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Thema: Clackedi&Clack&Clackclack&Clack&Yeahhh - US Tour 2019 - Teil 1 - Planung & Anreise



  1. #1
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    Standard Clackedi&Clack&Clackclack&Clack&Yeahhh - US Tour 2019 - Teil 1 - Planung & Anreise

    Clackedi&Clack&Clackclack&Clack&Yeahhhhhh.
    US Roller Coaster Tour 2019 - Teil 1 - Planung & Anreise

    Teil 1 - Planung & Anreise
    Teil 2 - Six Flags New England
    Teil 3 - Lake Compounce & Quassy Amusement Park
    Teil 4 - Knoebels
    Teil 5 - Kennywood
    Teil 6 - Cedar Point
    Teil 7 - Kings Dominion
    Teil 8 - Holiday World
    Teil 9 - Kentucky Kingdom
    Teil 10 - Dollywood
    Teil 11 - Carowinds
    Teil 12 - Kings Dominion
    Teil 13 - Abreise & Fazit

    Unter dem sperrigen Namen Clackedi&Clack&Clackclack&Clack&Yeahhh. werde ich ab sofort (in unregelmässigen Abständen) die Tripreports über unsere diesjährige US Coaster Tour verfassen, die ich gemeinsam mit meinem Freund Andreas vom 30.05.2019 bis 15.06.2019 unternommen habe.

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    Wie auch schon bei einigen meiner Tripreports zuvor, werden die Berichte eher wort- als bildlastig bzw. die Fotos erfüllen nicht alle den Anspruch gelungen zu sein und wirklich viele haben wir auch einfach nicht gemacht. Teilweise lag es aber auch am Wetter, was nicht immer optimal war. Dazu aber später mehr.

    Das Motto bzw. der Tour-Name entstand aus der Idee, den Klang des Kettenlifts als lautmalerisches Helvetica-Shirt zu gestalten. Quasi das Achterbahn T-Shirt für den Grafik Designer. Das Motiv hat mehrmals dazu geführt, dass wir ins Gespräch mit anderen Achterbahn-Fans kamen aber auch einige GP-Besucher haben uns darauf angesprochen.

    Die Idee zur Tour

    Seit unserer letzten US-Tour 2015 Die 8 lacht haben wir unsere Sucht mit Besuchen in europäischen Parks befriedigt. Bei den tollen Parks und der wachsenden Anzahl immer besserer Achterbahnen in Europa, ist da auch keine Langeweile aufgekommen aber die Sehnsucht nach einer weiteren US-Tour wurde immer größer und so sollte es dann nach vier Jahren endlich mal wieder über den grossen Teich gehen.

    Kurz nach der letzten US-Tour war es die ursprüngliche Idee, eine Texas-Tour zu machen. Nachdem aber klar war, dass Steel Vengeance ganz offenbar ein absolutes Meisterwerk an Achterbahn geworden ist und ausserdem auch Fury 325 und Lightning Rod noch von uns gefahren werden wollten, war schnell klar, dass die Texas-Tour erst mal warten muss.

    Diese drei most wanted Coaster bzw. die Parks in denen diese stehen, bildeten also das grobe Gerüst für unsere Tour, zu der sich dann schnell noch ein paar weitere Parks gesellten, die wir 2015 noch ausgelassen hatten oder die wir ohnehin mal besuchen wollten und die sich auch sinnvoll zu einer Tour kombinieren liessen.

    Neben Cedar Point, Dollywood und Carowinds wollten wir noch unbedingt Six Flags New England, Knoebels und Holiday World besuchen. Da wir auch heiss darauf waren, endlich mal Boulder Dash zu fahren und Quassy und Kentucky Kingdom dann quassi auf dem Weg lagen, hatten wir einige Parks zusammen, die sich sinnvoll zu einer Tour kombinieren liessen.

    Die erste Route sollte zunächst in Boston starten, wo wir zwei Tage mit Sightseeing verbracht hätten und von Atlanta zurückgehen. Um die Kosten etwas zu reduzieren, haben wir diesen Plan dann aber verworfen und starteten einen Roundtrip in New York. Dadurch sparten wir uns die etwas teureren Gabelflüge und vor allem die Einwegmiete für den Leihwagen. Die zwei Tage, die wir ursprünglich für Boston eingeplant hatten, standen uns nun für Parkbesuche zur Verfügung und entsprechend üppig war die Tour auch mit ebendiesen bestückt. Nach einer Woche hatten wir aber auch mal einen freien Tag zum Durchschnaufen eingeplant und ein wenig Sightseeing war auch noch drin.

    Eigentlich wollten wir auch dem Hersheypark einen Wiederholungsbesuch abstatten um vor allem noch einmal mit Skyrush zu fahren. Da der Intamin Hypercoaster aber seit Ostern für längere Zeit ausser Betrieb war, da bei Bauarbeiten für die neue Achterbahn Candymonium offenbar ein (oder mehrere) Footer beschädigt wurden, haben wir den Park spontan aus der Tour geschmissen. Der ein oder andere wird jetzt zu Recht sagen, dass der Park auch ohne Skyrush einen Besuch wert ist, was ich natürlich nur bestätigen kann. Ich besuche den Park aber lieber bei einer späteren Tour noch einmal, wenn Skyrush wieder fährt und auch die neue Achterbahn eröffnet wurde. Der Vorteil ist, dass dieser Teil der Tour dann nicht mehr so vollgepackt war und wir so einen zusätzlichen, halben Tag in Cedar Point dazu gewonnen haben.

    Zu dem Zeitpunkt als wir beschlossen, den Hersheypark nicht mehr zu besuchen, hatten wir unsere Tour-Shirts schon fertig bedruckt aber das war uns dann egal. Ich ärgerte mich eher darüber, dass ich bei der Reihenfolge Quassy und Knoebels vertauscht habe. Aufgefallen ist das allerdings niemandem.

    Kennywood haben wir mit in die Tour genommen, nachdem der Park letztes Jahr Steel Curtain angekündigt hat. Lange war ich zuversichtlich, dass die Achterbahn rechtzeitig eröffnen wird. Ein paar Wochen vor der Tour war aber klar, dass das dann doch nicht klappen wird. Auch wenn ich darüber schon ziemlich enttäuscht war, haben wir Kennywood trotzdem besucht, weil der Park einfach auf der Route lag und ich mich auch sehr auf die Achterbahn Phantoms Revenge freute, welche wir 2015 leider nur ein Mal gefahren sind.

    Die kurzfristige Idee, statt dem Hershey Park und Kennywood doch den Dorney Park und Waldameer zu besuchen, habe ich dann schon aus dem Grund wieder verworfen, da wir das Ticket für Kennywood bereits online gekauft hatten und Waldameer an dem Montag, an dem wir den Park hätten besuchen müssen, damit es in die Tour gepasst hätte, geschlossen war.

    Kings Dominion war dann der letzte Park unserer Tour und der dritte Park, den wir neben Kennywood und Cedar Point bereits 2015 besucht hatten. Neben einem Wiedersehen mit Intimidator 305 freue ich mich auch ganz besonders auf Twisted Timbers. 2015 sind wir die Achterbahn noch unter dem Namen Hurler gefahren und das Teil war eine der schlechtesten Coaster der ganzen Tour.

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    Ein Besuch Six Flags Great Adventures hätte am Ende zeitlich nur noch mit einer langen Fahrt am Vortag funktioniert und wäre ausserdem auf einen Samstag gefallen. Das Verlangen den Park noch einmal zu besuchen, war aber gar nicht so gross. Erstens haben wir den Park auf unserer 2015er Tour besucht und im Grunde wurde dort seit meinem Erstbesuch 2006 keine wirklich nennenswerte Achterbahn mehr gebaut.

    Schön wäre es gewesen, die Tour mit einem Besuch des im Bau befindlichen Nickelodeon Universe in der American Dream Meadowland Mall am Vormittag unseres Abflugtages zu beenden. Aber hier war schon lange vor Steel Curtain klar, dass die Mall nicht mal ansatzweise rechtzeitig eröffnen würde.
    Die Route war aber auch so schon voll gepackt mit tollen Parks und vielen Highlights und wir fieberten voller Vorfreude der sehnsüchtig erwarteten Tour entgegen.

    Vorbereitung

    Um so wenig Urlaubstage wie möglich aufwenden zu müssen, wählten wir den Zeitraum der Reise so, dass sowohl der Vatertag als auch der Pfingstmontag in diesen fielen. Seit unserer letzten Tour war uns bekannt, dass die grossen Parks ab dem Memorial Day (letzter Montag im Mai) zumeist duchgehend geöffnet haben und da wir am 30.05. starten wollten, passte das optimal.

    Die Flüge habe ich dann Ende des letzten Jahres bei einem Black Friday Sale für 550 € p. P. bei Eurowings gebucht. Nonstop von Düsseldorf zum Flughafen JFK, New York.

    Den Leihwagen buchte ich als Mitglied über den ADAC, was um einiges günstiger war, als über die anderen Plattformen oder bei den Anbietern direkt, da vor allem ein zweiter Fahrer ohne Aufpreis inklusive ist und man von der Selbstbeteiligung befreit ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Buchung bis kurz vor Übernahme kostenfrei storniert werden kann.

    Da uns die Tour auch durch den US Bundesstaat Kentucky führen sollte, wo ein internationaler Führerschein vorgeschrieben ist, besorgte ich mir diesen frühzeitig aufdem entsprechenden Amt in Köln. Dieser wird sofort ausgestellt. Man braucht seinen nationalen Eu-Führerschein, Personalausweis und ein aktuelles Passbild. Das Teil kostet 17 € und ist zwei Jahre gültig. Zwischenzeitlich stellten wir dann auch noch unsern ESTA-Antrag.

    Parallel fing ich dann an, auf diversen Plattformen nach Motels zu suchen. Meistens suchte und buchte ich auf booking.com aber auch auf hotels.com und agado.com, checkte die Bewertungen aber parallel auch bei Plattformen wir TripAdvisor und Yelp um hier möglichst keine bösen Überraschungen zu erleben, wie 2015 noch in zwei Fällen. Bei Yelp findet man meiner Erfahrung nach keine oder kaum gefakte Bewertungen bzw. die Bewertungen erscheinen insgesamt kritischer als bei den anderen Portalen. Einige Zimmer buchte ich schon recht früh, mit der Option bis kurz vor Reiseantritt kostenfrei stornieren zu können. Das kostet zwar immer etwas mehr, bietet aber die Flexibilität die wir zu dem Zeitpunkt noch benötigten und von der wir auch Gebrauch machten.

    Nachdem die ersten Parks auf ihren Webseiten günstige Tickets in Preseason Sales anboten, kaufte ich schon recht früh Tickets für Lake Compounce, Kennywood und Kentucky Kingdom. Da wir auf der Tour mit Six Flags New England nur einen Park der Kette besucht haben, reichten uns hier Single Day Tickets, welche ich auch erst kurz vor der Tour orderte. Ebenso wie die Tickets für Holiday World und Dollywood. Die Tickets für den Hershey Park hatte ich zu dem Zeitpunkt als wir entschieden, den Park nicht zu besuchen, noch nicht gekauft.

    Der Cedar Fair Platinum Pass lohnte sich dieses Mal mit vier besuchten Parks - drei davon an mehreren Tagen - natürlich so richtig. Ausserdem gönnten wir uns den All Season Drinking Plan, der sich sich auch sehr gelohnt hat.

    Fast Pässe kauften wir keine vorab, da die letzte Tour gezeigt hat, dass man diese entweder gar nicht braucht oder aber spontan im Park kaufen kann, wenn sie tatsächlich nötig sein sollten.

    Die Tickets im Voraus zu kaufen birgt natürlich ein gewisses Risiko, da man diese im Fall, dass man die Tour kurzfristig - aus welchen Gründen auch immer - absagen muss, nicht mehr stornieren kann. Wir waren aber sehr zuversichtlich und beim Kauf vorab lässt sich natürlich nicht nur Geld sparen, sondern man muss morgens am Tag des Besuchs nicht noch an der Kasse warten.

    Zwei Monate vor Abflug informierte uns Eurowings, dass unser Hinflug um vier Stunden nach hinten verschoben wurde. Wir wären dann erst gegen 20.00 Uhr gelandet und mit Migration und Übernahme des Leihwagens hätten wir vermutlich erst gegen 22.00 Uhr den Flughafen verlassen. Die Vorstellung, übermüdet und mit Jet Lag so spät die mindestens dreistündige Fahrt nach Six Flags New England anzutreten gefiel mir überhaupt nicht, zumal wir den Park ja am darauffolgenden Tag auch direkt besuchen wollten.

    Zunächst wägte ich ab, die Strecke dann trotzdem so spät noch zu fahren oder aber ein Motel etwas nördlich von New York zu buchen aber dann hätten wir die ganze Strecke nach Six Flags New England am darauffolgenden Morgen fahren müssen, was für den ersten Tag auch alles andere als optimal gewesen wäre. Beide Optionen sagten uns nicht wirklich zu.

    Am liebsten hätte ich auf den früheren Flug umgebucht und auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, dass Eurowings uns da entegegen kommen würde, rief ich die Hotline an. Auf einen Versuch konnte man es ja ankommen lassen. Zu meinem Erstaunen konnten wir dann ohne Probleme und ohne Aufpreis auf den früheren Flug umbuchen, was dann zeitlich wieder optimal passte. Extrem erfreulich. Da der Hinflug aber nach Newark, anstatt nach JFK ging, musste ich noch den Leihwagen umbuchen, was dank kostenloser Stornierung aber kein Problem war

    Bei Simly bestellte ich mir kurz vor der Tour eine AT&T SIM Karte mit 8 GB Datentarif, um auch unterwegs immer online zu sein. Primär ging es darum, Google Maps zum Navigieren zu nutzen aber natürlich war es auch praktisch, während der Reise WhatsApp und Co nutzen zu können und häufig war die Verbindung über die Karte auch deutlich schneller als das WLAN in den Motels.

    Einige Gedanken machte ich mir im Vorfeld auch über die Bedingungen einiger Parks hinsichtlicher loser Gegenstände und Taschen auf den Achterbahnen. Bei Steel Vengeance und Twisted Timbers muss man ja seit dieser Saison sogar einen Metalldetektor passieren und darf offiziell neben Handy und Schlüssel keine weiteren Gegenstände mit in die Station nehmen. Auf den genauen Ablauf werde ich beim späteren Bericht noch detaillierter eingehen. Eine Ausnahme sind allerdings Cargohosen mit Reissverschlusstaschen. Da ich aber keine Lust hatte, mir extra zu diesem Zweck neue Shorts zu kaufen, besorgte ich mir eine kleine Neoprentasche, in der ich neben Handy und Schlüssel auch Reisepass, Kreditkarten, Geld und andere Kleinigkeiten verstauen konnte. In die Taschen meiner Cargoshorts nähte ich Schlaufen, an denen ich dann die Tasche mit einem Karabinerhaken befestigen konnte. Andi liess sich Reissverschlüsse in seine Hosen nähen.



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    Das klingt vielleicht ein wenig nerdig aber tatsächlich haben sich diese Lösungen als extrem praktisch erwiesen und sowohl auf Steel Vengeance als auch auf Twisted Timbers, wurde mir gestattet die Tasche so gesichert mit auf die Bahn zu nehmen. Während ich es grundsätzlich schon lästig finde, ständig den Rucksack in einen Locker sperren zu müssen - nicht nur weil es Geld kostet - gefällt mir auch die Vorstellung nicht, meinen Reisepass und die Kreditkarten nicht bei mir zu tragen. In den Cedar Fair Parks und in SFNE nahmen wir dann auch erst gar keinen Rucksack mehr mit in die Parks und ich verzichtete auch darauf eine Kappe zu tragen, denn selbst diese darf man teilweise nicht mehr in den Stationen ablegen bzw. muss die Kappe mit auf die Bahn nehmen - zum Beispiel unter dem T-Shirt - was aber auch alles andere als komfortabel ist. Ich habe das auf jeden Fall als sehr angenehm empfunden, mich so frei im Park bewegen zu können. Absolut empfehlenswert.


    Los gehts

    Andreas reiste am Abend zuvor von Berlin an und am Morgen fuhr uns meine Freundin dann von Köln zum Düsseldorfer Flughafen.

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    Zu diesem Zeitpunkt war meine Vorfreude allerdings stark getrübt. In einer Facebook-Gruppe las ich noch vor dem Frühstück, dass Steel Vengeance von einem Blitz getroffen wurde und angeblich einige Tage down wäre. Auch auf anderen Seiten wurde übereinstimmend von einem Blitzeinschlag berichtet. Wirklich verlässliche Informationen darüber, wie lange der Coaster ausser Betrieb sein würde, konnte ich dann bis zu unserem Abflug nicht mehr finden, wohl aber dass die Bahn erst mal nicht mehr fahren würde. Ich dachte nur, „DAS KANN DOCH WOHL NICHT WAHR SEIN!!!“ und mich hat das echt fertig gemacht, während Andi aber guter Dinge war.

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    Dass wir das Nickelodeon Universe verpassen würden, war schon recht früh klar. Dass auch Steel Curtain nicht rechtzeitig fertig sein würde, wollte ich mir erst spät eingestehen. Zu lange, war ich zu sehr davon überzeugt, dass diese Achterbahn rechtzeitig fertig werden würde und entsprechend intensiv war ich auf das Teil gehypt. Als dann auch noch klar war, dass Skyrush ebenfalls nicht rechtzeitig zu unserer Tour wieder fahren würde, war ich schon mehr als nur enttäuscht aber dass wir jetzt möglicherweise auch noch Steel Vengeance verpassen würden, war in dem Moment einfach zu viel für mich.

    Erst Steel Curtain, dann Skyrush und jetzt Steel Vengeance? Im Geiste ging ich alle Achterbahnen auf unserer Tour durch, die mit S beginnen und meine Stimmung verschlechterte sich deutlich. Superman - The Ride, Storm Chaser, Susy 325… Ahhhhhhh…..!!!! Nach der Landung und nachdem ich die SIM Karten gewechselt hatte, ging ich sofort online und zu meiner Erleichterung las ich, dass Steel Vengeance schon einen Tag nach dem Blitzeinschlag wieder fahren würde. Was für eine Erleichterung.

    Die Migration und die Übernahme des Leihwagens lief reibungslos ab, dauerte aber trotzdem alles in allem ca. 1 ½ Stunden. Auf dem Hertz Parkplatz unserer gebuchten Fahrzeugkategorie stand ein fetter PickUp. Ein Mitarbeiter bestätigte auf Nachfrage, dass wir diesen ebenfalls nehmen könnten. Nachdem wir die Idee für einen kurzen Moment ganz charmant fanden, entschieden wir uns schliesslich aber für einen KIA Optima. Das Hauptargument war hier der Benzinverbrauch und dass der KIA mit CarPlay ausgetattet war, was in der Kombination mit Google Maps einfach total komfortabel ist, da man das interne, grosse Display des Fahrzeugs zum Navigieren und Steuern einiger Apps nutzen. Ausserdem war das Auto absolut riesig.

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    Wir verliessen den Flughafen so gegen 16.30 Uhr und kamen in die übelste Rush Hour. Das war zwar zu erwarten aber es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis wir von Stop&Go mal in einen einigermassen flüssigen Verkehr kamen. Für die Strecke, die wir laut vorheriger Berechnungen ca. 3 Std. gebraucht hätten, benötigten wir locker 4 ½ Stunden. Die letzte Stunde war dann trotz eines Venti-Kaffees von Starbucks ein ziemlicher Kampf gegen die Müdigkeit und da war ich echt froh, dass wir die Flüge noch umbuchen konnten.

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    Zum Abendessen gab es dann den ersten Burger der Tour und gleichzeitig auch den ersten Besuch bei Shake Shack. Deren Burger gilt ja für viele als der beste Burger einer Fastfoodkette und das Ding war auch wirklich ziemlich gut. Für mich liegt er auf einem soliden Platz 3 hinter In’n Out Burger und Culvers und vor Five Guys. Definitiv zu empfehlen.

    Anschliessend fuhren wir die letzte halbe Stunde zum Motel für die ersten beiden Nächte. Dem Red Roof Inn Enfield, welches nur etwa 10 km von Six Flags New England entfernt liegt. Das Motel liegt irgendwo im mittleren Bereich, was die Ausstattung betrifft aber es war sauber und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. Wir kämpften noch eine Weile gegen den Jet Lag an, bevor wir schliesslich völlig übermüdet ins Bett fielen, voller Vorfreude auf den ersten Parkbesuch.
    Geändert von Madflex (30.06.2019 um 10:45 Uhr)
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    Steel Vengeance - Lightning Rod - Taron - Maverick - El Toro - Untamed - Hyperion - Skyrush - Shambala - X2

  2. #2
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    Ich freu mich auf deine Berichte, wir wollen nächstes Jahr auch in den Osten, und da kommt es mir recht, wenn du mehr schreibst
    Selbst in deinem Vorbericht habe ich schon etwas für mich gefunden!
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  3. #3
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    Auch ich bin sehr gespannt auf eure Berichte.

    Zum einen erinnert mich euer Trip an meine eigene US Tour im letzten Jahr, zum anderen möchte ich nächstes Jahr auch wieder in die Staaten.

    Bestimmt sind da ein paar interessante Anregungen für mich dabei.

    Eines haben wir übrigens gemeinsam. Ich schleppe auch sehr ungern einen Rucksack mit mir herum. Ich habe mir hierfür einfach eine undercover Gürteltasche besorgt. Bisher hat das immer gut funktioniert.
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