wurde heraus essen, wodurch gerade das Schneiden meines Schnitzels nicht ganz einfach wurde…

    Irgendwann saßen wir dann so, die einen noch am Essen, die anderen am Plaudern, da ging das Licht aus:
    Stromausfall? Nein, es setzte zu Michael Jackson Hits eine wirklich nette Lightshow ein, was ich in einem Restaurant bisher noch nicht gesehen habe. Hat definitiv was!

    Irgendwann ertönte die Durchsage, dass ab jetzt keine Bestellungen mehr entgegengenommen werden und in den nächsten 20 Minuten das Restaurant schließen wird.
    Als wir dann frisch gestärkt wieder an die frische Luft traten, erstrahlte der Prater nun in einem wirklich schönen Glanz!
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    Die nächste Achterbahn war wieder eine recht außergewöhnliche Geschichte:
    Insider ist eine drehende Indoor-Achterbahn, findet man auch nicht alle Tage!
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    Schon der Weg zur Bahn beinhaltete zahlreiche Lichteffekte und einzelne Funhouse-Elemente wie einen Laser Parcours oder ein Spiegellabyrinth.
    Die Bahn selbst ist eigentlich nur ein mehr oder weniger normaler Maurer Spinning Coaster im Wilde Maus Design, welcher sich aber recht gut fuhr und sich auch ordentlich drehte!
    Die Besonderheit war hier, dass die Fahrt im Dunkeln stattfand und man sich dank Lasern, Lichteffekten und lauter Technomusik wie auf einem Rave fühlte, sodass der komplette Wagen am Abtanzen war während der Fahrt
    Fand ich insgesamt doch ganz cool

    Nun ging es weiter nach hinten, wo die nächsten zwei Counts direkt nebeneinander auf uns warteten:
    Den Anfang machte die Super 8er Bahn, die ein durchaus interessantes Layout hat und auch optisch einiges hermacht!
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    Nur hat diese von Pinfari gebaute Anlage doch schon einige Jahre auf dem Buckel (Baujahr 1997, genau wie ich ), wodurch die Fahrweise von dieser Bahn doch recht rustikal war. Schade, ohne das Geruckel hätte die Fahrt deutlich mehr Spaß gemacht…
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    Nebenan ging es dann auch heiter weiter, bei der Dizzy Mouse,einer normalen Drehmaus von Reverchon.
    Auch hier setzte ich mich wieder mit einer leichten Person (in diesem Fall Jessy) auf die eine Seite, auf die andere kamen zwei etwas kräftigere Mitfahrer.

    Dieses Layout ließ sich doch ziemlich gut fahren, auf jeden Fall deutlich angenehmer als die Wilde Maus ohne Spinning von vorher und gegen den grauenhaften Viking Coaster ausm Energylandia eine regelrechte Offenbarung
    Was allerdings alles andere als harmlos war, war die Drehung bei unserer Beladung im letzten Abschnitt, über die sich die Außenstehenden kaputtgelacht haben
    Nett ist hier auch der Tunnel mit der Katze, von der man „gefressen“ wird
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    Nun hatten wir für heute Abend noch zwei Counts zu erledigen (womit wir den Prater zwar noch nicht komplett hatten, aber ein paar Bahnen waren Teil des morgigen Programms), dafür ging es jetzt etwas weiter nach hinten.

    Die letzte Bahn war bei mir Count Nummer 149, und was kommt als nächstes?
    Richtig, für die 150 habe ich mir eine bestimmte Bahn ausgesucht, und bei Andy den Wunsch geäußert, dass diese von den beiden zuerst gefahren würde. Dies wurde auch umgesetzt, und so standen wir dann vor dem Megablitz!
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    Danke nochmal an Niklas, der das Count-Foto von mir gemacht hat
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    Und hatte ich eine gute Wahl getroffen?
    Definitiv, denn diese ungewöhnliche Bahn hat sich als mein persönlicher Favorit auf dem Prater herausgestellt:
    Die Fahrzeuge erinnern mich entfernt an die der Mack Bobbahnen, da hier immer zwei Personen hintereinander sitzen, hier ist der T-Bügel in der Länge jedoch flexibel anpassbar. Da ich und die zwei anderen jeweils einen eigenen Wagen hatten, saßen wir trotzdem sehr frei, was die Fahrt um einiges thrilliger machte

    Und die war richtig gut!
    Der First Drop geht schon ordentlich zur Sache und die 70 km/h Höchstgeschwindigkeit kommen gerade in den Helices schön zur Geltung, ebenso wie die G-Kräfte, die mit 4,8 für eine Familienbahn schon ziemlich ordentlich sind
    Und auch wenn diese Bahn mit Baujahr 1994 ebenfalls schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist sie trotzdem wirklich smooth und angenehm zu fahren, hier hat Vekoma einen super Job gemacht

    So weit, so gut, nun folgte die letzte Achterbahn des Tages:
    Ein klassischer Boomerang, der gerade bei Nacht optisch überzeugen kann
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    Dieser hat allerdings besondere Züge, die auch bei der Teststrecke eingesetzt werden, die Besonderheit bei diesen sind die metallenen Schoßbügel, bei denen ehrlich gesagt ein paar Polster nicht verkehrt gewesen wären…
    Das Fahrgefühl mit diesen auf dem altbekannten Layout ist jetzt zwar nicht unangenehm, aber gerade rückwärts fühlt es sich trotzdem etwas seltsam an.
    Trotzdem auf jeden Fall besser als Schulterbügel
    Immerhin fuhr die Anlage davon abgesehen auch wirklich ordentlich, Schläge gab es hier keine!

    So, alle Counts für den heutigen Abend geschafft, aber jetzt schon ins Bett? Nö!
    Es gibt ja noch so einiges zu entdecken auf dem Prater, und gerade bei Nacht sieht es ja dort so schön aus

    Also waren jetzt Flatrides angesagt, und davon gab es hier so einige:
    Die meisten gingen jetzt ins Tagada, welches mit fetziger Musik und Lichteffekten ordentlich Stimmung machte!
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    Ich und einige andere hatten hierauf gerade weniger Lust, deshalb splitterten wir uns als kleinere Gruppe vom Rest ab:
    Henni, Laura, Steffi, Marcel und Max schlossen sich mir an, und nach kurzer Zeit waren wir bei einem Flatride angekommen, den wir als interessanter erachteten – Tornado!
    Hier hatten wir dank der ziemlich niedrigen Kapazität von gerade einmal vier Personen pro Fahrt doch zwei, drei Fahrten Wartezeit, also Zeit genug, um diese außergewöhnliche Konstruktion zu begutachten!
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    Dieser riesige Blitz oben dreht sich, was dazu führt, dass die Gondel, die an langen Stahlseilen an diesem hängt, anfängt zu schwingen, dazu vollführt diese jedes Mal, wenn sie vorne ist, einen Überschlag!
    Wenn man von letzterem Punkt einmal absieht, erinnert mich diese Attraktion an eine überdimensionale Spielplatzschaukel, oder vielmehr an diese Werbung hier


    Nun aber Platz genommen in der Riesenschaukel, und es konnte losgehen:
    Wer hier einen puren Adrenalinkick erwartet, wird hier leicht enttäuscht sein, da die Schaukelbewegung relativ sanft ist und auch die Überschläge sind motorbetrieben und deshalb eher langsam, also eher eine Fahrt zum Genießen!
    Mir persönlich hat der Fahrablauf jedenfalls wirklich Spaß gemacht:
    Vor allem nachts über das Lichtermeer zu fliegen ist schon was Tolles

    Und auch meinen drei Mitfahrerinnen scheint es zu gefallen, wie man unserem kleinen Onride-Foto von Marcel entnehmen kann, welches er nach seiner Fahrt gemacht hat
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    Als wir dann alle einmal dran waren, war es dann Zeit für den ultimativen Showdown:
    An diesem Ziel angekommen, trafen wir dann auf die anderen und die Abgehärteten bewegten sich zur Kasse vom berümt-berüchtigten Extasy!
    Über dieses Karussell habe ich schon einiges gehört, weil es in der Flatride Szene als eines der heftigsten Rides gilt, weshalb ich durchaus etwas Respekt vor der Fahrt hatte, auch wenn es im Stand doch nicht sonderlich furchteinflößend aussieht…
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    Das Fahrgeschäft lockt mit Party-Atmosphäre, einer genialen Lightshow sowie Musik von einem Live DJ. Amadeus sagte zu diesem, er solle mal etwas „Gescheites“ spielen, dieser antwortete "okay" und Sekunden später ertönte der „Scatman“ aus den Boxen

    Ich nahm dann neben Fabian in der Gondel mit hängenden Beinen Platz, und nach einem Intro mit Countdown gaben die Gondelkreuze ordentlich Gas.
    Bis dahin aber noch nichts wirklich Aufregendes, aber dann klappten die Arme langsam nach oben und wenig später drehten wir uns kopfüber munter um zwei Achsen
    Sieht zwar schlimmer aus als es dann ist, aber trotzdem war dies ein echt cooles und ungewohntes Fahrgefühl
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    Nach einer kurzen Pause ging es dann ohne jegliche Drehung überkopf, was auch ein sehr abgefahrenes Gefühl war, und nach einiger Zeit Drehen und Hangtime gab es noch eine bodennahe Finalrunde, wo die Geschwindigkeit nochmal voll aufgedreht wurde!
    Was für ein Ritt!
    Angefangen von diesem krassen Bewegungsablauf, der einfach nur Laune macht, über die tolle Reko und Moderation, bis hin zur tollen Lightshow, bei der schon das Zuschauen richtig Spaß macht
    Am coolsten ist aber, dass die Bewegungen des Karussells immer mit passenden Licht-, Sound- und Musikeffekten untermalt werden, was diesem Geschwindigkeitsrausch nochmal eine ganz besondere Note gibt

    Am Ausgang von diesem Karussell hat Irina übrigens noch eine interessante Entdeckung gemacht
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    So wurde dann der Abend auf dem Prater mit dem größten Knaller beendet, und die gesamte Gruppe bewegte sich Richtung Ausgang!
    Noch ein letzter Blick zurück auf die beiden Flatrides des Abends...
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    Einige hatten noch genug Energie zum Feiern gehen übrig, während ich und so einige andere zum Hotel zurückkehrten:
    Einige stiegen in normale Taxis, während ich mich einer Gruppe anschloss, die ein Großraumtaxi für 6 Personen nahm, an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Moritz fürs Organisieren hiervon über Uber!

    Somit wurde dann kurze Zeit später ein Mercedes Vito mit Moritz, Maik, Henni, Niklas, Pascal und mir beladen und rund zwanzig Minuten später waren wir dann zu einem fairen Preis am Hotel angekommen, wo wir dann alle müde ins Bett fielen!
    Wow, was für ein ereignisreicher Tag!
    Angefangen vom tollen Vormittag in Legendia, welcher neben dem genialen Lech Coaster auch ein paar skurillen Rides zu bieten hatte, über den netten Alpine Stop und dem lustigen Essen im Rollercoaster Restaurant bis hin zum fantastischen Abend auf dem Prater, welcher vor allem nachts ein wahnsinnig tolles Flair versprühte und mit vielen Achterbahnen, aber auch super Flatrides überzeugen konnte!
    Was will man mehr?

    Auch wenn ich diesen Tag als Highlight der Tour ansehe, gibt es natürlich auch vom letzten Tag, der so einige Überraschungen für uns bereithielt, einen abschließenden Report!

    Dann bedanke ich mich fürs Lesen, ich hoffe euch hat der Bericht gefallen und bis zum nächsten Mal!

    Beste Grüße
    Lukas
    Henni, Coasterfreak91, Hannesder3te und 17 anderen gefällt dieses Posting.
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  2. #2
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    Toller Bericht. Ich fand den Tag auch am Besten.
    Und der Lechcoaster ist echt der Hammer.
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    "Amazing America" in den Tripreporten| Letzter Report: Amazing America XVII: „Fifty Thrills Of Grey“ – Befreite Lust in Kings Dominion | 3...2...1...Bungee!!

  3. #3
    CLUBMEMBER Avatar von maikoaster
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    Ah, sehr cool dass du den Soundtrack vom Lech Coaster ausfindig gemacht hast.

    Den Track aus der Hyperion-Warteschlange konnte ich leider noch nicht finden.
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  4. #4
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    Zitat Zitat von maikoaster Beitrag anzeigen
    Den Track aus der Hyperion-Warteschlange konnte ich leider noch nicht finden.
    Ich auch nicht, ich habe nur ein Video aus der Warteschlange gefunden, wo zwischendrin immer wieder "Heart of Courage" (von Two Steps from Hell) zu hören ist, und bei 2:06 haben wir gerätselt, ob das der Soundtrack von Hyperion ist oder aus einem SciFi-Film stammt...

    Weiß da jemand mehr?

    LG Lukas
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