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Thema: Oranje Tour 2019 – Tag 2: Von Hellendoorn‘s Kanalisation bis nach Amsterdam



  1. #1
    CLUBMEMBER Avatar von LuckyCoasterLuke
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    Standard Oranje Tour 2019 – Tag 2: Von Hellendoorn‘s Kanalisation bis nach Amsterdam

    Hallo zusammen

    und weiter geht‘s mit der Berichtereihe über die Oranje Tour, viel Spaß!

    An diesem Tag sollte es zuerst in den Avonturenpark Hellendoorn gehen, in dem wir rein theoretisch sogar eine ERT gehabt hätten, was bei einer Coasterauswahl von zwei Kiddie Bahnen sowie einem alten Vekoma Corkscrew etwas merkwürdig ist, aber egal…

    Zu dieser sollte es dann allerdings nicht kommen, da wir uns bei der Ankunft etwas verspätet haben. Zunächst haben wir dann etwas verwundert reagiert, als wir dann von einem Parkmitarbeiter nicht zu einem der drei Coaster, sondern zum Mega Disk‘O geführt wurden
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    Hier waren wir die ersten, abgesehen vom Operator und dieser Figur, die mich irgendwie an diese Filmreihe, die auch im Heide-Park thematisiert wird, erinnert…
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    Hier wurden dann alle Sitzplätze mit Coasterfriends belegt, also eine ERT auf einem Flatride, warum auch nicht?
    Stimmung wurde jedenfalls ganz gut gemacht, so wie dieses Foto von Christian zeigt, von dem auch das darauf folgende stammt
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    Hier war die Stimmung nur noch beim linken Teil der Mitfahrer vorhanden…
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    Dabei war die Fahrt recht spaßig:
    Zwar nicht ganz so heftig wie die Ausführung im Didiland, aber immerhin haben die Varianten ohne Airtime-Hügel gefühlt etwas mehr Power als die anderen
    Auf jeden Fall ein Fahrgeschäftstyp, den ich immer wieder ganz gerne fahre!

    Nun sollte es aber an die Arbeit gehen, und aufgrund räumlicher Nähe fingen wir hiermit an:
    Tornado, eine Vekoma mit Looping und Korkenzieher - die Schienen, Züge und Bügelsystem noch richtig schön oldschool
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    Eigentlich hätte ich erste Reihe fahren können, jedoch habe ich diese zwei kleineren Jungs überlassen, denn so überragend, dass ich diese Bahn unbedingt in der Front Row erlebt haben muss, sollte sie ja eher nicht sein
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    Und meine Vermutung hat sich bestätigt, die Fahrt war äußerst kurz, unspektakulär und hat auch ordentliche Schläge ausgeteilt...
    Schade, da hat mir persönlich der Superwirbel im Holiday Park deutlich besser gefallen, der zwar auch definitiv nicht smooth, aber immer noch deutlich angenehmer als diese Bahn hier
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    Alle durch? Okay, dann weiter zum nächsten Count, nur echt mit den drei Ausrufezeichen
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    Ein normaler Force Two von Zierer, wie er oft zu finden ist, beispielsweise in der Indoor Halle des Holiday Parks
    Dieser hier fährt sich allerdings ein wenig rappelig für einen Vertreter seiner Art, schön finde ich hier hingegen das Zugdesign
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    Insgesamt also solide Standardkost für Kinder und Counter, wobei ich persönlich die Bahn eher „Rolling Stones“ genannt hätte
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    Ein Count fehlte jetzt aber noch, aber wo kann der nur sein?
    Aufgrund der Suche gingen wir dann so weit, dass wir sogar hinabstiegen in Hellendoorn‘s Kanalisation, um dort nachzuschauen…
    Durch dieses Schild wurden wir auf die Idee gebracht
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    Die Warteschlange zur der Kanalratte war wirklich cool gestaltet: sehr dunkel, mit herausfließendem Wasser und die ein oder andere Ratte hat man ebenfalls zu Gesicht bekommen
    Dieser Ort würde an Halloween sicherlich eine gute Grundlage für ein Maze schaffen

    Die Achterbahn selbst war ein Vekoma Junior Coaster in einem ungewöhnlichen Setting: ein Großteil der Strecke verlief in einer dunklen Halle mit Lichteffekten, nur gegen Ende ging es für eine kurze Kurve nach draußen.
    In der ebenfalls sehr authentischen (und richtig schön engen!) Station haben auch die CF-Schlachtrufe sowie das Klatschen extrem gehallt
    Insgesamt also tatsächlich die beste Achterbahn des Parks, die hauptsächlich durch das „One of a kind“ besticht

    Herausgekommen aus dem Rattenloch (ja, am Ende kommt man tatsächlich aus einem recht engen Loch gekrochen!), hatten wir dann eine kurze Klo-Pause und anschließend ging es zum Rafting, bei dem wir leider 30-45 Minuten warten mussten
    Immerhin war es für einen Park dieser Größe recht lang und nass wurden einige auch recht ordentlich


    Danach ging es dann wieder nach draußen, und vor dem Parkeingang wurde noch ein Gruppenfoto gemacht
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    Der Avonturenpark Hellendoorn war jetzt selbstverständlich nicht mit dem gestern besuchten Walibi Holland zu vergleichen, sondern vielmehr ein mittelgroßer, beschaulicher Park für Familien, der für seine Größe auch eine ordentliche Auswahl an Attraktionen hat. Ich persönlich hätte ja gerne noch die Huss Enterprise sowie den Top Spin getestet, diese öffneten laut Schild jedoch erst um 12:30 Uhr, was ich schon etwas merkwürdig finde…
    Ein vollständiges Urteil zum Park kann ich mir jetzt nicht bilden, da wir nicht an allen Orten waren, jedoch empfand ich ihn als größtenteils gepflegt (trotz dass man ihm an einigen Stellen das Alter ansieht) und die Mitarbeiterfreundlichkeit als okay. Familien mit Kindern können mit einem Besuch hier hier nichts verkehrt machen, für Thrillseeker gibt es natürlich bessere Alternativen


    Nun saßen wir dann im Bus, ich und einige andere mit Kopfhörern gegen die Ballermann Hits bewaffnet (dafür hatte ich tatsächlich meinen großen Sennheiser HD25 mitgenommen )

    Irgendwann kamen wir dann am Hafen an:
    Willkommen in Amsterdam!
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    So konnten wir dann fußläufig zum Dam Platz laufen, wo wir erst mal etwas mehr als eine Stunde zur freien Verfügung hatten.
    Ich habe mich Patrick und Mario angeschlossen, die zuerst in einem Supermarkt einen Zwischenstopp eingelegt haben, anschließend wollten wir dann etwas essen.
    Da ich gerade nur bedingt Lust auf die güldene Möwe hatte, haben wir uns einen „richtigen“ Burgerladen ausgesucht, der den Namen „Nude Burger Club“ trug (wobei das erste Adjektiv hier nicht auf die Bedienungen oder gar Besucher zutraf )
    Burger und Pommes waren hier geschmacklich ganz gut, und die Preise waren ungefähr vergleichbar mit ähnlichen Einrichtungen in Deutschland, also moderat für diese Stadt

    Am selben Platz sollten wir uns dann wieder treffen, also noch ein bisschen Zeit zum Umschauen und ein paar Fotos schießen, von Straßenmusik begleitet
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    Wie man auf diesem Foto erkennen kann, es war allgemein ziemlich voll, man merkt, dass es Samstag bei bestem Wetter war!
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    An dieser Stelle Entschuldigung für die geringe Anzahl an Fotos, bei mir kam an diesem Tag Probleme mit Akku sowie allgemeine Foto-Faulheit zusammen, welche ab dem nächsten Bericht nicht mehr vorkommen, versprochen


    Alle wieder da? Okay, dann gab Andy uns schließlich grünes Licht zum Aufbruch
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    So ging es dann, ebenfalls zu Fuß, Richtung Heineken Experience, die unser nächster Programmpunkt darstellen sollte.
    Als wir dann über zahlreiche Brücken ziemlich lang einfach geradeaus marschierten, machten wir an fast jeder Straßenkreuzung Bekanntschaft mit einer nicht zu unterschätzenden Spezies an Verkehrsteilnehmern:
    Mehr als einmal wurden einige von uns beinahe von einem Radfahrer über den Haufen gerannt, die mit einer Geschwindigkeit unterwegs waren, die ich von deutschen Innenstädten gar nicht kenne – Amsterdam at it‘s best

    Irgendwie habe ich es verpennt, ein Foto von diesem Gebäude zu machen (ja ich weiß, schon wieder…)
    Beim Ticketschalter war eine große Schlange, in die wir uns zum Glück nicht stellen mussten, da wir unsere Eintrittskarten schon hatten, so waren wir dann auch nach kurzer Wartezeit beim nächsten Einlass dabei.

    Auch wenn uns Andy im Bus schon ein klein wenig erzählt hatte, was uns im Heineken Experience erwartete, war es doch etwas anders, als ich es mir vorgestellt habe:
    Als es zunächst zur Firmengeschichte ging, waren bei den Bildschirmen und Infotafeln so viele Leute, dass man kaum etwas erkennen konnte (habe ich schon erwähnt, dass es heute allgemein sehr voll war? ), ebenso verhielt es sich in der Halle mit den alten Brauerei-Exponaten. Da mich persönlich das jetzt aber nur bedingt interessierte, war dies nicht weiter schlimm…

    Als wir diesen „Museums-Teil“ hinter uns gebracht haben, verwandelte sich das ganze in eine reine Werbe- und Verkaufshalle mit interaktiven Stationen und Fotomöglichkeiten, deren Krönung ein „interaktiver Simulator“ sein sollte, bei dem es sogar Hinweise bezüglich körperlichen Einschränkungen oder schwangeren Frauen gab, ganz wie am Eingang vieler Fahrgeschäfte.
    Etwa ein Lichtblick?

    Zunächst mussten wir uns immer in Reihen von vier Personen aufstellen, was mich zunächst an die Rateshow „1, 2 oder 3“ denken ließ, anschließend wurden wir, nach einem Raum, der entfernt an ein Rundum-Kino erinnerte, in kleine Kabinen gesetzt, welche ebenfalls an Mini-Kinos erinnerten.
    Laut dem Film aus dem vorigen Raum wären wir jetzt Bier, welches in Flaschen abgefüllt würde, so weit so gut.
    Nur ging dieser Film-Part über die Abfüllung höchstens eine Minute, der größere Teil der Show waren irgendwelche Werbefilme, die hier in Surround-Qualität abgespielt wurden, also hierfür kann ich auch ins Kino gehen und die Werbung vor Filmbeginn genießen

    Wenigstens gab es dann einen äußerst (oder auch fast schon zu) motivierten Mitarbeiter, der jedem ein Freibier in die Hand drückte, welches wir dann alle zusammen trinken sollten. Heineken Bier ist zwar trinkbar, jedoch nicht meine Lieblingsmarke, zumal ich bei so etwas eh kein großer Kenner bin, aber egal
    Dies sollte auch nicht unser letztes Getränk dort bleiben, denn die zwei Marken an unseren Armbändchen wollten ja auch noch eingelöst werden, so ging es dann in die hauseigene Bar, wo wir auch einige andere Coasterfriends, die in der Ausstellung ein etwas höheres Tempo vorgelegt hatten, trafen. Gemeinsam tranken wir dann unsere Freigetränke, bevor wir die sehr volle Bar verließen, die innen sehr laut und deren Boden extrem klebrig war…
    Nachdem wir den Fanshop dieser Marke durchquert hatten, verließ ich dann mit Patrick und Andreas die Heineken Experience, und bis die anderen wieder kamen, hatten wir uns in ein ruhiges kleines Cafe mit Blick auf die Grachten gesetzt.

    Als dann alle wieder da waren, hörten wir nur von jemandem von uns mit Blick auf die Wetter App die Aussage „Hohe Regenwahrscheinlichkeit ab 18:30 Uhr“ und wie auf Kommando hat es genau um diese Zeit ganz plötzlich angefangen stark zu regnen
    Diesmal hatte ich sogar einen Schirm dabei

    So ging es dann zu unserem Boot, welches uns für die nächsten anderthalb bis zwei Stunden durch die Grachten schippern sollte und zum Glück überdacht war
    Freigetränke gab es auch noch, zu einem guten Gläschen Wein sagt man ja auch nicht nein

    Zudem wurden wir von unserer Leiterin mit Informationen über die Stadt versorgt, unter anderem über die extrem hohen Liegepreise für Hausboote, einige bekannte Gebäude sowie auch über den Kreislauf von chinesischen Produkten

    Irgendwann wurde angehalten, wo wir dann die Pizza geliefert bekamen…
    Diese sah auf den ersten Blick relativ klein aus, war aufgrund des (typisch amerikanischen) dicken Boden doch sättigender als gedacht…
    Zum Nachtisch gab es dann Ben & Jerry‘s Eis.

    Hier noch ein paar wenige Fotos vom Boot aus, einmal mit der ältesten Brücke der Stadt ganz hinten, bei der einige von uns testen wollten, ob die Legende mit dem Kuss unter der Brücke, der angeblich zu ewiger Liebe führen soll, auch funktioniert:
    Schauen wir mal
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    Ebenso kamen wir an diesen wirklich schönen (und höchstwahrscheinlich auch teuren!) Gebäuden vorbei.
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    Kurz vor Schluss wurde dann noch ein Foto von uns allen an Bord unseres Bootes gemacht.
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    Als wir dann den Steg erreicht hatten, ging es dann gemeinsam wieder los:
    Faster than the Speed of Sound
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    Bei der Leuchtreklame ist unser Ziel zu finden, nämlich… doch nicht etwa schon wieder Heineken Experience?
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    Na ja, da sollte unser Bus halten, der für die einen als Klamottenablage für den Pub Crawl dienen sollte, die anderen sollten mit diesem wieder zurück zum Hotel gebracht werden.
    Ich schloss mich letzterer Gruppe an, da ich anstatt mehrerer Bars lieber einen gemütlichen Abend an der Hotelbar mit den anderen bevorzugte.

    So ging es dann, begleitet von netten Gesprächen (auf dieser Fahrt vor allem mit Andreas (Dresi) und Andrea, die in meiner Nähe saßen) zurück nach Amersfoort, wo wir den Abend gemütlich an der Hotelbar ausklingen ließen.

    Der zweite Tag der Tour fand ich insgesamt ganz nett, wenn auch nicht ganz so gut wie die anderen Tourtage:
    Der Besuch in Hellendoorn war zumindest ganz in Ordnung, und die Bootsfahrt inklusive Essen und Trinken war ein schönes und ungewöhnliches Erlebnis
    Was ich persönlich ein bisschen schade fand, war dass wir von der Stadt Amsterdam leider nur nicht allzu viel gesehen haben, anstatt dem Besuch im Heineken Experience (was mich nicht so wirklich abgeholt hat) wäre mir persönlich eine Runde Sightseeing als Programmpunkt lieber gewesen…
    Jedoch muss man auch bedenken, dass dies vielleicht auch schwierig einzurichten gewesen wäre, da wir uns (ohne Pub Crawl) nur rund 6 Stunden in der Stadt aufgehalten haben, was für ein umfassendes Sightseeing ebenfalls recht wenig wäre…
    Des Weiteren kann ja man es ja auch nicht immer nur perfekt laufen

    Ich hoffe euch hat dieser (leider etwas kleine) Report trotzdem gefallen, der nächste Part wird wieder etwas länger, versprochen
    Bis dahin, tot ziens
    Lukas
    Hannesder3te, Mario M., Coasterfreak91 und 20 anderen gefällt dieses Posting.
    Life ain't a merry-go-round - it's a Roller Coaster! ~ Bon Jovi

  2. #2
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    Danke für Deinen Bericht! Schön zu lesen
    Dann schlage ich für den nächsten Amsterdam-Besuch statt der Heineken-Experience mal das „House of Bols“ vor
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